April, Mai, Juni 2026

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13.04.2026 14:11
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#16
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Zitat von Yorick Ruthenus im Beitrag #13
(...) Natürlich auch viel zum Goldenen Zeitalter der Malerei, ich habe eine Schwäche für die Alten Meister des 17. Jahhunderts. Eine besondere für Otto Marseus van Schrieck, den ich im Schweriner Museum kennenlernte vor wenigstens zehn Jahren.

Da wirst du wahrscheinlich tatsächlich meinem Vater begegnet sein. Der hat dort gearbeitet.

Zitat von Yorick Ruthenus im Beitrag #13
Bei der Belletristik hapert es in Sachen Belgien, Niederlande; ich kenne, wie gesagt, Cees Nooteboom, Maarten't Hart, Margriet de Moor, Harry Mulisch, Anne Frank; Georges Simenon, Émile Verhaeren, Amélie Nothombs; aber dann hört es schon auf.


Hier könnte ich dann noch Gerhard Reve empfehlen, z. B. sein Buch "Die Abende". Und Jan Wolkers und Gerbrand Bakker kennt du sicherlich auch.


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Gestern 10:51 (zuletzt bearbeitet: Gestern 10:53)
#17
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Zitat von Taxine im Beitrag #16

Zitat von Yorick Ruthenus im Beitrag #13
Bei der Belletristik hapert es in Sachen Belgien, Niederlande; ich kenne, wie gesagt, Cees Nooteboom, Maarten't Hart, Margriet de Moor, Harry Mulisch, Anne Frank; Georges Simenon, Émile Verhaeren, Amélie Nothombs; aber dann hört es schon auf.


Hier könnte ich dann noch Gerhard Reve empfehlen, z. B. sein Buch "Die Abende". Und Jan Wolkers und Gerbrand Bakker kennt du sicherlich auch.


Ist das die verspätete Replik zu Ehm Welk?

Reves Abende klingen inhaltlich ganz nach meinem Gusto. Von Jan Wolkers habe ich noch nicht gehört, er scheint laut Netz mit den Großen Drei der niederländischen Nachkriegsliteratur - Willem Frederik Hermans, Harry Mulisch, Gerard Reve - nun die De Grote Vier (Die großen Vier) zu bilden, von denen ich aber wie gesagt außer Mulisch noch keinen gelesen habe. Den fleißigen Gerbrand Bakker las ich auch noch nicht, aber ich sah schon vor Jahren die Verfilmung Oben ist es still seines Romadebuts von Nanouk Leopold. Der gefiel mir trotz meines Unbehagens bei stark herausgestrichener Homosexualität sehr, weil das Thema eines der meinen ist; der Alltag mit der eigenen Lebensvision und den Fesseln der realen Lage. Ich habe letzte Nacht das E-Book geordert und verschlungen, es hielt stand.


„Mit der Vielzelligkeit kam der Tod, mit dem Nervensystem der Schmerz, mit dem Bewusstsein die Angst, mit dem Besitz die Sorge.“ (Rupert Riedl)


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Gestern 12:50
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#18
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Zitat von Yorick Ruthenus
Ist das die verspätete Replik zu Ehm Welk?


Inwiefern? Weil ich voraussetze, dass du sie kennst? Nein, nein. Sie sind nur bekannter, daher wusste ich nicht so genau, ob es sich lohnt, sie zu erwähnen.

Von Jan Wolkers las ich vor langer Zeit mit Gewinn seinen Roman "Türkische Früchte". Den gibt es auch als Verfilmung von Paul Verhoeven. Das Buch ist mittlerweile in neuer Übersetzung als "Türkischer Honig" erschienen, wobei mir die alte Version deutlich besser gefällt. Von Hermans habe ich noch nichts gelesen. Alle vier Schriftsteller unterscheiden sich allerdings erheblich. Mulisch, der souveräne Schreiber, ist sicherlich ganz anders als Reve mit seinen humorvoll trostlosen Geschichten oder als der Beatnik Wolkers in seiner schnodderig schönen Radikalität. In diesen Gefilden gibt es sicherlich noch einiges für uns zu entdecken.

Ich lese nun Patrik Ouředníks "Europeana", bevor ich mich endlich António Lobo Antunes' "Die letzte Tür vor der Nacht" zuwende, der ja im März dieses Jahres leider auch verstorben ist. Seine letzten Werke sind "Am anderen Ufer des Meeres" und "Wörterbuch der Sprache der Blumen".


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