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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#1

Januar/Februar 2019

in Lektüreliste 04.01.2019 11:17
von Taxine • Admin | 6.066 Beiträge

Nino Haratischwili "Die Katze und der General". Hat was. Erstes Buch im neuen Jahr.




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zuletzt bearbeitet 11.02.2019 19:56 | nach oben springen

#2

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 05.01.2019 16:16
von LX.C • 2.804 Beiträge

Nun endlich wie vorgenommen: Koestler - Sonnenfinsternis, die Neuauflage nach Originalmanuskript.

Muss sagen, bin voll begeistert von dem Stil. Schon allein die Verhaftungsszene ist der Hammer, wie Traum aus der Vergangenheit und Gegenwart ineinander fließen. Man fühlt so richtig mit. Wacht erleichtert aus seinem Alptraum auf und dann - hämmert es an der Tür. Allgemein schafft der Autor es, dass man die Szenen empathisch mitfühlt.

Gruß zum neuen Jahr!


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
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#3

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 05.01.2019 16:55
von Taxine • Admin | 6.066 Beiträge

Und zurück. Toll. Würde gerne mal vergleichen können mit meiner aus dem Englischen rückübersetzten Version. Du hast nicht zufällig eine Scan-Funktion am Smartphone und könntest den Anfang mal einstellen?




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#4

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 05.01.2019 16:57
von Taxine • Admin | 6.066 Beiträge

P. S. Hab schon gefunden. Man kann reinlesen.




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#5

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 13.01.2019 17:02
von LX.C • 2.804 Beiträge

Und? Ist ein Unterschied zu merken? Ich denke, noch einmal lesen muss man es deswegen trotzdem nicht. Oder? Ich habe einfach Glück, vorher das Werk nicht gekannt zu haben und nun die Originalversion lesen zu dürfen. So nach dem Motto: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort.


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
zuletzt bearbeitet 17.01.2019 10:05 | nach oben springen

#6

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 14.01.2019 18:00
von Taxine • Admin | 6.066 Beiträge

Die Unterschiede sind wirklich sehr gering, alle 5 Seiten mal ein anderes Wort, und das einleitende Zitat ist auch etwas anders. Die Stärke des Stils und der Sprachfluss gehen jedoch keinesfalls verloren und sind fast identisch. Für Interessierte ist daher auch die günstigere Alternative empfehlenswert. Trotzdem geht nichts über das Original. Schön, dass es gefunden wurde. Koestler mag ich allgemein, in vielen seiner Schriften. Gibt im Forum mehrere Ordner dazu: Koestler oder an dieser Stelle.

Zu meinen eigenen Leseeindrücken: Haratischwilli hat mir gefallen, auch wenn sie stellenweise etwas blumig unterhaltsam schreibt. Daneben aber auch viele tiefere Gedanken und schöne Sätze, abgerundet in spannender Story über den Krieg in Tschetschenien. Die Autorin ist Theaterregisseurin und jünger als wir. Die Werke sind zum Teil etwas dicker, aber durchaus interessant. Ihre "Acht Leben" werde ich vielleicht irgendwann auch einmal lesen.

Momentan lese ich das witzige Interview zwischen Harry Rowohlt und Ralf Sotscheck. "In Schlucken zwei Spechte" (angelehnt an Flann O'Brien's Werk, das Rowohlt übersetzt hat). Rowohlt ist herrlich, weiß nicht, ob mir tatsächlich sympathisch, jedoch sehr humorvoll. Mehrfach losgebrüllt vor Lachen. Das Buch gibt es als Neuauflage von "Edition Tiamat" mit dem zusätzlichen Kapitel "Acht Jahre danach".




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#7

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 20.01.2019 13:49
von Jatman1 • 1.173 Beiträge

"In Schlucken zwei Spechte"
Klingt gut - gleich mal eben bestellt ;-)
Wer Flann O´ Brien übersetzt, dessen Vita kann ja kaum tröge sein.


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zuletzt bearbeitet 20.01.2019 13:50 | nach oben springen

#8

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 20.01.2019 16:56
von Taxine • Admin | 6.066 Beiträge

Zitat von Jatman1 im Beitrag #7
Wer Flann O´ Brien übersetzt, dessen Vita kann ja kaum tröge sein.

Haha... ja, das war Rowohlts bestes Mittel, um sich als Übersetzer anzubieten. Sobald er Flann O'Brien anführte, winkten die anderen ab und sagten: "Mach', Mann. Ich vertraue dir." Seine Briefe lohnen sich auch. Hab gerade den dritten Band beendet, der aber nur noch die Briefe an Veranstalter enthält und teilweise viel wiederholten Witz zeigt. Band 1 reicht völlig, heißt "Der Kampf geht weiter - nicht weggeschmissene Briefe". Rowohlt - jetzt, nach den Briefen - ist mir dann doch sympathisch. Ein ganz eigener Kopf. Er verlangte 5 Euro (oder Mark), wenn ihn jemand fragte, ob er etwas mit dem Rowohlt-Verlag zu tun hatte. (Das war sein Halbbruder Rowohlt-Ledig.)

Ich habe mir nun nach der Lektüre von "Im Haus enden die Geschichten" gleich mal das Gesamtwerk von Paul Nizon zugelegt (Quatro-Ausgabe von Suhrkamp). Gibt auch einen Paul Nizan, von dem liegt auch noch was rum, hat mich aber nicht so gepackt. Nizon ist nicht jedermanns Sache. Sehr fixiert auf sich selbst, authentisch, erzählt impressiv von kleinsten Alltagsmomenten und Schreibblockaden. MIch hat er gepackt. Wie ein Sog. Werde wohl auch einen Ordner für ihn öffnen. Da kommt viel zusammen. Gelesen bereits "Untertauchen", "Das Jahr der Liebe", "Canto" und "Die gleitenden Plätze". Das sind alles 100-Seiten-Romane und Erzählungen, teilweise auch in ähnlichen Inhalten.




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#9

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 25.01.2019 15:58
von Jatman1 • 1.173 Beiträge

In Schlucken zwei Spechte
Feine Sache. Habe mal kurz reingelesen. Eine wunderbare Wort- und Bilderfantasie. Die muss man vermutlich als Übersetzer auch haben. Ich freu mich aufs Lesen.
Ich nehme an, dass ich nach dem Buch auch die Briefe bestellen werde


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#10

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 27.01.2019 21:34
von Jatman1 • 1.173 Beiträge

In Schlucken zwei Spechte
Bin durch. Ausgesprochen unterhaltsam und kurzweilig. Aber diese Unsicherheit, ob er es mit seinem Esprit tatsächlich schafft, einem sympathisch zu sein, kann ich nachvollziehen. Abstoßend finde ich ihn nicht. Hmm, vielleicht ist er nicht wirklich immer cool, sondern ein Hauch zu überheblich. Und diese Tendenz steht dann etwas im Gegnsatz zu seiner irgendie subtil deklamierten Bescheidenheit. Die wiederum ist sicherlich, aber auch wiederum nur etwas, echt. Trotz Kumpelhaftigkeit schwingt eine gewisse Unnahbarkeit mit.
Hängengeblieben:
„In der Albert-Schweitzer-Schule ging es ein bisschen anthroposophisch zu, das heißt, man machte mit ungeheurem pädagogischen Aufwand nichts.“

Als nächstes: Alma Mahler-Werfel Mein Leben
Da (nach meinem Dafürhalten) Dostojewskis Polina zu Unrecht oft als Feme fatale hingestellt wird (auch dann mit Rosanow), habe ich inzwischen einiges an Büchern von und über vermeintliche Femes fale gelesen. Nicht immer alles so der Renner, aber wenn man sich so in ein Thema reinließt, erweitert es den Blick. Der Welten gibt es unzählige, ist mein Zwischenfazit. Die muss und kann man weder mit seinem Verstand, Gefühl oder Interesse abdecken.


www.dostojewski.eu
zuletzt bearbeitet 27.01.2019 21:35 | nach oben springen

#11

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 27.01.2019 23:14
von Taxine • Admin | 6.066 Beiträge

Ja. Die Stelle habe ich auch angestrichen.

Zu "Mein Leben" kann ich Oliver Hilmes "Witwe im Wahn" empfehlen. Die Autobiographie ist stark beschönigt und verfälscht, als Basis aber nicht schlecht, um im Vergleich mit den wirklichen Ereignissen dann den Charakter von ihr besser kennenzulernen. Ich las beide Bücher nacheinander, als eine Art Innen- und Außenschau. Skepsis, wie immer, vorbehalten.




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#12

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 28.01.2019 17:00
von Jatman1 • 1.173 Beiträge

„Ja. Die Stelle habe ich auch angestrichen.“
Erstaunlich, denn das Buch ist ja vollgestopft mit Kalauern.

Danke für den Hinweis. Da weiß ich, dass ich die Autobiographie nur quer lesen brauch, heißt Seiten mit ruhigem Wissen überblättern kann, oder aber erst garnicht erst anfange zu lesen.

Du streichst Dinge in Büchern an?
Komischerweise habe ich diesbezüglich „Respekt“ vor dem Buch. Anmerken in jeglicher Form ist mir nüscht. Warum, weiß ich nicht.
Ich mach bestenfalls so kleine Aufkleber rein, die am Rand rüberschauen. Habe ich die markierte Stelle irgendwie in meinem Leben verwurschtet, also irgendwie mitgeteilt, nehme ich auch den Marker raus. Einzig bei Kurt Vonnegut, lass ich sie drin.
Dummerweise habe die meisten Bücher von ihm gelesen, wo ich noch nicht so verfahren bin. Es schlummern also noch viele vergessene Highlights drin.
Wenn ich weiß, dass es in einem Buch Anstreichungen sind, kaufe ich es nicht einmal.
Tonne hui - Anstreichungen pfui.
Wie soll man da schlau aus sich selbst werden?!


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zuletzt bearbeitet 28.01.2019 17:01 | nach oben springen

#13

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 28.01.2019 17:47
von Taxine • Admin | 6.066 Beiträge

Zitat von Jatman
Du streichst Dinge in Büchern an? Komischerweise habe ich diesbezüglich „Respekt“ vor dem Buch.



Hahahaha... gutes Thema. Ich streiche sehr leicht mit Bleistift am Rand an, nicht mitten im Text, was ich furchtbar finde. Das mache ich auch, um bei eventuellem Wiederlesen zu sehen, ob ich das Ganze immer noch toll finde, und natürlich, um beim späteren Gedankenfesthalten die Zitate zu übertragen oder diese im Schrieb zu verwerten. Größere Stellen werden nur mit einem Häkchen versehen, für Anfang und Ende, nicht mit durchgehendem Strich. Dagegen mag ich keine Leute, die dicke Rahmen und Doppelstriche mit zehn Ausrufezeichen hinterlassen. Da denke ich immer: Müssen die sich jetzt beweisen, dass sie etwas verstanden haben? Vom Textmarker einmal abgesehen, wo man ja so eine Art Augenkrampf kriegt. Und noch schlimmer finde ich Leute, die statt einem Lesezeichen ihre Eselohren ins Buch knicken.
Ich kannte mal einen, der war stolz zu zeigen, dass in seinen Büchern auch geschmiert werden darf, wohl als Beweis, dass er das vorgezeigte Buch gelesen hat (als müsse man es anderen oder sich selbst beweisen!!?!). Das war für mich wie ein Sakrileg.
Dann gibt es ja (war vor einigen Jahren zumindest eine Zeitlang im Trend) diverse Künstler, die auf geschriebenen Buchseiten ihre Entwürfe hinterlassen, Text und Bild. Das ist zwar interessant als Thema, jedoch im Hinblick auf das Buch jammerschade. Ich habe nur ein Buch als Collage verwertet, und zwar das vom Drecksack Kinski. Aber auch nur, weil ich noch die längere Version hatte.
Bücher wegschmeißen kann ich immer noch nicht. Das ist kein Material für die Mülltonne. Nur zum Verschenken. Aus dem Regal wird aber mittlerweile gnadenlos aussortiert (auch aus Platzmangel, wächst ja beständig und so viele Regale kann man gar nicht kaufen). Da bleiben nur Bücher, die ich noch einmal lesen würde oder die einen anderen Wert für mich haben. Ist aber auch nicht schwer. Kommt nur wenig Neumodisches dazu. Unter dem Zeug ist der meiste Ballast, den die Welt nicht braucht oder der schon längst bekannt ist.

P. S. Fremde Anstreichungen beim Buchkauf sind immer nervig. Interessiert ja keinen und stört das eigene Lesen. Das kann ich nachfühlen.




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zuletzt bearbeitet 28.01.2019 18:03 | nach oben springen

#14

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 29.01.2019 18:33
von Jatman1 • 1.173 Beiträge

Die Varianten des „Radikal-Anstreichens“ sind postpubertäre Restposten. Als 16jähriger z. B. mit Irokesenschnitt zu beweisen, dass man DAGEGEN ist. Mehr als normal. Mit zunehmender Reife wirkt es lächerlich. Und trotz Reife ruht nicht jeder in sich, sondern möchte immer noch eine Attitüde light raushängen lassen. Schau her, ich scheiß auf den heiligen Gral Buch von euch Stinos! Jaja, das geht, bin ich doch trotzdem gebildet unterwegs!

Meine Kleberchen sind Zeichen von Freude und / oder Begeisterung, die eben so groß ist, dass ich sie mit jemanden teilen möchte. Halt wo`s hinpasst. Kein Posen, sondern immer da, wo ich meine, der andere kann sich auch dafür erwärmen.

Nachdem ich um den Drecksack Kinski wusste, habe ich das Buch gleich verschenkt. Mit unterhaltsamen Streitgespräch, Tenor „das sind doch zwei Dinge - das Schwein Kinski und der Künstler Kinski“. Ist ja was dran, man dürfte ja dann so einiges weder lesen noch hören, wollte man moralische Schweine ausschließen. Ich musste dann schmunzeln, wo Du drangehängt hast: Collage aber nur weil ich`s nochmal habe.

Ausschlag fürs Wegschmeißen, haben letztendlich diverse Flohmarktbesuche gegeben. Kannst Du doch alles im Überfluss für nahezu lau kaufen. Da dacht` ich, Wegwerfen macht frei. Und siehe da, bei mir ist es so.

Neues
„Unter dem Zeug ist der meiste Ballast, den die Welt nicht braucht oder der schon längst bekannt ist.“
Ich glaube auch, dass es eine alterstypische Erscheinung ist. Alter Wein in neuen Schläuchen ist doch seit ewig menschliches Prinzip und nur bis zu einem gewissen Alter fällt man drauf rein - weil man es nicht besser weiß. Insofern denke ich, dass zu jedweder Zeit gleichgute Literatur unterwegs ist. Bei den alten Sachen hat die Zeit für uns schon vorsortiert. Und bei den aktuellen Dingen müsste man es selber. Das kann man selbstredend nicht, insbesondere bei der Verschärfung des medialen Overkills.

Mahler Werfel stellt sich hinten an.
Marina Zwetajewa - Eine Biographie, Maria Razumovsky
Denke, wird bewegend.


www.dostojewski.eu
zuletzt bearbeitet 29.01.2019 18:34 | nach oben springen

#15

RE: Januar 2019

in Lektüreliste 29.01.2019 19:38
von Taxine • Admin | 6.066 Beiträge

Zitat von Jatman1 im Beitrag #14
Neues
„Unter dem Zeug ist der meiste Ballast, den die Welt nicht braucht oder der schon längst bekannt ist.“
Ich glaube auch, dass es eine alterstypische Erscheinung ist. Alter Wein in neuen Schläuchen ist doch seit ewig menschliches Prinzip und nur bis zu einem gewissen Alter fällt man drauf rein - weil man es nicht besser weiß. Insofern denke ich, dass zu jedweder Zeit gleichgute Literatur unterwegs ist.

Da stimme ich zu. Deshalb wird es auch immer schwieriger, mit Literatur zufrieden zu sein. In der Jugend ist alles neu und Begeisterung auslösend, nun die ewige Wiederholung. Manchmal mit neuen Nuancen, aber dennoch... Müsste man mal überlegen, ob es überhaupt wirklich Neues zu sagen gäbe. Überrascht wird man ja nun wirklich nur noch sehr sehr selten.


Zitat von Jatman
Marina Zwetajewa - Eine Biographie, Maria Razumovsky
Denke, wird bewegend.


Jaaaa!!! Zwetajewa liebe ich. Die beste "Biografie" sind aber ihre Briefe. "Im Feuer geschrieben". An sich war sie ja völlig bekloppt, lebte ihre Emotionen und Lieben meistens nur in Briefen aus, so z. B. mit Pasternak. Aber die Gedichte!!! Und das Leben, für uns natürlich spannend, für sie eine Qual. Gefallen haben mir auch die Erinnerungen von Belkina "Die letzten Jahre der Marina Zwetajewa". Dafür braucht es aber einige Hintergrundkenntnisse über ihr Leben. Von Feinstein hatte ich auch eine Biografie gelesen, die war ganz gut. Razumovsky ist besser.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 29.01.2019 19:41 | nach oben springen


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