Verhandlungen mit Shakespeare
Werter Möser.....
also, diese Schlegel-Tieksche Wandlung, also diese stehet mir immer erreichbar, somit zumindest am Nachtüsch griffbereit und ich beende haüfigst den Tagesübegang ins Nickerchen midd einer Sonette. Also bin ich somit tief interresieret was dieses, jetzt in deiner Hand so andersweitig. Kannst Du mal eine Übersetzung, also eine kleine Klangmelodey zum Abgleich einstellen? Eine von Stefan George.....
Biddschön, würd mein Herz sehr beglücken.
Grüße dem NordPeter
Mach ich doch glatt, guter Ascolto!
Also hier dann Shakespeares Sonett nummero zwo, übersetzt von S.G:
Belagern vierzig Jahre Winter deine braun *,
Ziehn gräben tief in deiner schönheit flur:
Ist deine jugend putz * heut ein gestaun *
Dann eine wertlos rissig hülle nur.
Frag wer nach deiner schönheiten geschick
Und allen schätzen deiner rüstigen zeit:
Dann zeigen eignen eingesunknen blick
Wär scham die frisst und lob das missgedeiht.
...
Das reicht, das reicht nun wirklich, denn wer soll das auf die Dauer ertragen? Satzstellung ist übrigens Original, als George - "gemäß".
Wenn das Klangmelodeihj ist, dann kann ich auch gleich versuchen, meine Vornamen assoziativ zu Tanzen, oder so.
Scheusserlich, einfach scheusserlich, der Heini.
(Hörest du auch des guten Shakespeares verdrießliches Grummeln?)
Zitat von Patmöser
Das reicht, das reicht nun wirklich, denn wer soll das auf die Dauer ertragen? Satzstellung ist übrigens Original, als George - "gemäß".
Wenn das Klangmelodeihj ist, dann kann ich auch gleich versuchen, meine Vornamen assoziativ zu Tanzen, oder so.
Scheusserlich, einfach scheusserlich, der Heini.
(Hörest du auch des guten Shakespeares verdrießliches Grummeln?)
So schlecht find ichs nun nicht ... 
Ich frag mich nur: Was sollen die * ... ?
Zitat von RoquairolZitat von Patmöser
Das reicht, das reicht nun wirklich, denn wer soll das auf die Dauer ertragen? Satzstellung ist übrigens Original, als George - "gemäß".
Wenn das Klangmelodeihj ist, dann kann ich auch gleich versuchen, meine Vornamen assoziativ zu Tanzen, oder so.
Scheusserlich, einfach scheusserlich, der Heini.
(Hörest du auch des guten Shakespeares verdrießliches Grummeln?)
So schlecht find ichs nun nicht ...
Nicht schlecht? Das, also das, das ist das Stalingrad der Lyrik, ist das.
(Und warum George alles überpunktet und so seltsam vergeabsatzt hat, das weiß dieser Versescharlatan wohl selbst nicht, G'schamiger, der.)
Zitat von Patmöser
Mach ich doch glatt, guter Ascolto!
Also hier dann Shakespeares Sonett nummero zwo, übersetzt von S.G:
Belagern vierzig Jahre Winter deine braun *,
Ziehn gräben tief in deiner schönheit flur:
Ist deine jugend putz * heut ein gestaun *
Dann eine wertlos rissig hülle nur.
Frag wer nach deiner schönheiten geschick
Und allen schätzen deiner rüstigen zeit:
Dann zeigen eignen eingesunknen blick
Wär scham die frisst und lob das missgedeiht.
...
Klingt und wirkt ein bisschen wie... Stolpern. 
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