März 2010

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13.03.2010 14:34 (zuletzt bearbeitet: 13.03.2010 14:47)
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#31
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Endlich erwarb ich ein lang ersehntes Buch. Nabokovs "Fahles Feuer". Sein vierzehnter Roman als eine kommentierte Ausgabe eines 999 Zeilen langen Gedichts mit dem Titel "Fahles Feuer", verfasst von John Shade. Das jedoch wächst schnell darüber hinaus, wird zum komplexen Roman, ein Rätselgang, von Spiegel zu Spiegel... Die Grundidee dazu kam ihm übrigens, als er Puschkins "Eugen Onegin" übersetzte.

(Bald dann auf ein Wort...)


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13.03.2010 18:46
avatar  LX.C
#32
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Also ich treibe weiter voll auf der Welle von "Die toten Seelen". Der fließende Stil erinnert mich bissel an Hesse. Der Roman gefällt mir besser als die zuvor gelesenen Novellen. Wobei der Mantel auch gut war. Das Spätwerk halt.


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13.03.2010 20:58
#33
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Ich habe gerade so einen agonisch modernen Existenzialschinken hinter mir, nie wieder, nie, nie wieder. Und deshalb lese ich wieder einmal - Moby Dick. Mein Moby Dick, ich liebe dieses Buch, man mag mich für Stilverhunzt halten, nur zu, aber ich liebe dieses Buch. Sehr.


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13.03.2010 22:59 (zuletzt bearbeitet: 13.03.2010 23:00)
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#34
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Admin

Unvergesslich bleibt mir Bartleby! Ein weiteres Werk(chen) von Melville, das ich immer wieder lesen könnte, ohne dass die Erzählung an Faszination verliert.


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14.03.2010 15:28
avatar  LX.C
#35
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Zitat von Patmöser
Ich habe gerade so einen agonisch modernen Existenzialschinken hinter mir, nie wieder, nie, nie wieder. Und deshalb lese ich wieder einmal - Moby Dick. Mein Moby Dick, ich liebe dieses Buch, man mag mich für Stilverhunzt halten, nur zu, aber ich liebe dieses Buch. Sehr.



Wasn fürn Existenzialschinken?


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19.03.2010 04:22 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2010 04:23)
#36
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Ich lese

Don DeLillo: Körperzeit
und im Anschluss dann
"Der Omega-Punkt", der neueste Roman von Don DeLillo



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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19.03.2010 18:56
#37
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Zitat von LX.C

Zitat von Patmöser
Ich habe gerade so einen agonisch modernen Existenzialschinken hinter mir, nie wieder, nie, nie wieder. Und deshalb lese ich wieder einmal - Moby Dick. Mein Moby Dick, ich liebe dieses Buch, man mag mich für Stilverhunzt halten, nur zu, aber ich liebe dieses Buch. Sehr.



Wasn fürn Existenzialschinken?




Sartre: Geschlossene Gesellschaft. Nicht mein Ding, das, nicht mein Ding.
Dafür ist dieser Flann O'Brien eine absolute Entdeckung, für mich jedenfalls, und so sammelt sich dann sein Werk langsam zusammen.


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19.03.2010 22:35
#38
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Heute ist der Gedichtband "Nackt bei 33 Grad" von Charles Bukowski eingetrudelt. Natürlich schaue ich darin jetzt desöfteren.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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21.03.2010 00:52
avatar  LX.C
#39
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Zitat von Martinus
Heute ist der Gedichtband "Nackt bei 33 Grad" von Charles Bukowski eingetrudelt. Natürlich schaue ich darin jetzt desöfteren.



Hat man sich wieder n neuen Titel ausgedacht, um den Kommerz anzukurbeln? Schreib mal Genaueres zu der Ausgabe, bitte.

Zitat von Patmöser
Sartre: Geschlossene Gesellschaft. Nicht mein Ding, das, nicht mein Ding.



Mir hat's damals sehr gefallen.


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21.03.2010 04:12 (zuletzt bearbeitet: 21.03.2010 04:14)
#40
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Zitat von LX.C

Zitat von mArtinus
Heute ist der Gedichtband "Nackt bei 33 Grad" von Charles Bukowski eingetrudelt. Natürlich schaue ich darin jetzt desöfteren.



Hat man sich wieder n neuen Titel ausgedacht, um den Kommerz anzukurbeln? Schreib mal Genaueres zu der Ausgabe, bitte.




Das ist ein sehr umfangreicher Band, der drei Bücher enthält: Die Girls im grünen Hotel/Pacific Telefon /Die letzte Generation (fast 200 Gedichte). dtv 13398



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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21.03.2010 09:52 (zuletzt bearbeitet: 21.03.2010 09:53)
avatar  LX.C
#41
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Aso, ja, denn is klar. Die drei Bücher sind mir bekannt und meiner Bukowski-Sammlung innewohnend

Ich versuche mich gerade an: Dieter Moor - Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht. Geschichten aus der arschlochfreien Zone

Ein Schweizer und seine österreichische Frau ziehen aufs Brandenburger Land:

Zitat
Die Mark Brandenburg: verlassene Landschaften, verbitterte Bewohner, verbreitete Fremdenfeindlichkeit. So will es das Klischee. Dieter Moor lässt sich davon nicht abschrecken und beschließt, gerade hier mit seiner Frau einen Biobauernhof aufzumachen.


Dieter Moor ist ja für seinen charmanten Humor bekannt. Das Buch selbst versprüht bisher jedoch wenig literarische Reize. Muss mal sehen, ob es mich zunehmend begeistern kann.


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21.03.2010 12:46
avatar  LX.C
#42
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Kann es


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21.03.2010 16:20
avatar  Zypresserich ( gelöscht )
#43
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von Martinus
Heute ist der Gedichtband "Nackt bei 33 Grad" von Charles Bukowski eingetrudelt. Natürlich schaue ich darin jetzt desöfteren.

Eins meiner Lieblingsbücher. Darin eins meiner Lieblingsgedichte: "Eins für den Schuhputzer".

Grüße
Zyp.


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22.03.2010 16:26
#44
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Ich stelle meine Frage dann an dieser Stelle, muss ja nicht immer ein neuer Themenordner sein.

Kann es sein, das sich Flann O'Brien und James Joyce auf frappante Weise ähneln? Im Stil und manchmal auch in der Sprache?

Ich meine jetzt die Kapitel Nestor, Lotophagen und vor allem Scylla und Charybdis aus dem Ulysses im Vegleich zu einigen Textpassagen aus den "schwimmenden Enten". Die Ähnlichkeit im Stil ist da oft schon verblüffend.
Oder wollte O'Brien seinem Vorbild Joyce, so ganz zufällig, ein wenig "ähnlich sein". Bei diesem typisch irischen Schlitzohr weiß man dann auch nicht so recht...


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23.03.2010 15:36
avatar  Taxine
#45
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Admin

O'Brien spielt in diesem Roman mit einigen literarischen Stimmen - ganz bewusst.


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