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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#16

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 19:25
von Roquairol • 1.065 Beiträge

American Psycho: Ich habe das Buch gelesen und gut gefunden. Aber den Film brauche ich nicht ...




Homepage: http://www.noctivagus.net/mendler
Facebook: http://www.facebook.com/people/Klaus-Mendler/1414151458
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#17

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 19:36
von Martinus • 3.194 Beiträge

Zitat von Bea

Zitat
James Bond, Superman, Spiderman, dadd suind Helden / Rosamunde Pilcher

Alles nicht gelesen, hab ich was verpasst?




Ich habe das alles auch nicht gelesen. Es ging hier nur um die Verfilmungen.

Zitat von Taxine
Der Film ist ziemlich blutig und brutal.



Ich glaube visuell wirkt Brutalität viel schlimmer. Lesen ist doch was anderes. Literaturverfilmungen oft genug enttäuschend.

Liebe Grüße
mArtinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 26.01.2010 19:37 | nach oben springen

#18

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 19:41
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Taxine

Der Film ist ziemlich blutig und brutal. Viele Gewaltexzesse. Erotische Szenen, die in Gewalt enden, weil sich der Hauptdarsteller einen Spaß daraus macht, Sex zu haben, dabei über seine Plattensammlung zu philosophieren und die Frauen danach abzuschlachten. Eine Szene: Eine Frau flüchtet vor ihm und läuft im Treppenhaus die Stufen hinunter. Er steht oben, zielt mit einer Motorsäge auf sie, lässt diese fallen und erwischt sie.
Der Filmhintergrund: Ein Niemand nimmt die Rolle eines von ihm beneideten Kollegen an (den er auch tötet), weil er ihm ähnlich sieht und mordet unter dessen Namen, und da alle um ihn herum dekadent und blind sind, wird er nicht bestraft, bleibt sozusagen unsichtbar als der, der er ist.

Schöne Musik von John Cale.




Warum und aus welchen Gründen schaut man sich das an?
Ich kann keine Horrorfilme sehen, zum Beispiel, denn danach geht es mir immer so veralbträumt. Die Gestaltungen und Gestalten dieser Filme finden sich dann viele Tage lang in meinen Traumwelten wieder ein, teils noch grausamer handelnd als in den Filmen selbst. Ich weiß nicht woran das liegt, aber ich ließ dann diese Art von "Filmen" sein, gleich nach der so genannten Wende, es tat mir einfach nicht gut.

Menschen tun so etwas, jeden Tag und jede Stunde auf diesem Planeten, manchmal auch mit staatlicher Erlaubnis und man nennt dieses dann - die Verteidigung der demokratischen Grundwerte der Menschheit..., auch wenn ein Krieg noch so sauber von den Medien präsentiert wird, es gibt keine sauberen Krieg. Soldaten die in Afghanistan waren, erzählen dann Geschichten, gegen die obiger Film eine Heiligenlegende ist.

Mord als nürlicher Trieb in uns, ich weiß nicht, die Erzählungen meiner Altvorderen aus dem WK II sprechen da eine ganz eigene Sprache. Im größen Feigling erwachten während des Nahkampfes auf einmal ungeahnte Kräfte. Die schwarzen Mordkommandos allerdings brüsteten sich mit ihren "Heldentaten", öffentlich, auch so manch Landser schwelgte da in seltsamen Erinnerungen.
Hunger macht auch "Mörder". Die verzweifelte Sorge um das Kind macht "Mörderinnen".

Laut griechischer Mythologie leben wir jetzt im Zeitalter der eisernen Rasse.
Es stimmt.

zuletzt bearbeitet 26.01.2010 19:44 | nach oben springen

#19

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 19:59
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

Zitat von Patmöser
Warum und aus welchen Gründen schaut man sich das an?



Bei mir spielte der Zufall eine Rolle, zudem wusste ich nicht, was der Film beinhaltete.
Grundsätzlich aber, weil Film auch Kunst ist. Vielleicht nicht der Hollywood-Mist, aber etliche Filme versuchen ihre Botschaft durch Bilder und Szenen zu vermitteln. Auf Gewalt und Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, bedarf manchmal das Zeigen von Gewalt. Auch in "American Psycho" ist der Hintergrund eben die völlige Dekadenz der Menschen. Sie sitzen in ihren schicken Bars und alles, was sie interessiert, ist, ob sie im angesagten Szene-Restaurant einen Tisch bekommen.
Viele Menschen haben winzige Ziele und verteidigen diese mit (manchmal blutiger) Vehemenz. Gerade in der Eitelkeit liegen Abgründe. Wie die Menschen über einen denken, scheint für manche die wichtigste Überlegung über das Sein zu sein.
Das bringt der Film gut rüber.

Für mich besonders unangenehm ist der Heldenmythos in amerikanischen Filmen, wo der Amerikaner zum Held wird, während er Kriegsverbrechen begeht, nur sympathische Züge bekommt, weil die Situation aus seiner Sicht dargestellt wird. Darum herrscht wohl auch die herkömmliche Meinung vor, Amerika besteht nur aus Freiheit, Möglichkeiten und Rettern (Helden), während dieses Land häufiger nur Blut verspritzt und Kriege führt.
Im Krieg ist jeder Verbrecher, grundsätzlich kann man aber immer die Frage stellen: Auf welchem Boden wird gekämpft? Schon zeigen sich die wahren Verbrecher.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 26.01.2010 20:08 | nach oben springen

#20

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 20:13
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Taxine

Zitat von Patmöser


Warum und aus welchen Gründen schaut man sich das an?



Bei mir spielte der Zufall eine Rolle, zudem wusste ich nicht, was der Film beinhaltete.




Ich meine das nicht als Kritik gegen dich, Taxinchen.
Ich habe da meine Erfahrungen sammeln dürfen, im Bundestaate Alabama. Die systematische Verblödung der amerikanischen Provinzen, dieser stinkende Heldenmythos, das Christentum als heiliger Schlagstock und gebendeites Racheschwert zur endgültigen Besserung und zur Errettung der Menschheit, all dies und noch viel mehr...
Tiefstes Mittelalter und die religiöse Bigotterie als stolz vor sich her getragene Sinnesfahne. Alltäglich, dort.

Aber es ist vorbei, mit der Rolle des Weltgendarmes, leider haben so manche Leute, wenn sie spüren das ihre Zeit vorbei ist, immer so seltsame Anwandlungen. Hitler erkannte damals, das dieses deutsche Volk seiner nicht wert sei und..., ähnliches wird wohl wieder kommen. Die menschliche Geschichte wiederholt sich oft, leider oft auch auf sehr perverse Weise.

zuletzt bearbeitet 26.01.2010 20:14 | nach oben springen

#21

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 20:13
von Martinus • 3.194 Beiträge

Wikipedia widmet sich dem Buch von Bret Easton Ellis: siehe hier. Zum Film wird man dort weiterverlinkt.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#22

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 20:29
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

Zitat von Patmos

Ich habe da meine Erfahrungen sammeln dürfen, im Bundestaate Alabama. Die systematische Verblödung der amerikanischen Provinzen, dieser stinkende Heldenmythos, das Christentum als heiliger Schlagstock und gebendeites Racheschwert zur endgültigen Besserung und Errettung der Menschheit, all dies und noch viel mehr...
Tiefste Mittelalter und die religiöse Bigotterie als stolz vor sich her getragene Sinnesfahne. Alltäglich, dort.


Wunderbar hast du das gesagt. Amerika hält sein Volk in vieler Hinsicht dumm, denn ein dummes Volk lässt sich (auf so einer riesigen Fläche) einfacher lenken, auf dass es sich dann umso besser selbst kontrolliert. (Schlimm, dass das der einzige Grund ist.) Wo oder was ist Europa? Keine Frage, die aus dem Mund eines Amerikaners lächerlich klingt oder zu weit hergeholt ist. Das kann man natürlich nicht pauschalisieren, denn das hieße, alle in eine Schublade zu kehren, doch meine ich eben den Versuch der Regierung, nicht die Reaktion oder das Sein des einzelnen Amerikaners. (Sage ich lieber dazu, bevor wieder jemand kommt und meint, es gibt auch gute oder kluge Amerikaner. Das ist keine Frage.) Nicht nur mit dem ständigen Medienfluss, mit Moden und Trends, mit dem Stolz auf Jungfräulichkeit, Rassenhass oder das Recht auf Abartigkeit, dem ganz allgemeinen Schulsystem (völlige Verblödung), Bücher für alle Dummies der Welt, Coca-Cola-Zero-Sucht, Psychiater für Jedermann oder das Vergeben von Stipendien (man blicke auf den Sport!) wird der Mensch zurechterzogen, sondern mit dem Patriotismus schlechthin. Für Amerika kämpfen, heißt: für die Freiheit kämpfen. Das wird permanent in die Köpfe gebläut. Abartig.

Der Glaube wird nicht nur für den Zusammenhalt (die sich stark glaubende Gruppe) in der massenhaften Streuung verschiedenster Kirchen und Religionen genutzt, sondern auch, um das stinkende Innere manches Politikers reinzuwaschen. Zu sagen, er glaubt an Gott und ist religiös, genügt schon, dass die Menschen daraus schließen, er wäre ein guter Mensch.

Der Trieb Mord wird in einigen Dingen auch stark hervorgekehrt und als modern verkauft.
Du kannst alles erreichen. Dafür, ... selbstverständlich, muss du eben auch über Leichen gehen.
Vom Tellerwäscher zum Millionär mit blutigen Sohlen.
Und die Mordlust ist die Geldgier.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 26.01.2010 20:55 | nach oben springen

#23

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 21:59
von LX.C • 2.673 Beiträge

Zitat von Taxine

Zitat von Martinus
(mal so'ne Frage: Soll ich den "American Psycho" mal linsen oder nicht?).


Der Film ist ziemlich blutig und brutal.




Und das Buch erst


--------------
Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
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#24

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 22:16
von Zypresserich • 2.872 Beiträge

Also in meiner knapp bemessenen Zeit kann ich leider hier nicht mehr alles mitlesen und leider auch nicht auf alles antworten respektive meinen Senf dazugeben, aber das Thema kommt mir grad wie gerufen.

Ich weiß nicht, ob Mord ein natürlicher Trieb im Menschen per se ist. Ich kann das nur individuell für mich beantworten: in mir ist es einer. Und zwar: wenn einem meiner Kinder ein Unrecht widerfährt, z. B. in der Schule. Wenn mein Jüngster derart durch Lehrer gemobbt wird, dass er schließlich vor lauter verbal-suggestiver Gewalteinflößung durch Lehrer das sagt, was sie hören wollen, damit sie Vermerke in Klassenbücher eintragen können (X. Y. macht Täuschungsversuche), "Striche" verpassen können, 6er vergeben können, Briefe nach Hause schicken können, und das nur, weil das Kind eine "Rechenschwäche" hat. (Das könnte man wiederum vertiefen: warum in unserer Gesellschaft Nicht-Begabungen gleich als Schwäche apostrophiert werden müssen.)

Natürlich werde ich nicht morden. Natürlich werde ich diplomatisch sein in Gesprächen mit Lehrern, die es selbst nicht sind. Natürlich wird sich nichts ändern, schon gar nichts an dem aktuell bestehenden schwachsinnigen Schul/"Bildungs"system (ich hätte Änderungsvorschläge, aber das passt hier nicht hin).

Aber wenn das Kind mit körperlichen Symptomen aus der Schule abgeholt werden muss (die es sonst nie hat), weil es mal wieder vor der Klasse fertig gemacht wurde: ja, da zuckt's in einem.

War nur kurz zur Ausgangsfrage.


https://zumabgesaegtenast.wordpress.com/...n-hat-ein-ende/
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#25

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 22:31
von Zypresserich • 2.872 Beiträge

Zitat von Taxine
Amerika hält sein Volk in vieler Hinsicht dumm ...

Ach, sah es grad. Nein, nicht (nur) Amerika (wer ist denn Amerika?). Die Herrschenden, die Machtpopanze, das ist doch bei uns nicht anders, Taxine. Woher eigentlich immer Deine Amerika-Aversion? Mein Cousin (in Philadelphia) schreibt regierungskritische Artikel, es gibt Denkende Unterdrückte Manipulierte Machtlechzende in US wie überall. Das kann man doch nicht (immer) an Amerika festmachen. Das ist in D wie in China Indien Russland Phantasialand doch überall so. Wo man der Macht Räume präsentiert, zuckt sie rein. Es geht doch um das (hoffnungslose?) Bemühen, jedes Individuum zur Bewusstheit überhaupt und insbesondere über Macht Gewalt etc. zu führen. Das geht aber nicht mit 50 Millionen für reuige Taliban (weil man somit nur neue Gewalt disponiert, was für eine Lachnummer), das geht nur mit Bewusstheit Bewusstheit Bewusstheit über Herkunft Religion Menschenwürde. 50 Millionen für reuige Taliban. Also, ich glaub, ich spinne. Nee, ich hör jetzt mal auf.


https://zumabgesaegtenast.wordpress.com/...n-hat-ein-ende/
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#26

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 22:34
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

Zitat von Zypresserich
Nein, nicht (nur) Amerika (wer ist denn Amerika?). Die Herrschenden, die Machtpopanze, das ist doch bei uns nicht anders, Taxine. Woher eigentlich immer Deine Amerika-Aversion?



Das, was dort kreiert und vorgemacht wird, wird in der ganzen Welt nachgemacht und übernommen.
Daher meine Aversion.

Kleiner Zusatz: Es ging gerade um Amerika...




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 26.01.2010 22:39 | nach oben springen

#27

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 22:43
von Zypresserich • 2.872 Beiträge

Zitat von Taxine
Das, was dort kreiert und vorgemacht wird, wird in der ganzen Welt nachgemacht und übernommen.

Das akzeptiere ich nicht. Es wird gerne das Negative herausgenommen, wenn es einem passt. Was in anderen Bereichen (global gesagt, nicht nur auf US gemünzt) positiv rüberkommt (Medizin etc.), wird gerne ausgeblendet. Mir passte nur der Fokus nicht, denn der passt auf alles.


https://zumabgesaegtenast.wordpress.com/...n-hat-ein-ende/
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#28

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 22:49
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

Sehe ich anders. Eine Fragestellung: Wer ist denn Amerika? - ergibt für mich z. B. überhaupt keinen Sinn.
Amerika = die führende Allmacht.


Das hat nichts mit dem Herausnehmen positiver oder negativer Bereiche zu tun.




Surreale Vorstellungen
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#29

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.01.2010 22:55
von Zypresserich • 2.872 Beiträge

Zitat von Taxine
Eine Fragestellung: Wer ist denn Amerika? - ergibt für mich z. B. überhaupt keinen Sinn.

Na, Individuen wie überall, das meinte ich damit. Es gibt nicht DAS Amerika und DAS Deutschland usw. Auf dem Weg kommt man nämlich sonst schneller, als man gucken kann, in, harmlos gesagt, Kategorien.


https://zumabgesaegtenast.wordpress.com/...n-hat-ein-ende/
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#30

RE: Ist "Mord" ein natürlicher Trieb im Menschen?

in An der Philosophie orientierte Gedanken 27.01.2010 09:45
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Taxine


Kleiner Zusatz: Es ging gerade um Amerika...



Ich sehe Amerika als einen Teil der Geschichte, der zum Ablauf der höheren Entwicklung der Menschheit gehört. Wie für Europa dann, zum Beispiel, die griechische Kultur, die Römische, das byzantische Reich, das Christentum in all seinen Facetten, dann Faschismus, Sozialismus, die Demokratien... Hier hinein "spielen" selbestverständlich andere Weltkulturen auch, siehe Ägypten oder auch südamerikanische wie asiatische Hochkulturen. Man kann wohl das Eine hier ohne das Andere nicht definieren, heute weniger denn je. Irgendwie entwickelt sich das alles irgenwohin. Wohin, das weiß ich nicht, aber bei allem, auch so gern gehätschelten Negativismus, sehe ich ein Voranschreiten der Menschheit, auch in der Ethik und der Moral (frage mich jetzt bitte keiner, wie ich Moral definiere).

Die USA trugen ihrer Part dazu bei, andere Nationen oder Kulturen werden nun das ihre zu tun haben und auch tun müssen.
Das dieses Voranschreiten auch immer mit Tot und Verderben für die Menschheit verbunden ist, das ist mir rätselhaft. Aber vielleicht ist es das Opfer, das der Mensch auf dem Altar dieser Entwicklung bringen muss, ich weiß auch das nicht.
Denn ein WK II, so grausam und bestialisch dieser auch war, gab im Ergebnis der Menschheit einen so ungeheuren Entwicklungsschub, das man dann staunt.
Aber auch hier wieder - diese positive Entwicklung wurde erkauft mit Hekatomben von Menschenopfern.

Also der Mord, das Morden, hier dann der Mord in millionenfacher Tat zum Guten hin, als nötig für den Fortschritt?
Das sind mir unauflösliche Rätsel und Widersprüche.
Die Hölle ist nicht irgendwann und irgendwo, die Hölle war und ist immer - hier und jetzt.

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