Gedanken vom Tag - allgemein Nr. 2

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08.05.2010 19:53 (zuletzt bearbeitet: 08.05.2010 19:55)
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#1
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Admin

Weiter geht's mit den allgemeinen Gedanken, Tagebucheinträgen, Überlegungen.
(Für Reaktionen auf die Beiträge im ersten "Gedanken vom Tag - allgemein" - Ordner, bitte jeweiligen Beitrag kopieren (zitieren) und hier einstellen. Vielen Dank. )

Viel Spaß!

Liebe Grüße
Taxine


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08.05.2010 22:12 (zuletzt bearbeitet: 08.05.2010 22:14)
#2
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Zitat von patmos
Ich schrieb weiter oben etwas von einem Zuckerwatteuniversum, in dem ihr euch häuslich eingerichtet habt,



Ich und Zuckerwatteuniversum? Da kennst du mich schlecht.
Im Übrigen kann ich keinen Bezug von deinem letztzen Beitrag zu meinem Beitrag feststellen, den du ja ausführlich zitiert hast. Ich sehe aber gerne darüber hinweg.
Das Thema ist nun auch für mich endgültig beendet.

mArtinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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09.05.2010 19:10
#3
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Waren heute am Grab für verschollene Seeleute. Lange nachgedacht, denn im letzten Herbst verlor ich wieder drei gute Freunde. Verschollen im Pacific, kein Lebenszeichen mehr von ihnen, keine Hoffnung mehr.
Das ist jetzt die vierte Seglercrew, also Menschen die ich persönlich kannte, die im Laufe der letzten sieben Jahre auf See geblieben sind.
Verschollen.


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10.05.2010 21:28
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#4
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von ascolto meinte
... dass interpretieren meiner Ansichten missfält und mir keine Freude bereitet, verabschiede ich mich aus diesem Forum.

Nö, glaub ich nich, machste nich. Weil: wenn ich jetzt sage, dass das ne Ego-Protz-Reaktion is, dann kommste schnell mal wieder und haust mir aufs Ohr, ja? (was Dir nicht gelingen wird, weil ich reaktionsschnell bin ...) Ach nein, Du musst nicht wiederkommen: Du bist nie weggewesen.

Gruß
Osho

Ach ja. Man kann doch nich gegen das Ego lamentieren und diesem dann selbst nachgeben. Ja, da musste jetzt durch. Bis bald.

Jaja, the ego is very tricky ... Jaja, das Ego ... das Ego ... der Egon ... die Egonine ...


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11.05.2010 09:27
#5
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Am Wochenende schrieb Peter von Matt ein wirklich lesenswertes Essay (in der FAZ) zu der Goehte - Ausgabe vom Deutschen Klassiker Verlag (zu Band 2 der I. Abteilung, Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, 1432 Seiten, 102,- Euronen). In diesem Essay besprach er ein Gedicht von Goethe, das ich bis dahin nicht kannte. Ich möchte dieses Kleinod gerne hier einstellen:

Sie saugt mit Gier verräterisches Getränke
Unabgesetzt, vom ersten Zug verführt;
Sie fühlt sich wohl und längst sind die Gelenke
Der zarten Beinchen schon paralysiert,
Nicht mehr gewandt die Flügelchen zu putzen,
Nicht mehr geschickt das Köpfchen aufzustutzen,
Das Leben so sich im Genuss verliert.
Zum stehen wird kaum noch das Füßchen taugen;
So schlürft sie fort und, mitten unterm Saugen,
Umnebelt ihr der Tod die tausend Augen.


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11.05.2010 20:57
avatar  Zypresserich ( gelöscht )
#6
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Zypresserich ( gelöscht )

Merci für das, Patmöser. Den Peter von Matt sehe und höre ich ja noch lieber als ich ihn lese. Der hat's voll drauf, der Mann.


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11.05.2010 21:03
avatar  Zypresserich ( gelöscht )
#7
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Zypresserich ( gelöscht )

Heute Abend ist es: Regengrün, Drossel, Mond; das Nass einer wohltemperierten Vergangenheit, die gar nicht vergangen ist. Drei Jahre ein Zuck, die Couch eine neue, der Platz derselbe wie vor. Sagt Hugbald so treffend: Wer weiß, vielleicht steht die Zeit ja still, und es hat nur noch niemand gemerkt? Heute Abend ist es: der Stillstand der Zeit.

(Ach, ich bin ja heute dermaßen was von feinfühlig. *schmacht*)


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11.05.2010 21:11
#8
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Herbst, Regen, kalt. Und übermorgen im Zelt? ...
Aber ich bleibe optimistisch.

11.05.2010 21:16
avatar  Zypresserich ( gelöscht )
#9
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von Roquairol
Herbst, Regen, kalt. Und übermorgen im Zelt? ...
Aber ich bleibe optimistisch.

Och, die Holde und die Gasheizung mit im Zelt, und dann Regen: hach, das wird ramontisch. *seufz*


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11.05.2010 21:25
avatar  Zypresserich ( gelöscht )
#10
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Zypresserich ( gelöscht )

Ich dagegen gehe übermorgen mit großen Teilen meiner morbiden Herkunftsfamilie essen: das wird nicht ramontisch, liefert dafür aber garantiert Stoff für Dekaden von Erzählungen ...


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11.05.2010 22:00 (zuletzt bearbeitet: 12.05.2010 12:06)
avatar  Taxine
#11
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Admin

Zitat von Roquairol
Herbst, Regen, kalt. Und übermorgen im Zelt? ...
Aber ich bleibe optimistisch.



Ich will ja nix an Hoffnung zertrümmern, aber es soll eisig werden. Ich meine, trotz Klimaerwärmung ist sogar von Schnee die Rede. (Irgendwo las ich auch, wir befänden uns in einer kleinen Eiszeit.)
Ich habe im Zelt schon den schlimmsten Wind und Regen überstanden. Das wird schon. Immerhin ist ein Zelt da. Schon mal ein Vorteil.

Wünsche dir viel Freude und Vergnügen.


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11.05.2010 22:07
#12
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Eisig? Vielleicht im Sauerland, aber da will ich nicht hin. Habe nochmal nachgesehen - nachts 7 Grad, das geht mit einem guten Schlafsack.

Aber nix Holde im Zelt, ich werde einsam durch den Hunsrück wandern, wie einst durchs Engadin ...

11.05.2010 22:08
avatar  Zypresserich ( gelöscht )
#13
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von Roquairol
Aber nix Holde im Zelt, ich werde einsam durch den Hunsrück wandern, wie einst durchs Engadin ...

Ah, back to basics sozusagen. Die Power hätte ich nicht (mehr oder noch nicht wieder). Kuhl.


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11.05.2010 22:35
#14
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oje, bei uns stürmt es schon und blitzt und donnert, sodass sogar im TV einige Sekundenaussetzter waren. Das soll aber nur heute nacht so weitergehen. Morgen nicht mehr.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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12.05.2010 17:12 (zuletzt bearbeitet: 12.05.2010 17:17)
avatar  LX.C
#15
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Nun habe ich schon so oft vor Kirchners (Berliner) Straßenszenen gestanden. Und nie kam mir in den Sinn, dass die darauf abgebildeten Damen Prostituierte sein könnten. Doch genau darüber informierte mich heute Haxhausens Text "Ernst Ludwig Kirchners Berlinbilder". Immer wieder verblüffend, wie subtil Kunst sein kann.

Punkt zwei. Man darf gar nicht anfangen in seinem 15 Bändigen (oder wie viele euers/eure auch immer hat/haben) Kunstlexikon zu blättern. Aus der Geschichte kommt man so schnell nicht mehr raus; und schon ist der Nachmittag rum.


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