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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#31

RE: Buch/kauf - der handel/ Buch/hand/lung

in Gespräche über Kunst und die Welt 16.08.2007 13:58
von Cora
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Natürlich ziehe auch ich ein fühlbares Buch den etwas starren Bildschirmtexten vor, aber man gewöhnt sich auch daran,
zumal sich hier ständig neue Seiten auftun.

Ein Buch lässt sich jederzeit mit herum schleppen, während solch ein Notebook unterm Arm doch schon erheblich stört.

Aber hoffen wir, auf weit bessere Lösungen in naher Zukunft, vielleicht lesen wir dann ja unsere Romane von der Armbanduhr oder dem Jackenknopf.

Liebe Grüße aus der Gegenwart
Cora

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#32

RE: Buch/kauf - der handel/ Buch/hand/lung

in Gespräche über Kunst und die Welt 16.08.2007 13:59
von Taxine
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Ja, das tragbare Telefon in diesen Ausmaßen, Musik in kleinem Anhänger um den Hals... na, das hätte vor fünfzehn Jahren auch noch keiner geahnt.

Das wird etwas, wenn der Roman erst fühlbar wird.

Poesie in Klängen,
den Moby Dick in den Fängen,
mit diesem im Roggen,
ins Buch sich einloggen,
mit Passwort und Stimm',
für's Kind die Brüder Grimm,
mit Jules Verne auf Reisen,
im Gespräch mit den Weisen
wird alles lebendig,
schön bunt und trendig,
im Wort irrt man kaum,
und Hawking macht Raum
und Zeit so auch sichtbar,
nicht mehr verzichtbar
bleibt dann der Gedank',
als noch in Zeilen man sank.

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#33

RE: Buch/kauf - der handel/ Buch/hand/lung

in Gespräche über Kunst und die Welt 16.08.2007 13:59
von Moulin
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Nachdem mir vor kurzem über zwei Tage das Internet versagt blieb, weil ein Baggerfahrer die Leitung zur Welt kappte, da besann ich mich auf meine Welt im letzten Jahrtausend. Natürlicher.
Was uns die elektronischen Medien auf der einen Seite an Fortschritt bringen, entziehen sie auf der anderen Seite an Wärme.
Papier brauche ich! Das kann dieses klappbare, elektronische Etwas vor mir nicht ganz ersetzen.

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#34

RE: Buch/kauf - der handel/ Buch/hand/lung

in Gespräche über Kunst und die Welt 16.08.2007 14:00
von Taxine
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Ich finde auch, nach längerem Nachdenken, dass das elektronische Lesen und Hantieren viel mehr Zeit frisst, als der gemütliche Blick in die Seiten eines Buches.
Wenn ich im Internet surfe, verliere ich manchmal völlig die Zeit aus den Augen und bin dann erstaunt, wie schnell da die Stunden vergangen sind.
Wenn ich lese oder anderweitig beschäftigt bin, vergeht die Zeit langsamer, vielleicht auch bewusster.
Nur wenn ich male, verliere ich ebenso das Zeitgefühl, trotzdem vergeht dieses Rinnen an Zeit anders.

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#35

RE: Buch/kauf - der handel/ Buch/hand/lung

in Gespräche über Kunst und die Welt 16.08.2007 14:00
von Moulin
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Es ist bei mir sogar so, dass ich mir, wenn mich ein neues Thema interessiert, ich die Informationen aus dem Internet ausdrucke, um sie dann auf dem sonnigen Balkon in einem Meer von Blumen vom Papier abzulesen.

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