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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#16

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.01.2008 11:36
von Moulin • 395 Beiträge

In Antwort auf:
Zitat Larifant

Aber der Zahnarzt soll dann doch lieber aus dem XXI. Jhdt. sein.
Bitte besser über die Lebensumstände in vergangenen Zeiten informieren, bevor anonym so ein Unsinn verkündet wird.
Gruß,
L.




Hallo Larifant,
hallo Alle,

was wir heute als stupide Phase einer Vergangenheit ansehen, ist unsere Gegenwart für die Zukunft sicher genauso.
Fortschritt hilft sicher in vielen Bereichen des Lebens, doch Mißbrauch dessen ist die dunkle Seite, die wir nicht verdrängen sollten, denn sie beeinträchtigt das Leben der Nachkommen.



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#17

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.01.2008 17:46
von larifant • 270 Beiträge
Zitat von Moulin

was wir heute als stupide Phase einer Vergangenheit ansehen, ist unsere Gegenwart für die Zukunft sicher genauso.


Das ist zu hoffen.

Die weniger erfreuliche Alternative wäre, dass die gedankenlosen Nostalgiker plötzlich mit aufgerissenen Augen dastehen, weil viele "Selbstverständlichkeiten" wieder entfallen

Gruß,
L.

zuletzt bearbeitet 07.01.2008 17:47 | nach oben springen

#18

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.01.2008 18:10
von ascolto • 1.289 Beiträge
Werte Belegschaft,

vielleycht üscht dadd Geystesimpulschen in den Zweifel, dass Erforschen und sich in die Verantwortung zu Bekennen; dadd Frag-mentchen der Motivation, aus dem BlendwerkTango: Nach Innen richten/schauen?!
Die häufigsten Disziplinen(über 95%)denen sich der Mensch in seinem Miteinander stellt, betrachten und be-verurteilen das Außen, also Materielle! Der Geyst untersucht nach Vorteil und Glück im Außen/(da Draußen)?! Wie Wenige wissen, bemühen sich um die Freude des Wissens im/des Innen? Sinnsuche?
Im alten Indien(die 4philosop. Schulen)benannten verschiedene definierte Wissensgebiete/Wissenschaften, dazu eine These/Sprichwort:

"Nur aus dem Wissensgebiet des Inneren betrachtet, füllt es das Verstehen in den anderen Wissensschaften des Außen!"

D.H. Unser Mühen und der daraus entsprungenden Motivation bezieht sich auf den Sinn in die Materie, ergo; Glück, also die Freude verweht in dieser Vergänglichkeit!
Wahre Geystesgegenwart kann sich nur aus dem Innen schöpfen, will sagen, nur aus der Einsicht um die Eygenblendungen entsteht das Verständnis des Äußeren!
Also ist der stumpfe Sinn, die Sinnsuche im Un-sinn des Aüßeren nicht fruchtbar bis aus der Sinnesfülle des Inneren das Äußere zugänglich?!

Und hierzu bedarf es weder ein Auto-chen, keineswegs ein Fern.seher......sondern eine Sicht aus der Kontemplation/Be-sinnung in die Ferne!

Herzensgruß,
dadd A

zuletzt bearbeitet 07.01.2008 18:54 | nach oben springen

#19

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.01.2008 22:45
von Moulin • 395 Beiträge

In dem Sinne bedarf es nach einem ausgiebigen Blick in´s Innere gar keines Blickes nach außen mehr...

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#20

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.01.2008 22:51
von headprint • 135 Beiträge

Doch wenn man Auto fährt, sicher...

Das Auto ist natürlich nur ein Symbol.. ein Vehikel
für die statische Versessenheit auf Dinge, die hier
Bewegung unterjubeln sollen, wollen, wo gar keine
Bewegung stattfindet.


*sssscrrreeeeaaaaach!!!*
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#21

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 08.01.2008 10:15
von ascolto • 1.289 Beiträge
Bewegung des Geystes /allet fließet......

nun, keines der Ergebnisse, also aus den materiellen Manifestationen der Moderne (Naturwissenschaften), ist pauschal abzuurteilen, alles ist in Bewegung, auf der Suche nach dem Gewinn an Glück. Ergo, das Wissen und der daraus abgeleiteten Materie ist ersteinmal neutral.
Ein Auto, also dieses RäderMaschienchen des Transportes, kann durchaus sinnvoll sein. z.B. als Krankenwagen, sowie Hülve für den Transport schwerer Güter, oder als Bewegungserleichterung (Busse usw.) für die Masse Mensch......
Doch als Image eines Geystes, also Selbstdarstellung eines Unsportlichen zur turbosportlichkeit, als Kleingeyst im GroßraumGeländewagen zum verbrennen der Recourcen ist es eine Irrung und in der Masse dieser Images eine Belastung, nicht nur der Umwelt, auch des Inneren!Als Kampfjeep, im Sinne der Zerstörrung, ist dies keinesfalls ein Gewinn für die Wesen!
Genauso verhält es sich midd dem Glotzen in die Röhre oder uins Breitbüldformat, dem LC-Büldersturm.
Auch hier gübsch durchaus positive Formate die dem Wissen dienen, die der Sinnsuche behülvlich.
Doch, die Nutzung zum Taubzudröhner, Hohl-Formate sowie Werbung sind bestümmt nicht zum Nutzen in die Klarheit geplant. denn ein Kundensegment in der Masse ist eine negative Betrachtung der Wesen!

Ergo, die Dinge bergen Nutzen wenn sie sinnVOLL alltruistisch gebraucht.

Genauso verhält es sich midd der politischen Entwicklung, der Aufklärung in/zum Demokraten. Auch dies ist in der Bewegung,wenn auch sehr langsam, zögerlich, es entsteht weltweit die Achtung der Menschenrechte, sowie der Gleichstellung aller Völker. Dennoch, heutig, wenn die Bilanz gezogen, herrschet noch eine Unmenge an Willkür, Ungleichgewicht durch Einzelne, Lobbys oder gar herrschende Paranoiker. Doch, eine Militärchunta ist als Begriff in den meisten Geystern negativ besetzt, sowie auch der Begriff Diktator gleich dem des Despoten besetzt. Will sagen, die Entwicklung in das alltruistische Denken ist, wenn auch langatmig, im Vollzug!(wenn hier das Verständnis über die UnFried.lichkeit des Kapital.ismus einsetzt....dann.......)
Demnach darf unser heutiges gemeinsames Denken und Handeln als eine Suche, als ein Weg nach dem Sinn des Glückes verstanden werden. Und das dieser Prozeß; "learning by doing", zu Hauf, bis in grausame Irrungen in sich bürgt (Irak Krieg), liegt in der Natur der dualen Denkweise, des nicht aus dem über sich selbst Reflektierenden, aus der Ruhe Agierenden, der Handlung würd soviel an negativer Energie beigefügt?! Ganz alltäglich.....aus negativen Azzositationsketten....herrscht der un.FRIED.liche Geyst in der Masse, dem Einzelnen?????

Somidd üscht die Bremse: der Stumpf.sinn des NICHT Scharf.sinn in das Innere, dem Zuwenden in die Spiegelneuronen und das erweitern, ausbülden Dieser!
Doch nur Geduld, es kömmt schoan, auch wenn in Äonen...der Scharfsinn/die Fackel üscht (nücht uim Ohr, auch nicht Lebergekeddet) in den Fluß geglitten.....
Gleichmut und Güte büsch Amitaba lichtet

In diesem Sinne:
Den Stumpf.sinn in den Scharf.sinn wandeln, die negativ GedankenKetten vernichten... zB. in der Versenkung
Euch Herzensfrieden (Glück )
dadd A

zuletzt bearbeitet 08.01.2008 10:38 | nach oben springen

#22

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 08.01.2008 13:13
von headprint • 135 Beiträge
Warüm nixt??

Schmiedet den Stumpfsinn bis er scharf ist
und schneidet Eures Geystes Brod damit.

------------------

Der Schatten eines Exkurses über die Nützlichkeit
des Automobils und seine Verbreitung, sowie deren
Mechaniken:


Das Automobil stand an der Chaussee und trampte.
Da kam der 1. Weltkrieg und nahm es mit.
Der 2. Weltkrieg (ein Sohn des 1.) fuhr es dann
noch die letzten Meter, dann war es dort, wo es
noch heute ist. Unterdessen gebar der 1. ein
sehr seltsames Ackergerät mit Motor: den Panzer.
(Den schenkte er seinem Sohn, dem 2. Weltkrieg..)
Die ganze Nützlichkeit war zuallererst eine, die
als Unterstützung der Gewalt ihren hupenden Ein-
zug in Europa hielt. So ist das oft mit der Tech-
nik. Und wenn das Auto da ist, braucht es Fahrer.
Und wenn der Eine fahren kann, denken Andere: Boa,
das kann ich auch. Und wenn Einer ein tooolles Auto
vor dem Haus stehen hat, denkt der Andere: Ha, das
will ich auch.
Jetzt brauchen die nur noch Öle und raffinierte
Flüssigkeiten, um das Auto aus dem Stand zu locken.
Darum wollte sich der 2. Weltkrieg kümmern, das war
aber Nichts, ohne Öl und Stoff, Roh- genug, gibt's
das nicht. Gut. Schlecht auch.

*sssscrrreeeeaaaaach!!!*
zuletzt bearbeitet 08.01.2008 13:14 | nach oben springen

#23

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 08.01.2008 17:00
von larifant • 270 Beiträge
Zitat von ascolto
Und hierzu bedarf es weder ein Auto-chen, keineswegs ein Fern.seher.....

Die Früchte des Fortschritts sind weniger Automobil, Fernsehapparat und technisches Blendwerk, als vielmehr regelmäßiges Essen, ein warmes Zimmer, Hygiene, eine medizinische Grundversorgung und etwas Muße zur Innenschau - für jedermann und eben nicht nur für die höheren Stände!

Gedanklich scheint mir hier so mancher im alten Hellas zu lustwandeln, als philosophierender Aristokrat, der es als selbstverständliches Geburtsrecht erachtet, jederzeit von Sklaven bedient, genährt und gekleidet zu werden.

zuletzt bearbeitet 08.01.2008 17:01 | nach oben springen

#24

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 08.01.2008 17:05
von Moulin • 395 Beiträge

Schön geschriebene Beleuchtung der automobilen Evolution, Herr headprint!

Zugegeben, ich mag sie, diese blechernen Dinger und mein Herz wird schwach bei der Betrachtung einiger, überlebender Vertreter vergangener Epochen. Teenagers Porsche aus des Republikes Pubertät bringen das Blut frühgeschichtlicher Vererbung in´s Wallen und Gekugeltes ala Heinkelkabine oder Isetta lassen mein Herz erweichen.
Es ist Kunst. Angewandte. (Auch wenn sie stinkt!)

Doch lass´ ich mich nicht auf des Triebes Stimmung ein und wandere immer mehr, wo´s geht...


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#25

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 09.01.2008 13:31
von Moulin • 395 Beiträge
Um uns mal wieder ein bisschen vom Automobil als repräsentativen Vertreter des Fortschrittes zu entfernen…

Schon als Kind sollte ich mich durch die haltlosen Frasen (edit: Phrasen) einzelner Erwachsener lenken lasen.
Frasen.(edit: Phrasen)
Jene aufgeschnappten, kurz gesprochenen, und schnell in des eigenen Geistes Vokabular eingeflossenen Lebensweisheiten, die nur dazu dienen, im richtigen Moment den vermeidlich passenden Textblock, in besserwisserischer Weise als Allgemeingültigkeit in Szene setzen zu können.

Schon früh im Leben mochte ich nicht des Schinkens helle, schwabbelige Seite. Des toten Schweines speckigen Rand von niederem Geschmacke, der für mich seinen Sinn, des Tieres Seele zu wärmen mit dessen Ableben verloren hat.
In kindlich naiver Manier schnitt ich sodann in kreativster Weise des Tieres Spreu vom Weizen, und übergab, was nicht gebraucht dem Hunde, dessen Entzücken mit wedelnder Rute nach Außen gehuldigt wurde.



Doch die Rechnung ohne den Wissenden gemacht, kam sogleich ein Wesen dieses Schlages, ein Erwachsener herbei, in intelligenter Art, mit bedeutungsvoller Mine, mit der von absoluter Genialität, aus tiefster Geisteskraft hervorgebrachten Weisheit:

“Das Weiße ist das Beste am Schinken!”

Doch trotz dieser, durch lebensgeprüfte Erwachsene erbrachten Weisheit, konnte ich das in kleinster Weise für mich übernehmen um es entsprechend gleich an Andere weiter zu geben.

Sollen sie es doch selbst essen, das gute Weiße, das Beste vom Schinken; entspricht es doch am ehesten der Wertigkeit ihrer Frasen.(edit: Phrasen)

Le Moulin


.
zuletzt bearbeitet 09.01.2008 20:06 | nach oben springen

#26

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 09.01.2008 19:02
von headprint • 135 Beiträge
Frasen!!! *in-Ohnmacht-fall'*

mit 'F' statt 'Ph'... *ächz*.. liest
sich wie eine Erdbeerübersetzung..
Teater, Filosofie, Delfin, Grafik !!!!!!!
Who is on and about to wonder, when I decide
turning to english more and more.. graphics,
theatre, phrases, philosophy.. phuck!()

*sssscrrreeeeaaaaach!!!*
zuletzt bearbeitet 09.01.2008 19:03 | nach oben springen

#27

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 10.01.2008 22:27
von Taxine • Admin | 5.886 Beiträge
Aber... aber, es zerstöret ja nix Wertvolles in uns.

Nur, worauf wollen die "Phrasen" (die hier verfasste Anekdote) hinaus? Als Beispiel, dass der Mensch dem Lemming gleich über den Abgrund rennt, wenn hier der Ruf oder ein führendes Viech vorauseilt?
Dass es gilt, auf die eigene, innere Stimme zu lauschen?



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 10.01.2008 23:39 | nach oben springen

#28

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 10.01.2008 22:51
von headprint • 135 Beiträge

Auch eine Phrase, wenn sie nahe am Boden
gepflückt ward und gleichwie besinnungs-
los auf einen Nächsten geworfen, kann ein
wertvolles Element der Kommunikation sein.
Kann, weil es hängt von denen ab, die sie
werfen und fangen (und zurückwerfen und ...).

Natürlich wird die Sprache zerstört mit den
wurzelkappenden Mickey-Mouse-Reformen. Es wird
unnötig Unsicherheit verbreitet, unter denen,
die sich selbst nicht sicher sind, wie sie die
Sprache verwenden können/ sollen. Es wird das
Signal ausgesandt: die Sprache gehört uns, nicht
euch, ihr dürft sie nur nach unseren Regeln be-
nutzen.
Aber die Sprache gehört dem, der sie benutzt,
nicht irgendeinem verpooften Konrad-Duden-Club
oder einer bestimmten Gruppe, Lobby.
Das schließt natürlich auch mit ein, daß Phrase
ebenso Frase, Vrase, Phrahse geschrieben werden
könnte. Oder fraase. Da muß ich halt durch...

Ein immer noch interessantes Buch dazu ist:
'Fom winde ferfeelt' von Ze do Rock.

@Moulin: danke mal für's Editieren, wäre aber
nicht wirklich nötig gewesen, weil ich ja schon
reagiert habe... es ist eine persönliche Sicht,
es schockt mich wirklich, wenn 'Ph' durch 'F'
ersetzt wird...


*sssscrrreeeeaaaaach!!!*
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#29

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 10.01.2008 23:22
von Taxine • Admin | 5.886 Beiträge
Zitat von Simone de Beauvoir
Wenn alle um mich herum unfrei sind, dann kann ich mich selbst nicht als frei bezeichnen. Das wäre zu einfach.

... sagte gerade (frei zitiert) Simone de Beauvoir in einer Dokumentation.

Diese Sicht steht der "Jeder ist für sich selbst verantwortlich!" in gleicher Kraft gegenüber.
Einige sprechen davon, bei sich selbst anzufangen. Natürlich. Wenn das aber geschehen ist, was dann? Wenn bereits um alles eine gewisse Trägheit herrscht, dann ist es schwierig, einfach zuzusehen, ohne dabei auch andere bewegen zu wollen.
Was bringt es mir alleine, dass ich zufrieden bin, wenn ich neben mir zehn andere Menschen sehe, die das nicht schaffen, weil ihr Blick in die Welt ein anderer ist?
Darüber nachdenken sollte man wenigstens...

Es geht schließlich nicht nur darum, wer Auto fährt oder nicht, wer angepasst lebt oder nicht. Es geht auch nicht darum, Freiheit als Freiheit zu definieren, wenn sie im Außen keinen Bestand hat.
Der Strom Gesellschaft verengt die Sicht, verbaut die Atmung, dass der Mensch manchmal unter seiner Last, die er für einen Zwang hält, zusammenbricht. Aber, trotzdem ist jede Entscheidung nun einmal freiwillig getroffen, auch, wenn es bestimmte Dinge gibt, die ein "Muss" vortäuschen.
Gerade in aller Leichtigkeit der Moderne, in aller Erleichterung, müsste doch auch das Atmen, das Denken und Leben leichter sein...



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 11.01.2008 00:19 | nach oben springen

#30

RE: Gesellschaft und Stumpfsinn

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 11.01.2008 16:52
von Moulin • 395 Beiträge

Die oben als Beispiel aufgeführte Phrase wird häufig verwendet. Es ist ein Satz dessen möglicher Sinn durch die reduzierte Form verloren gegangen ist. Er wird aufgeschnappt und weiter verbreitet, in das eigne Vokabular übernommen.
Würde man hinterfragen, warum diese Art Sätze hervorgebracht werden, könnte es sicher kaum jemand erklären.
Das ist so in etwa als würde ein Ausbilder etwas lehren, was er selber nicht erklären kann.
Das Ganze sollte als Beispiel für gesellschaftlichen Stumpfsinn dienen.



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