März 2011

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11.03.2011 22:56 (zuletzt bearbeitet: 26.04.2011 19:16)
#16
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Bei mir hat's E. K. Rahsin übersetzt. Vom Myschkin und dem Raskolnikow habe ich die Übersetzung von Swetlana Geier gelesen.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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11.03.2011 23:01 (zuletzt bearbeitet: 11.03.2011 23:05)
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#17
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Zitat von Taxine
P.S. Noch eine kleine Frage: Wer hat "Die Sanfte" bei euch übersetzt?



Bei mir Alexander Eliasberg, 1914. Großartige Erzählung. Wirklich. Bin ganz begeistert.


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11.03.2011 23:10 (zuletzt bearbeitet: 26.04.2011 19:17)
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#18
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Admin

Ich habe sowohl die von Rahsin als auch ein winziges Taschenbuch gleichen Inhalts in der Übersetzung von Johannes von Guenther. Ich konnte dabei feststellen, dass seine Übersetzung fast so gut ist wie die von der wunderbaren Übersetzerin E. K. Rahsin.
Manchmal scheitern Dostojewski-Werke auch an der Übersetzung. Ich hatte einmal eine ganz schlechte von Raskolnikow, der ich kaum folgen konnte.
Was "Die Sanfte" betrifft - hier wechselt Dostojewski den Erzählstil, bleibt aber ganz in seinem Element des Elends und der Verzweiflung. Einfach nur lesenswert, ja, das finde ich auch.


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11.03.2011 23:13 (zuletzt bearbeitet: 11.03.2011 23:23)
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#19
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Ja. Interessant ist vor allem auch die Entwicklung, die der Protagonist durchmacht, von streng erzieherisch bis am Ende total unterwürfig. Am Ende ist er selbst total erniedrigt und die Sanftre triumphiert.

Dann werde ich mir irgendwann das Kellerloch noch mal vornehmen und vorher dich um Rat fragen, welche Übersetzung ich nehmen soll


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12.03.2011 23:02
#20
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Michael von Brück: "Ewiges Leben oder Wiedergeburt?"



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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13.03.2011 22:53
#21
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Simone de Beauvoir, Sie kam und blieb

15.03.2011 20:00 (zuletzt bearbeitet: 18.03.2011 21:20)
avatar  Taxine
#22
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Admin

Beauvoir, toll. Die könnte ich auch demnächst mal wieder herauskramen.

Der zweite Teil von Marias hat mich etwas enttäuscht, wenn ich auch hoffe, dass er nur Übergang zum dritten und letzten Teil ist. Der wirkt auf mich tatsächlich wie eine Zwischennuance. Marias beherzigt darin sein Anliegen, alles immer wieder wiederholen zu müssen, in meinen Augen etwas zu sehr. Mir fehlt das Philosophische, wenn auch die Sätze nicht kürzer geworden sind. Sie drehen sich nur um nichtige Dinge wie z. B. Bottox oder Frauenbeine oder einen Blutstropfen. Dagegen war der Anfang des zweiten Teils sehr schön. Da ging es darum, dass man bei einer Bitte eines anderen immer abhängig wird und die Verantwortung übernimmt. Gibt man einmal einem Bettler Geld, so wird man am nächsten Tag nicht umhin kommen, ihm wieder welches geben zu müssen, denn er erwartet dieses aufgrund der vorangegangenen Gabe und der Gebende ist nicht ärmer geworden. Dezas Ex-Frau macht hier interessante Beobachtungen. Danach aber geht es in eine Diskothek, und irgendwie findet Deza dort nicht so schnell hinaus. Alle Figuren treten wieder auf, außer der weise Wheeler, der erscheint nur in der Erzählung Dezas.
Vielleicht ist mir das Geschehen einfach nur zu modern?
(Na, jetzt rede ich hier, werde natürlich sowieso noch zusammenfassen.)

Danach dann Javier Marias "Dein Gesicht morgen" Teil 3 - Gift und Schatten und Abschied


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15.03.2011 23:22 (zuletzt bearbeitet: 29.10.2013 09:19)
avatar  LX.C
#23
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Und Bräunig - Rummelplatz


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16.03.2011 10:20 (zuletzt bearbeitet: 16.03.2011 10:20)
avatar  LX.C
#24
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Oder doch lieber schnell noch Die Eleganz des Igels von Barbery. Ich bin mir noch nicht sicher. Das liegt hier auch schon ewig rum. Nachdem es mir nun gleich zwei Damen empfohlen haben


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16.03.2011 11:50 (zuletzt bearbeitet: 29.10.2013 09:19)
avatar  LX.C
#25
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Das macht Lust auf mehr. Dabei bleibe ich. Bräunig muss weiter warten.


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20.03.2011 22:06 (zuletzt bearbeitet: 20.03.2011 22:07)
#26
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Christa Wolf: Störfall - Nachrichten eines Tages



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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21.03.2011 09:45
avatar  LX.C
#27
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Würde mich über eine Buchvorstellung freuen.


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21.03.2011 10:49
avatar  Krümel
#28
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Ich habe gestern mit Turgenjews Rauch begonnen.


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21.03.2011 11:16
#29
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Zitat von LX.C
Würde mich über eine Buchvorstellung freuen.


Mache ich gerne.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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22.03.2011 22:06
avatar  Jatman1
#30
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Zitat von Martinus
Christa Wolf: Störfall - Nachrichten eines Tages


Ich habe es recht schrottig in Erinnerung. Zumal Frau Wolf aus einer exponierten Stellung heraus immer ihren klugscheißenden und besserwissenden Senf zu einem System abgegeben hat, in dem sie faktisch nicht mehr lebte.


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