Musica

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10.01.2008 22:30
avatar  Taxine
#16
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Admin

Oha... da möchte man nicht Publikum sein.

Von Kacheln strahlt die Kälte hinauf bis ins Mark, da muss die Band schon verdammt gut sein, dass man es in solchen Räumen länger aushält. Oder, man verdunkelt und füllt sie mit Menschenmassen. Dann wird es wärmer...


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11.01.2008 16:42
avatar  Moulin
#17
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Aber es würde der Bedeutung des Wortes Blues gerecht.


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11.01.2008 16:59
avatar  Moulin
#18
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Es entsprang meiner Vorstellung in dieser Weise mal aufzutreten, weil doch einige Menschen in einem Musikerforum, wegen meines Avatar und der Tatsache, dass ich gerade klassische Musik spiele, ihre einseitig urteilende Meinung von mir bekamen. Dort konnte man sich nicht vorstellen, dass ich überhaupt eine andere Musik spielen würde. Vorurteile eben...


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11.01.2008 17:33
avatar  Taxine
#19
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Admin

Ein bisschen gedämpfteres Licht wäre da in meiner Vorstellung. Viel Holz, Autoschilder und vergilbte Photographien an den Wänden, leere Bierkästen - aufgestapelt - im Eingang. Und auf der Bühne der Mann der Stunde, in sein eigenes Spiel vertieft. Ein bisschen Jammer, ein bisschen Klang und Melancholie. Menschen, die vor sich hinstarren und mit dem Kopf wiegen...


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11.01.2008 21:49
#20
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Zitat von Moulin
Es entsprang meiner Vorstellung in dieser Weise mal aufzutreten, weil doch einige Menschen in einem Musikerforum, wegen meines Avatar und der Tatsache, dass ich gerade klassische Musik spiele, ihre einseitig urteilende Meinung von mir bekamen. Dort konnte man sich nicht vorstellen, dass ich überhaupt eine andere Musik spielen würde. Vorurteile eben...


Eben... mal wieder Vorurteile¹.
Ein ungewöhnlicher Auftrittsort, gewagt: er tritt dem gemütlichen,
dem bequemen Konsumieren der Musik, der Gewohnheit entgegen, das
kann ein berauschender Erfolg sein (für Musik und ~ant) oder ein
Stachel, der weiter treibt, also anstachelt. Natürlich muß man sich
bewußt sein, daß es scheitern kann und ein traumatisiertes Publikum
erzeugt wird... auch gut, oder? (Unvergesslich ist unvergesslich..)
__________________________
¹)In der Jugend, klar, gehört irgendwie, irgendwo
immer dazu, Abgrenzung, Definition, aber später
sollte man wahrgenommen haben, daß Jacken und
Frisuren nur selten musizieren.. die zieren nur.

*sssscrrreeeeaaaaach!!!*

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12.01.2008 22:48
avatar  Kyra
#21
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Hallo.

Da werde ich glatt an die Sechziger erinnert, da nannte man das Happenings
und das Publikum ging nicht eher, bevor es traumatisiert war.

LG
Kyra


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13.01.2008 10:31 (zuletzt bearbeitet: 13.01.2008 10:32)
avatar  Moulin
#22
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Zitat von Taxine
Ein bisschen gedämpfteres Licht wäre da in meiner Vorstellung. Viel Holz, Autoschilder und vergilbte Photographien an den Wänden, leere Bierkästen - aufgestapelt - im Eingang. Und auf der Bühne der Mann der Stunde, in sein eigenes Spiel vertieft. Ein bisschen Jammer, ein bisschen Klang und Melancholie. Menschen, die vor sich hinstarren und mit dem Kopf wiegen...





Ja meine liebe Taxine,
das ist so schon richtig aus der Vorstellung des Zuschauers, ich wollte es nur etws humorvoll aus der Sicht des Ursprungs spiegeln.

Sicher wird niemals eine Küchenschabe im Takt meiner Musik tanzen. (Ich glaube, ich würde sofort einen neunen, nie dagewesenen Job bekommen .
Aber der Gedanke an einen gesellschaftlichen Ausbruch in Richtung Ursprung ist manchmal durch eine höhere Authenzität verlockend.

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01.05.2008 18:16
avatar  Moulin
#23
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Um gleich im richtigen Thema zu bleiben.
Meine inzwischen seltene Anwesenheit in diesem Forum liegt daran, dass ich mich im Moment sehr stark der Musik widme um dort weiter zu kommen. Ich habe mich vor einiger zeit mit ein paar Leuten zwanglos getroffen, die ich über ein Forum kennen lernte um ein bischen Musik zu machen.
Einer war dabei, der auf der Suche nach einem Bassisten war um eine neue Band zu gründen. Da es sich hierbei auch noch um einen sehr erfahrenen Musiker handelt, mit dem ich mich sofort gut verstanden hatte, blieb mir keine Wahl. Eine derartige Chance würde sich in nächster Zeit auf dieseoder ähnliche Weise nicht so schnell wieder bieten.
Es ist für mich schon eine Erfüllung Musik auf diesem nächsten Level machen zu können. Ich kann davon nur sehr stark profitieren, in dem ich in kürzester Zeit sehr viele Dinge über die Materie lerne. es ist schon ein bischen wie Unterricht. was ich dort mitnehme behalte ich für immer.
Das Ganze erfordert natürlich eine Menge Zeit. Meine gesamte Freizeit geht im Moment in die Musik, denn ich habe eine Liste von etwa 150 Stücken bekommen, die abgearbeitet werden will. Natürlich zunächst die engere Wahl von etwa 30 Stücken, damit man ein abendfüllendes Programm auf die Beine stellen kann.
Es ist viel Arbeit. Arbeit, die mich glücklich macht.




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03.02.2010 22:48 (zuletzt bearbeitet: 03.02.2010 22:58)
avatar  Taxine
#24
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Admin

Ich, also ich, die ich zuvor nur der Callas gefrönt habe, bin völlig hin und weg von dieser Platte:

(Bildquelle: Amazon.de)

... da kann man nicht lesen, nicht denken, ... nur fühlen.
Bin fast schon vernarrt in Carlo Bergonzi. In Bastianini und Ivo Vinco. (Was für Stimmen.) Und... in die Geschichte.

Zum "Sterben" (Leben) schön.


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20.02.2010 22:27
#25
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Verdi hat mich bisher ziemlich kühl gelassen. Muss da mal hineinhören...hmm



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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21.02.2010 15:15 (zuletzt bearbeitet: 21.02.2010 15:32)
avatar  Taxine
#26
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Admin

Ich habe festgestellt, dass es wirklich auf eine gute Aufnahme ankommt. Opern zu hören, wenn die Aufnahme klingt, wie über ein Grammophon abgespielt, ist fast unerträglich (leider gibt es etliche solcher Aufnahmen). Verdi fand ich schon immer toll, doch hatte ich nie Zugang zur männlichen Opernstimme. Durch Krausser lauschte ich dann mal in einige Aufnahmen hinein und bin eben auf "Il Trovatore" gestoßen, ein meisterliches Stück, auch durch die Darsteller/Sänger selbstverständlich. Ich habe zum Vergleich auch Björling gehört, der einfach eine Stimme hat, dass einem das Herz schmilzt. Bergonzi jedoch kommt dem auf seine Weise sehr nahe, so dass ich diese Aufnahme (die ich oben gemeint habe) der Björling-Aufnahme von Verdi vorziehe. (Es gibt das Stück auch mit der Callas, die die beste Aufnahme sein soll, aber bei da versagen die männlichen Stimmen.)


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24.02.2010 17:48
avatar  Bea
#27
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Bea

Ich habe mir Weihnachten Klavierballaden von Eugen Cicero gekauft, weil ich Klaviermusik über alles liebe. Opern ist nicht so mein Fall - Arien, oh nein... nicht gut für meine Ohren! Chopin zu jeder Zeit... (Nabucco, da rollen schnell mal die Tränen, weil ich so sensibel bin bei guten Klängen...)



Der Bezug des Menschen zu Orten und durch Orte zu Räumen beruht im Wohnen. Bauen/ Wohnen/ Denken - Heidegger Martin


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26.02.2010 08:17
#28
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Zitat von Bea
Ich habe mir Weihnachten Klavierballaden von Eugen Cicero gekauft, weil ich Klaviermusik über alles liebe.



Eugen Cicero höre ich auch sehr gerne. Bach-Jazz, Chopin-Jazz In meiner Jugendzeit habe ich den schon gehört.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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26.02.2010 08:22
avatar  Bea
#29
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Bea

Zitat
Bach-Jazz, Chopin-Jazz



Jazz? Lieber... - ist ruhiger... - denke ich



Der Bezug des Menschen zu Orten und durch Orte zu Räumen beruht im Wohnen. Bauen/ Wohnen/ Denken - Heidegger Martin


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26.02.2010 09:09
avatar  Bea
#30
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Bea

Jetzt verstehe ich erst Martinus - ohje - über Jazz (Richtungen) mir noch keine richtigen Gedanken gemacht...Ich kannte nur Jazz (Afroamerikaner) Aber Bach/ Chopin im Original ist ein wahrer Genuß für mich Na wieder was dazu gelernt.



Der Bezug des Menschen zu Orten und durch Orte zu Räumen beruht im Wohnen. Bauen/ Wohnen/ Denken - Heidegger Martin


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