Januar/Februar 2019

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01.03.2019 16:41
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#31
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Zitat von LX.C im Beitrag #30
Ich bräuchte dennoch mal wieder etwas Deftiges, Herzhaftes, etwas Russisches wäre schön. Nichts Surrealistisches, nichts Philosophisches, einfach eine knackige Erzählung. Danach dürstet es mir. Ein Tipp wäre schön, denn ich bin irgendwie ziemlich raus und nach dem Stapel "Pflichtlektüre" aus 2018 auch demotiviert, lesefaul, wie mans nimmt.


Geht auch etwas russisch Jüdisches? Kennst du Scholem Alejchem? Das Buch heißt "Tewje, der Milchmann" oder "Anatevka" (gleiches Buch, anderer Titel). Denke, das wirst du lieben. Es ist wunderschön erzählt und tragisch komisch, wie du es magst.

Ich lese Andrzej Kusniewicz "König Beider Sizilien". Mal sehen.


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02.03.2019 11:02
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#32
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Ja. Die Geschichte von Anatevka kenne ich schon als Musical. Muss ich nicht noch mal lesen. Noch was aus der Sowjetzeit auf Lager? Oder etwas Postkommunistisches?


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02.03.2019 18:33 (zuletzt bearbeitet: 02.03.2019 18:43)
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#33
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Admin

Postkommunistisches:
Vladimir Rasputin "In den Wäldern der Zuflucht"
Wladimir Maximow "Die Quarantäne"
oder "Die sieben Tage der Schöpfung"
Alexander Sinowjew "Lichte Zukunft"
Solschenizyn "Der erste Kreis der Hölle"
Jurij Mamlejew "Die irrlichternde Zeit"
Wladimir Gussarow "Mein Vater der Bonze"
Friedrich Gorenstein "Der Platz"
Boris Chassanow "Vögel über Moskau"
Boris Jampolski "Kommunalka"


Nicht Postkommunistisches, aber ein Klassiker und immer empfehlenswert "Zwölf Stühle" von Ilf und Petrow!!!! Aber nur in der Übersetzung von Thomas Reschke.


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03.03.2019 13:41
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#34
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Wunderbar vielen lieben Dank!

Двенадцать стульев habe ich schon als Film gesehen. Herrlich herrlich. Kann mir aber vorstellen, es noch mal als Buch zu lesen. Das und in Deutsch ist bestimmt noch mal eine intensivere Lach-Erfahrung :)

Die anderen schaue ich mir an. Mal sehen was bei rum kommt.


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03.03.2019 14:31
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#35
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Wladimir Maximow "Die Quarantäne"
Boris Jampolski "Kommunalka"
Ilf/Petrow "Zwölf Stühle"

werden es wohl erstmal werden.


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03.03.2019 14:54 (zuletzt bearbeitet: 03.03.2019 20:43)
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#36
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Admin

Lese, selbst motiviert, nun das dritte Buch von Wladimir Maximow "Abschied von Nirgendwo" und bin schon wieder sehr begeistert. (Ist schon eine Weile her.) Der Schriftsteller fängt die menschlich russische Seele so herrlich ein. Hier geht es um die Kriegszeit und das Danach, um Minderjährige in Lagern, sicherlich auch viel Autobiografisches. Von Maximow mag ich wirklich alles und, zum Glück, habe ich auch alles. "Die Ballade von Sawwa", "Der Kelch des Zorns" und "Eine Arche für die nicht Geladenen". Alles Samisdat/Kontinent-Stoff.
Rasputin ist übrigens auch toll. Da liegt bei mir neben den "Wäldern" auch noch "Abschied von Matjora" herum.


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05.03.2019 10:22 (zuletzt bearbeitet: 05.03.2019 10:23)
avatar  LX.C
#37
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Ja, Rasputin werde ich auch noch im Auge bahelten. Hörte sich erst so nach Kriegsliteratur an, aber spielt ja in der Sowjetunion. Gegenüber meiner Großeltern war eine Russenkaserne, schon schlimm wie die hausen mussten und gedrillt wurden.

Der Rest ist mir entweder direkt zu politisch, wenn auch verschlüsselt, oder schon wieder zu surrealistisch. Lieben Dank noch mal für die Tipps.

Einen Bykau habe ich hier auch noch gefunden, der wird auf meiner nächsten Reise gen Ost ebenfalls mit dabei sein. Den mag ich wiederrum sehr, trotz seiner doch eher "langsamen" Erzählweise.


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