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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#1

Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 15:57
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

... und nicht mehr ganz so jungen Wilden. Was heißt: Heutige Literatur.
Vergleiche. Verfall oder doch Ideenreichtum?

Ich meine damit, ich erinnere mich an Hubert Selbys "Requiem for a dream" oder seine letzte Ausfahrt, habe die Romaninhalte der Beatgeneration im Kopf oder Auszüge aus Bukowski's Hirnwelten, die einen schon ziemlich fesseln konnten, wenn ich nun ein paar Bücher einander gegenüberstelle, die sich mit ähnlicher Thematik befassen, natürlich zeitangepasst. Was wollte ich finden? Was habe ich gesucht? Eigentlich nichts Bestimmtes. Vergleichen will ich nicht mit dem, was schon war, sondern mit dem, was eben ist. Ein Anfang also mit diesen Büchern:
Ingvar Ambjörnsen "Saron's Haut"
Matthias Altenburg "Landschaft mit Wölfen"
Helmut Krausser "Schweine und Elefanten".


Ambjörnsens und Kraussers Bücher sind in den 80igern geschrieben worden (1982/1988), wobei Krausser sein Erstlingswerk nach zehn Jahren überarbeitet hat, weil seine beiden Bücher "König der Ozeane" und "Fette Welt" so gut angekommen sind, dass er der Trilogie von Hagen Trinker den ersten Teil noch einmal neu (bearbeitet) voranstellte. Altenburg hat sein Buch 1997 geschrieben.

Die Geschichten aller drei Schriftsteller sind ähnlich orientiert. Es geht um trostlose Charaktere, die durch die Welt irren und zwischen Alkohol, Drogen und tiefer Depression (schwarzseeliger Stillstand, der "Hund im Kopf") versuchen, zurechtzukommen.
Da ist vielleicht verständlich, dass man zu vergleichen beginnt. Und das habe ich getan.

Ambjörnsen’s „Sarons Haut“ ist gelungen, fesselnd, ein Trieb des Bösen, in die Moderne gesetzt, mit schönen Aussagen, schönen Gedanken, bösen Gedanken, Hinterfragungen. Es ist sowohl psychologisch wie auch philosophisch orientiert, ohne darin zu schwelgen.
Schon die ersten Seiten lassen hoffen:

Zitat von Ambjörnsen
Ich sitze im "Kristallpalast" und trinke mich um Sinn und Verstand. Was sollte ich auch sonst tun? Alle Brücken sind verbrannt - die Insel versinkt langsam im Meer. Es geht zum Teufel.
Ich trinke und warte auf den Teufel und seine Großmutter, auf Tod und Verderben. Alles ist egal.
Im Zimmer stinkt s schon nach Leiche.
(...)
Ich wurde zum Fremden. Zum Schluss verstand niemand mehr meine Sprache.
Und wenn man seinen Hintergrund, seine Geschichte verloren hat?
Dann ist man sich selbst fremd.
(...)
Wenn ich jetzt meine leeren Handflächen anstarre, begegnet mir mein eigenes Spiegelbild. Und wer meistert sein eigenes Bild? Wer vermag das volle Gewicht seiner selbst zu tragen?


Was auffällt ist die Grundidee: Der Protagonist sucht in den Frauen die Göttin Ylva, was bedeutet, er sucht nach der Zerstörung, nach der Wut, nach dem Hass. Er labt sich daran, das "Schauspiel" zu erschaffen, das Spiel zu gestalten, die verborgenen Gefühle herauszukitzeln. Sein Rausch, seine Erregung ist das Verlieren der Beherrschung, der Verlust der Kontrolle einer Frau, bis sie sich wutentbrannt aus ihrer durch Drogen und Not selbst erschaffenen Zerbrechlichkeit auflehnt, ein letztes Mal erbebt, um dann zu erlöschen. Dafür sind ihm alle Mittel recht.

Denn wenn sich ihr Zorn auch schnell gegen mich wandte, so stellte er doch die Auflehnung dar, die diese Welt weitergebracht, die uns durch die Jahrtausende vorwärtsgestoßen hat.

Diese letzte Wut vor dem Zusammenbruch ist sein Glücksrausch. Ambjörnsen führt den Leser in diese Welt aus Halluzination, Schrecken, Entzug und Elend mit gekonnter Sprache und gekonnten Bildern. Man fühlt sich beim Lesen wie "unter Strom", landet sowohl im Umfeld, wie auch im Kopf des Protagonisten, wird bedingungslos ins surreal verschlissene Chaos gerissen und taucht daraus irritiert und auch erleichtert wieder hervor.
Ein Schriftsteller, der sein Handwerk wirklich versteht.

Matthias Altenburgs „Landschaft mit Wölfen“ dagegen verärgert, vielleicht auch mehr, wenn man die Bücher schnell nacheinander liest. Nicht die einfache Sprache ist das, was mich geärgert hat, sondern diese Alltäglichkeit mit bösem Ausgang, das ewige Fallen. Das Buch ist Abklatsch, gewollt inszenierter Mist, ein Gefasel des Durchschnittmenschen, der hasst und hasst und hasst. Alte Leute stinken, die Welt ist schlecht, der Protagonist ein unangenehmer Verlierer, der am Ende sieben Leute erschießt. Der Titel klingt genial, stimmt mit dem Inhalt aber kaum überein, eine Aneinanderreihung an Gehässigkeiten, ein Versuch den Kult Ambjörnsen zu kopieren, ein üblicher Ekel, der tagtäglich in so vielen Menschen gärt, dass es unnötig erscheint, das alles in Worte zu packen. Dieses gewollte Verlierer-Bild, die gewollten Ereignisse, alles wirkt gestellt, provokant herangezogen, mit einigen wenigen Lichtblicken.

Zitat von Altenburg
Neunzig Prozent der Menschen sind Abziehbilder, Matschfressen, Hampelmänner. Auswurf auf Beinen. Und so was soll man lieben. Mit ihren Autos und Wohnungen und Videokameras. Und wenn es mal nicht mehr so läuft, schreien sie nach Krieg. Ich kenne das aus den Kneipen. An der Theke kann man es hören. Wenn sie ihre Arbeit verlieren, glauben sie, dass nur noch ein Krieg die Welt retten kann. Schöne Geschichten mit Blut und Gedärm und spritzendem Hirn. Alles aus zweiter Hand. Der große Knall ist ihnen lieber, als dass sie alleine den Bach runtergehen. Dann lieber die ganze Welt. Das war wahrscheinlich schon immer so.


Würde sich durch den ganzen Roman nicht immer wieder die gleiche, belanglose Hassreaktion wälzen, wäre dem Autor vielleicht ein anständiges Bild des perspektivlosen Menschen gelungen. Er wollte diesen Typ kreieren. Das hat er geschafft. Nur lesen muss man so einen Mist nicht, das findet sich an jeder Straßenecke als Alltagsgespräch wieder.

Kraussers „Schweine und Elefanten“ ist wenigstens einfallsreich und gut geschrieben, wenn auch ohne tiefere Erkenntnis, auch wenn ab und zu Herodes grinst. Trotzdem liest sich das Buch doch angenehm, mit Überraschungen und literarischen Bildern. Der junge Hagen irrt gleichfalls durch die Welt und verkauft sich an eine reiche Frau, um zu überleben. Auch ihm fehlt die Perspektive, ein Träumer für ein Zukünftiges, das er gar nicht benennen kann. Treibenlassen. Schachspielen. Geld machen. Irgendwie. Die zerfallenen Typen, ob arm oder reich, die verschiedenen Rückblicke auf Kindheitsschrecken oder Gedanken, auf Ereignisse oder Gespräche sind ausgefallen, lassen den Leser teilhaben, ohne dass er sich langweilt. Und das, das ist ja schon mal was...

Zitat von Krausser
Es gibt eine Verzweiflung, die eine Art perverser Geborgenheit mit sich herumschleppt.


Auch wenn ich das Buch nicht ein zweites Mal lesen würde, so habe ich nichts dagegen, auch in die anderen beiden Teile zu schauen. Krausser hat eine ganz eigene Art zu schreiben. Und diese gefällt mir.

„Hagen?“
„Ja?“
„Warum bist du so genial und ich nicht?“
„Es ist eine Frage des Willens.“


Was ich mit diesem Ordner eigentlich erreichen möchte, ist eine Ansammlung verschiedenster, neuerer Stimmen, die durch ihre Thematik gegenübergestellt werden können. Vielleicht hat jemand andere Erfahrungen gemacht, andere Eindrücke gesammelt, kann andere Bücher zum Thema anführen? Mir fällt es häufig schwer genug, auf das "Moderne" zurückzugreifen, weil mir davon vieles als Zeitverschwendung erscheint.
Gerade darum wäre es schön, Bücher und Romane zu finden, die lesenswert erscheinen, die sich zwar mit ihrer Zeit auseinandersetzen, aber ohne dabei "gewollt" zu wirken. In der Literatur geht es häufig wie in der Kunst um Provokation. Dabei allerdings gibt es gelungene wie auch völlig mißratene Werke. Diese sollen in kleinen Betrachtungen nach und nach in diesen Ordner finden.




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zuletzt bearbeitet 11.02.2010 20:34 | nach oben springen

#2

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 16:27
von LX.C • 2.673 Beiträge

interessantes Thema. Leider bin ich da auch nicht so bewandert momentan, aber ich lese mir gerne an, was es zu schreiben gibt


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
zuletzt bearbeitet 11.02.2010 17:48 | nach oben springen

#3

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 17:47
von LX.C • 2.673 Beiträge

Aber was rede ich. Soll es denn nur um heutige Literatur gehen? "Junge Wilde" gab's ja zu jeder Zeit.

Da haben wir's. Mit euch verfluchten Arschgesichtern! (Lenz, Die Soldaten)

Wichtig ist dir der synchrone vergleich, habe ich das richtig verstanden?

Zitat von Taxine
Vergleichen will ich nicht mit dem, was schon war, sondern mit dem, was eben ist.



Warum also nicht beispielsweise auch Sturm und Drängler miteinander vergleichen?

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/v...idenschaft%2521

Romantiker oder Literaten des Vormärz?
Oder willst du es an dieser Stelle bei der "Gegenwartsliteratur" belassen?


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#4

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 19:35
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

Oh, ich dachte eher im zeitgenössischen Sinne (Literatur heute, um anhand dieser den Verfall, wie auch den Einfallsreichtum näher zu betrachten). Aber deine Idee ist auch großartig, LX.C. Für die alten "jungen Wilden" können wir ja einen weiteren Ordner aufmachen.

Aber ich werde zum Beispiel auch von Ambjörnsen "Weiße Nigger" und von... oja... Bernward Vesper "Die Reise" lesen und diese einander gegenüberstellen. (Ersterer ist übrigens Norweger, letzter nicht mehr ganz so jung, auch schon tot. Damit meinte ich die "Jungen Wilden" und nicht mehr ganz so jungen Wilden. )




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zuletzt bearbeitet 11.02.2010 19:45 | nach oben springen

#5

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 19:57
von Roquairol • 1.065 Beiträge

Gehört Clemens Meyer auch hier rein? Kennt ihr den?




Homepage: http://www.noctivagus.net/mendler
Facebook: http://www.facebook.com/people/Klaus-Mendler/1414151458
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#6

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 20:03
von LX.C • 2.673 Beiträge

Zitat von Taxine
Oh, ich dachte eher im zeitgenössischen Sinne



Ja, verstehe was du im Sinn hast. So solls dann sein. Man könnte auch Popliteratur vergleichen, die der 60er/70er Jahre mit jener der 90er, die ja total der Hype war und auch schon wieder obsolet ist. Das Thema bieten auf jeden Fall viele Möglichkeiten. Bin gespannt.

Clemens Meyer nie gehört, nie gelesen, nein. Musst ihn halt einfach als jungen Wilden verkaufen


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zuletzt bearbeitet 11.02.2010 20:09 | nach oben springen

#7

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 20:06
von Martinus • 3.194 Beiträge

Zitat von Roquairol
Gehört Clemens Meyer auch hier rein? Kennt ihr den?



Auf einen Tipp von dir irgendwo anders, liegt der Roman immer noch auf meiner geistigen "Möchte ich noch gerne Lesen" - Liste.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#8

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 20:08
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

Clemens Meyer gehört dazu, wenn man seinen Lebenslauf so betrachtet. Unbedingt. Kenne ihn allerdings noch nicht.
Kannste mal umreißen, lieber Roquairol?

Zitat von LX.C

Ja, verstehe was du im Sinn hast. So solls dann sein. Man könnte auch Popliteratur vergleichen, die der 60er/70er Jahre mit jener der 90er, die ja total der Hype war und auch schon wieder obsolet ist. Das Thema bieten auf jeden Fall viele Möglichkeiten. Bin gespannt.



Das lässt sich machen. Die Wege und die Ideen, die einander ablösen oder weiterbringen.




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#9

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 20:22
von Roquairol • 1.065 Beiträge

Clemens Meyer schildert in sehr realistischem Stil das Leben nihilistischer Jugendlicher in Leipzig vor, während und nach der Wende von 1989. Typisch für sie ist, dass sie die Wende eigentlich überhaupt nicht richtig mitbekommen, denn sie interessieren sich nur für Saufen, Alte-Omas-beklauen und Sich-bei-Fussballspielen-mit-den-gegnerischen-Fans-prügeln.

Eine leipziger Freundin meinte nach der Lektüre, sie könne jetzt verstehen, wie die Kids denken, die im Clarapark besoffen auf der Wiese liegen und Leute anpöbeln - allerdings sei sie sich nicht sicher, ob sie es überhaupt so genau wissen wollte ...

Das Buch ist wirklich harter Stoff, für mich kaum zu ertragen, aber nicht aus literarischen sondern nur aus inhaltlichen Gründen. Als ich es durchgelesen hatte, war ich sehr froh, dass mein Leben nicht so aussieht.




Homepage: http://www.noctivagus.net/mendler
Facebook: http://www.facebook.com/people/Klaus-Mendler/1414151458
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#10

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 21:41
von LX.C • 2.673 Beiträge

Dabei fällt mir ein, die Frage ist doch eigentlich, ob er als Autor einfach nur ein gesellschaftliches Phänomen aufgreift und literarisch verarbeitet oder ob er selbst Teil der Szene ist, die er beschreibt. Junger Wilder zu sein bedeutet ja eigentlich auch immer einen exzessiven Lebensstil, an dem die Literatur partizipiert. Beispiel Stuckrad-Barre. Oder sehe ich das falsch?


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#11

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 21:46
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

Ja, guter (bzw. schlechter) Text mit vermischten, autobiographischen Sequenzen. Unbedingt. Man merkt auch schnell, wenn jemand einfach mal faselt oder aus "echtem Abgrund" heraus berichtet.




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#12

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 23:04
von larifant • 270 Beiträge

...sehen manchmal im Handumdrehen alt aus.
Aktuell: der Fall Hegemann, das Wunder der letzten Woche wird bereits wieder demontiert.

Hat jemand das Büchlein gelesen?
(bin selbst zu alt)

Gruß,
L.


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#13

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 23:07
von Roquairol • 1.065 Beiträge
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#14

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 23:19
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

Für die bin ich auch zu alt. Ganze Passagen leicht verändert übernehmen und dann hinterher behaupten, man hätte das vergessen, anzugeben... Nee, die ist nicht wild, sondern lediglich unverfroren.




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#15

RE: Die jungen Wilden...

in An der Literatur orientierte Gedanken 11.02.2010 23:23
von LX.C • 2.673 Beiträge

Zitat von larifant
...sehen manchmal im Handumdrehen alt aus.
Aktuell: der Fall Hegemann, das Wunder der letzten Woche wird bereits wieder demontiert.

Hat jemand das Büchlein gelesen?
(bin selbst zu alt)

Gruß,
L.




Definitiv jung und wild, ja. (Ob literarisch wertvoll ist natürlich wieder eine andere Frage) Im aktuellen Literaturclub wird das Buch am Anfang auch kurz besprochen. Heftig demontiert wird allerdings ein anderes
Außerdem wird über "Hymne der demokratischen Jugend" von Serhij Zhadan gesprochen, ein junger wilder Ukrainer.

http://www.sf.tv/podcasts/feed.php?docid=literaturclub


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
zuletzt bearbeitet 11.02.2010 23:28 | nach oben springen


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