Gedanken vom Tag - allgemein Nr. 2
Der Vatertag wird immer hysterischer.
Die Alten feiern in ihren angestandenen und eisern verteidigten Rückszugsgebieten, das vermasste Jungvolk, samt diesen ewig schreienden, kreischenden und juchzenden Lolitas, kriecht "vollstens" und grüngelblich bekötzert durch die unschuldigen deutschen Wälder. Zweiter Kindertag, oder so.
Nie wieder Vatertag an Land feiern.
Heute schon gegen einen Schweizer verloren, aber dafür gegen die Deutschen ausnahmslos gewonnen.
Caissa hat also, heute jedenfalls, doch ein wenig Erbarmen mit mir.
Vielleicht und wenn einer einmal seine Synapsen wieder so richtig durchfegen möchte:
http://www.schacharena.de/index.html
ich bin da öfter einmal zu finden, so wegen der Entspannung und man trifft dort wirklich die allerseltsamsten Existenzen.
(Rund dreißigtausend Leutchen sind dort angemeldet, im Schnitt sind dort rund tausend Spieler anzutreffen, zu fast jeder Stunde. Auf Schach.de sind es sage und schreibe: 275 000 angemeldete Schachspieler, im Schnitt sind dort immer zwischen 4000 und 7000 Caissajünger anwesend).
Nur mal so zur Info.
(Auch wenn es völlig Themenfremd ist, so ist's vielleicht doch einmal interessant).
Zitat von Patmöser
Der Vatertag wird immer hysterischer.
Die Alten feiern in ihren angestandenen und eisern verteidigten Rückszugsgebieten, das vermasste Jungvolk, samt diesen ewig schreienden, kreischenden und juchzenden Lolitas, kriecht "vollstens" und grüngelblich bekötzert durch die unschuldigen deutschen Wälder. Zweiter Kindertag, oder so.
Nie wieder Vatertag an Land feiern.
Bei uns hieß es, die Harten kommen in den Garten zum Grillen. LOLO. Frauen waren auch dabei. Ist doch vollkommen egal. Man muss die Feste feiern wie sie fallen. Grün im Gesicht war allerdings niemand
- höchstens blau, vor Kälte.
Bin bestürzt, was Nobelpreisträger Robert Koch für katastrophale Irrtümer in die Welt gesetzt hat und wie rücksichtslos, ja, und kaltblütig muss man fast sagen, er zugunsten von Profit und Ansehen über Leichen gegangen ist. Und trotzdem wird sein Name überall hochgehalten. Da frage ich mich mal wieder, wonach bemisst eine Gesellschaft die Grenze zwischen Gutem und Verwerflichem.
Die Ökonomie der Erreger, Doku, 3sat, ca. 45min.
Zitat von LX.C
Bin bestürzt, was Nobelpreisträger Robert Koch für katastrophale Irrtümer in die Welt gesetzt hat und wie rücksichtslos, ja, und kaltblütig muss man fast sagen, er zugunsten von Profit und Ansehen über Leichen gegangen ist. Und trotzdem wird sein Name überall hochgehalten. Da frage ich mich mal wieder, wonach bemisst eine Gesellschaft die Grenze zwischen Gutem und Verwerflichem.
Die Gesellschaft, tjaja ... das Individuum, Teil der jeweiligen Gesellschaft, muss einfach kritisch und autark sein in seiner Denke und in seinem Entscheiden. Dann brauch's auch keine Parteien oder Preisträger. Aber das wird wohl nie so sein (?). Nochmal: Krishnamurti.
Hallo, bin wieder da!
Zitat von ZypresserichZitat von Roquairol
... ich werde einsam durch den Hunsrück wandern ...Na, wie schaut's? Tragbares webfähiges Dingens dabei? Hier: Regen.
Ein tragbares gewebtes Dingens? Ja, ne Mütze halt, gegen den Regen. Hat auch gut geholfen.
Bin jetzt leicht verschnupft, und man behauptet, ich sei "abgemagert". Letzteres gereicht mir eher zum Vorteil. Vielleicht sollte ich als nächstes ein Diät-Buch schreiben? Also meine Ernährung bestand vor allem aus Schweinesteak mit Pommes vom Campingplatz-Imbiss, dazwischen gelegentlich, falls zur rechten Zeit am Wegesrand eine standesgemäße Restauration auftauchte, Tagliatelle mit Scampi in Weißwein-Sahne-Sauce oder sowas. Und dazu immer ordentliche Mengen Riesling, denn man muss ja auch die lokalen Winzer unterstützen.
Ich startete in Oberwesel, wo ich mich zum Poetensommer 1843 einfand. (Wie, "zu spät"? Zeit ist relativ ...) Nur im Gasthaus Zum Goldenen Pfropfenzieher, wo Hoffmann von Fallersleben aus seinen neuen Gedichten vorlas, gewährte man mir leider keinen Einlass, angeblich weil ich nicht "reserviert" hätte (bestimmt nur so eine Schikane der preußischen Polizeibehörde) ...
Von dort ging es dann durch den Hunsrück.
Und am Ende im lieblichen Moseltal die Nachtigallengesänge, oh ...
Ich bin noch ab und zu hier um zu tanken meinen Nektar...
Nehme die Medis brav von meinem Doc, aber nur in geringer Dosis...und lese fleißig weiter Bücher
Ach so und arbeiten geh ick och für nen Appel und' nen Ei ohne Nachtzuschläge, Feiertagszuschläge und halte brav mein Maul...
-sind ja stets im geistigen Sinn bei mir
Allet jute Euch!
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