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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#46

RE: Nietzsches Metaphysik der Kunst

in An der Philosophie orientierte Gedanken 14.02.2010 23:42
von Taxine • Admin | 5.950 Beiträge

Ah... die nachgelassenen Fragmente werde ich mal ausführlich und genauer betrachten. Dank dir.

Ist ja immer schwierig, von Nietzsche eine allumfassende Ansicht festzuhalten, da hat Roquairol völlig recht, denn Nietzsche war ein ewiger Wandlungsprozess.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 15.02.2010 13:30 | nach oben springen

#47

RE: Nietzsches Metaphysik der Kunst

in An der Philosophie orientierte Gedanken 15.02.2010 08:26
von Bea • 680 Beiträge

Zitat
dass der Komponist nicht ständig im dionysischen Rausch schwelgt, sondern dass Komponieren auch sehr viel rationales Handwerk ist.



Ja, ja -das sehe ich auch so!

Zitat
Für Nietzsche ist eher die Welt pathologisch.



Na ist sie ja auch! - aber Nietzsche erkannte nicht seine Krankheit...Wie auch?!




Der Bezug des Menschen zu Orten und durch Orte zu Räumen beruht im Wohnen. Bauen/ Wohnen/ Denken - Heidegger Martin

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#48

RE: Nietzsches Metaphysik der Kunst

in An der Philosophie orientierte Gedanken 15.02.2010 14:35
von Bea • 680 Beiträge

Auf dem Gipfel der griechischen Philosophie wo Sokrates die Richtung des Denkens nach innen gewandt hatte, da roch Nietzsche Verderbnis und Verwesung.

„Sokrates war ein Mißverständnis…Das grellste Tageslicht, die Vernünftigkeit um jeden Preis, das Leben hell, kalt, vorsichtig, bewußt ohne Instinkt, im Widerstand gegen Instinkte war selbst nur eine Krankheit, eine andre Krankheit – und durchaus kein Rückweg zur ‚Tugend‘, zur ‚Gesundheit‘, zum Glück…“ (Götzendämmerung: Das Problem des Sokrates, Nr. 11)

Gerade deswegen muss ich noch Wittgenstein weiter lesen, weil im Anfang der Griechen ein verborgenes Wissen/ Denken sein muss.

Durch euch angeregt werde ich auch noch die Sprüche und Pfeile mir genauer ansehen. Jetzt verstehe ich alles viel besser/ klarer und ruhiger.

Unter Frauen. »Die Wahrheit? O Sie kennen die Wahrheit nicht! Ist sie nicht ein Attentat auf alle unsre pudeurs?«-(Nietzsche – Götzen-Dämmerung)
Das ist ein Künstler, wie ich Künstler liebe, bescheiden in seinen Bedürfnissen: er will eigentlich nur zweierlei, sein Brot und seine Kunst – panem et Circen…(Nietzsche-Götzen-Dämmerung)

(Hilfe jetzt hat es mich erwischt...) Ich war selber in einem Rausch und da hatte ich noch keine Ohren und Augen für solche Dinge! Er gibt mir einen Wink für die: "Fröhliche Wissenschaft"




Der Bezug des Menschen zu Orten und durch Orte zu Räumen beruht im Wohnen. Bauen/ Wohnen/ Denken - Heidegger Martin

zuletzt bearbeitet 15.02.2010 15:38 | nach oben springen


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