Philosophisches

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11.08.2011 13:40 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2011 13:41)
avatar  LX.C
#16
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Zitat von Krümel
Sommerflieder habe ich gleich in allen Farben wieder gepflanzt, damit diese zarten Flieger unseren Garten besuchen. Ich liebe sie - und schönes Bild!


Und wie der duftet, nicht? Wie reinster Honig. Wahnsinn. Kein Wunder, dass das ein Paradies für Schmetterlinge ist. Wie die ihre Rüssel in die Kelche stecken, einfach wunderbar anzusehen, diese Nascherei


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11.08.2011 23:23 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2011 23:25)
avatar  Taxine
#17
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Die merkwürdige Eitelkeit des Menschen, die glauben will und glauben lässt, er strebe nach Wahrheit, während er von dieser Welt Liebe verlangt...

(Camus "Tagebücher 1935-1951")


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11.08.2011 23:25
avatar  Taxine
#18
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Admin

Der Körper ist ein echter Weg zur Bildung. Er zeigt uns unsere Grenzen.

(Camus "Tagebücher 1935-1951")


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06.10.2011 23:03
avatar  Jatman1
#19
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Das Leben ist eines der härtesten.


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11.11.2011 15:52
avatar  Jatman1
#20
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Kurt Vonnegut in Mann ohne Land

"Vater, wir sind auf dieser Welt, um einander beim Überstehen dieser Sache zu helfen, egal was sie ist."


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28.11.2011 21:28
avatar  Jatman1
#21
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Joachim Gauck; „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“

Nach der Beschreibung einer besonderen Begebenheit schreibt er:
„Ich lernte, dass das kritische Denken nicht das Wichtigste, nicht die letzte Wahrheit ist in meinem Leben. Das kritische Denken mag damit nicht zufrieden sein, aber es zieht oft gegenüber der Kraft, die aus Glaube und Liebe erwächst, den Kürzeren, denn das kritische Denken rechnet, während der Glaube Vertrauen ins Dasein schafft. Das Credo quia absurdum, dieses scheinbar widersinnige Bekenntnis: `Ich glaube weil es unvernünftig ist` ist dann kein Argument gegen den Glauben, sondern beschreibt eine Wirklichkeit, die komplexer ist als ein von der Logik gebildetes Weltbild. Der Glaube streitet dann nicht mehr mit der Ratio, existiert neben ihr.“

Und etwas weiter:
„Doch obwohl der Glaube eigentlich unvernünftig – richtiger: neben-vernünftig – ist, erkläre ich mir die Welt leichter mit Gott als ohne Gott.“


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05.08.2014 11:56
avatar  LX.C
#22
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Nicht die Wahrheit, in deren Besitz ein Mensch ist, oder zu seyn vermeynet, sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Werth des Menschen. […] Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit, und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte, und spräche zu mir: wähle! Ich fiele ihm mit Demuth in seine Linke, und sagte: Vater gieb! Die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allen! (Gotthold Ephraim Lessing)

Das war doch schon ein erstaunlicher Mensch, dieser Lessing.


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05.08.2014 12:05
avatar  LX.C
#23
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Zitat von Taxine im Beitrag #12
Die Welt ist schön, und darin liegt alles beschlossen. Ihre große Wahrheit, die sie geduldig lehrt, lautet, dass der Geist nichts ist und nichts das Herz. Und dass der Stein, den die Sonne erwärmt, oder die Zypresse, die der wolkenlose Himmel übergroß erscheinen lässt, die einzige Welt abstecken, in der „recht haben“ einen Sinn gewinnt: die Natur ohne Menschen.

(Albert Camus "Tagebücher 1935-1951")


Herrlich, was man alles rückblickend entdeckt - Oder der Regen, der die Blume benetzt...


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07.08.2014 11:01
avatar  LX.C
#24
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Zitat von LX.C im Beitrag #22
Nicht die Wahrheit, in deren Besitz ein Mensch ist, oder zu seyn vermeynet, sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Werth des Menschen. […] Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit, und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte, und spräche zu mir: wähle! Ich fiele ihm mit Demuth in seine Linke, und sagte: Vater gieb! Die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allen! (Gotthold Ephraim Lessing)

Das war doch schon ein erstaunlicher Mensch, dieser Lessing.


Sehr schöner SWR-Rundfunkbeitrag (ca. 25min.) über die Freundschaft zwischen Lessing und Mendelssohn und deren Beitrag zur Aufklärung "die immer noch nicht abgeschlossen ist". Es lohnt sich.


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