Oktober 2012

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02.10.2012 16:44 (zuletzt bearbeitet: 12.10.2012 12:52)
#1
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Joanne K. Rowling: Ein plötzlicher Todesfall



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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04.10.2012 15:49 (zuletzt bearbeitet: 05.10.2012 01:11)
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#2
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Admin

Ich lese zwischendurch Gerard Reve "Näher zu dir".
Reve ist damit ein weiterer niederländischer Autor, den ich kennenlernen möchte.
Sein erstes Werk "Die Abende" löste damals einen Skandal aus, Reve wurde sogar verhaftet, dann aber freigesprochen.
"Näher zu dir" ist ein Bekenntnisroman und enthält, laut Klapptext, sein Credo über Sex (Homosexualität), Alkohol und Tod.
Gelesen habe ich von Reve auch "Der vierte Mann", ein beeindruckender (man möchte fast sagen) Krimi. Er handelt über ihn, ein Haus, auf das er achtgeben soll, ein paar schnelle Nummern und eine sehr eigenartige und gefährliche Frau ... Mehr als der Inhalt hat mich aber sein Stil fasziniert, dieses Erzählen seiner Erlebnisse.
Ich glaube, ins Deutsche sind nur diese drei Werke übersetzt. Das ist natürlich schade.


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05.10.2012 11:58
avatar  Krümel
#3
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Joan Didion - Blaue Stunden
Ich weiß gar nicht warum ich es lese, es handelt vom Tod und vom Sterben. Aber es hat keine Spur von dieser Mitleidsmasche wie sie sonst so oft in Betroffenheitsliteratur zu finden ist.


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07.10.2012 09:27
avatar  LX.C
#4
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Ich lese zur Zeit Yeats - Die geheime Rose

Hat jemand schon mal etwas von Yeats gelesen? Dieser Nobelpreisträger von 1923 schreibt einfach wunderschöne Geschichten, die man der Romantik im Sinne der Rückbesinnung aufs Mittelalter zuordnen muss. Ein Nachzügler der Romantik? "Die geheime Rose" überzeugt durch eine wunderschöne poetische Sprache und tiefsinnigen Parabeln. Ich bin auf Yeats durch Briefe von Friedo Lampe gekommen.


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09.10.2012 13:43 (zuletzt bearbeitet: 09.10.2012 13:45)
avatar  Taxine
#5
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Admin

Nein, gelesen habe ich von Yeats noch nichts, bin allerdings auch schon häufiger auf ihn gestoßen, wenn er in verschiedenen literarischen Werken erwähnt wurde. Vielen Dank für den Tipp.

Ich lese jetzt Jean Giraudoux "Die Schule des Hochmuts".


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09.10.2012 16:54
avatar  Jatman1
#6
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Gerade beendet Walter Moers "Das Labyrinth der träumenden Bücher". Bisher kannte ich kein enttäuschendes Buch von ihm. Das hat mich enttäuscht. Seine Phantasie nachwievor göttlich. Aber mit der Spannung haperte es. Seine schönste Erfindung in dem Buch: Wer in der Stadt rauchen möchte, darf das nicht so einfach. Er muss öffentliche Qualmoirs aufsuchen.

Derzeit lese ich eine ostdeutsche Doktorarbeit über Dostojewski. Das ist der agitatorischste Verriss von allem was ich bisher gelesen habe. Also schon wieder unterhaltsam.


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09.10.2012 17:23
avatar  LX.C
#7
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Und ich lese in nächster Zeit Bobrowski - Levins Mühle und Johnson - Mutmaßungen über Jakob.

Bzgl. Yeats muss ich mich korrigieren, nicht nur Mittelalter sondern mehr noch Neuzeit. 16. Jh. meist. Aber mein Urteil bleibt bestehen, lange nicht so schöne und lehrreiche Geschichten gelesen.


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12.10.2012 11:48
avatar  Taxine
#8
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Admin

Im Moment eine regelrechte Lese-Krise. Treffe nur auf Bücher, die man so wegliest und dann sagt: gut geschrieben. Mehr aber auch nicht. Ich will aber mal wieder etwas, das mich richtig fesselt und umhaut.

Versuche es mit Samuel Butler "Der Weg allen Fleisches".
Wenn's auch hier nichts wird, dann kehre ich zu den Russen zurück. Da finde ich immer etwas.


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12.10.2012 12:52
#9
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Zitat von Martinus im Beitrag #1
Joanne K. Rowling: Ein plötzlicher Todesfall



Ich finde den Roman langweilig. Er hat keine Dynamik und gar nicht spannend. Es fleddert nur alles so hin. Darum Abbruch nach 220 Seiten. Ich nehme an, Harry Potter ist spannender, habe aber niemals einen Leseblick rieskiert, allerdings nun auch nicht motiviert, so etwas zu tun.
Da erhoffe ich mir jetzt mehr Power mit Mo Yan: Die Knoblauchrevolte".



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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12.10.2012 13:50
avatar  Taxine
#10
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Zitat von Martinus im Beitrag #9

Da erhoffe ich mir jetzt mehr Power mit Mo Yan: Die Knoblauchrevolte".

Ach ... den hast du sogar schon herumstehen?


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12.10.2012 16:09
#11
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Ich hatte den Herrn Mo Yan schon am Dienstag geordert. Hi,hi.Ich denke, dazu gibt es einen neuen Thread.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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13.10.2012 13:03 (zuletzt bearbeitet: 13.10.2012 13:05)
avatar  Taxine
#12
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Admin

Zitat von Taxine im Beitrag #8
Versuche es mit Samuel Butler "Der Weg allen Fleisches".
Wenn's auch hier nichts wird, dann kehre ich zu den Russen zurück. Da finde ich immer etwas.


Butler hat mich tatsächlich wieder mit der Literatur versöhnt. Erstaunlich wie leicht, humorig und feinsinnig er schreibt. Es macht richtig Spaß, ihn zu lesen.

Zitat von Butler
"Wie wenig kennen wir doch unsere eigenen Gedanken - unsere Reflexhandlungen, ja, die kennen wir, aber unsere Reflexionen! Der Mensch, fürwahr, ist stolz auf sein Bewusstsein. Wir brüsten uns damit, dass wir uns unterscheiden von Wind und Wellen und Gestein und Pflanzen, die wachsen und nicht wissen, warum, und von Tieren, die hin und her streifen und auf Beute ausgehen, wie wir so schön sagen, ohne Hilfe der Vernunft. Wir wissen so gut, was wir selber tun, und warum wir es tun, nicht wahr? Ich glaube, es liegt etwas Wahrheit in der Auffassung, die man heutzutage vertreten hört, dass es nämlich unsere weniger bewussten Gedanken und unsere weniger bewussten Handlungen sind, die in erster Linie unser Leben und das Leben unserer Nachkommen formen."



(Samuel Butler "Der Weg allen Fleisches", dtv klassik, S. 28)


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13.10.2012 13:07 (zuletzt bearbeitet: 13.10.2012 13:08)
#13
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Zitat von Taxine im Beitrag #12
Zitat von Taxine im Beitrag #8
Versuche es mit Samuel Butler "Der Weg allen Fleisches".
Wenn's auch hier nichts wird, dann kehre ich zu den Russen zurück. Da finde ich immer etwas.


Butler hat mich tatsächlich wieder mit der Literatur versöhnt. Erstaunlich wie leicht, humorig und feinsinnig er schreibt. Es macht richtig Spaß, ihn zu lesen.




Das freut mich. Mir geht es ähnlich bei Mo Yan. Erstaunlich leicht trifft hier zu, aber die innere Dramatik geht bis unter die Knochen und schöne Naturpoesie. Ein großartiger Autor.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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13.10.2012 13:21
avatar  Taxine
#14
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Admin

Zitat von Amazon:
"Mo Yan ist ein Pseudonym und heißt sinngemäß "der Sprachlose"; sein wirklicher Name ist Guan Moye."


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14.10.2012 10:54
avatar  Krümel
#15
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Bald ausgelesen "Die Wildgans" von Mori Ōgai, ein ganz wunderbares zartes Buch, welches ich empfehlen kann.


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