Kollektivierung der Freundlichkeit
Ich finds fast schon Menschenverachtend, seinen Mitarbeitern ein Schild an die Brust zu klemmen, auf dem steht: Ich bin freundlich. Irgendwo hatte ich auch mal Leute mit T-Shirts rumrennen sehen, auf denen in etwa stand: Ich arbeite gerne in dieser Filiale. Oder so ähnlich. Da fühlt man sich selbst als Kunde verarscht und irgendwie unangenehm berührt. Wie soll’s dann erst den Mitarbeitern gehen. Am traurigsten ist ja, dass offenbar nicht verstanden werden will, dass ein gutes Arbeitsklima der größte Garant für Atmosphäre und Freundlichkeit ist.
Zitat von LX.C
Da fühlt man sich selbst als Kunde verarscht und irgendwie unangenehm berührt.
Genau. Mich fragte letztens mal wieder an der Kauflandkasse (Standardspruch) die Kassiererin: "War bei Ihnen alles in Ordnung?" oder so ähnlich. Ich konnte nicht anders, ich musste einfach paradox intervenieren: "Absolut furchtbar alles." Kurz stutzte sie, dann musste sie lachen.
Zitat von Hyperion
ah, neee. so einfach ist es dann doch nicht LOLO
Doch, so einfach ist es.
Zitat von Hyperion
grüße
bukowski: "how do you know you got talent? i dont know" LOLO
Oder auf die (per Video aufgezeichnete, weiß grad nicht mehr wo) Frage (sinngemäß), wer seiner Meinung nach die drei bedeutendsten Dichter seien: Bukowski. Bukowski. Bukowski.
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Man ist in D einfach nicht gewohnt, im Supermarkt mit Namen angesprochen zu werden. Und wer meinen Namen richtig ausspricht, der ist sowieso erstmal verdächtig 