Stendhal
Heldentum als Eitelkeit, Heldentum als ein Sich-Hervortun... Stendhal lebt zu sehr in seinen Büchern und Wunschvorstellungen und kann wiederum seine Zeit überhaupt nicht richtig einschätzen, geschweige denn das gewählte Thema gut umsetzen. Seine Sehnsucht ist fast kindisch, wie ein bockiger, kleiner Junge, der zu wenig Anerkennung bekommt und sich nach einer großen Tat sehnt. Der Glanz, den er in anderen Zeiten entdecken will, und das, was Mathilde am Ende macht, zeigt das ganz deutlich, ist reine Legendensage..., und dem heutigen, sicherlich auch damaligen Leser geht völlig ab, was daran so großartig sein soll. Mir scheint, das Heroische hat für Stendhal eine ganz andere Bedeutung, die fast schon markaber ist. Das ist so, als würde er bewundern, wenn die Frau das Herz ihres Geliebten verspeist, als wäre das die einzig passable Handlung, die sie vollbringen kann.
Na, ihr werdet es noch sehen, falls ihr durchhaltet...
Ich schätze, bei Hugo bin ich auch dabei. ![]()
Was macht der Stendhal? 
Irgendwann versuche ich noch den Lucien Leuwen... irgendwann... weit, weit in der Zukunft...
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. Später werde ich noch den "Henry Brulard" lesen, aber durchquälen mag ich mich beim Sorel jetzt auch nicht.