Juli 2010

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20.07.2010 18:28 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2010 18:29)
#31
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Zitat von LX.C
Man kommt über diese ganzen Thematiken, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden einfach nicht hinweg. Ich muss feststellen, ich lande immer wieder dort. Und du offenbar auch.



Stimmt, jaja. António de Oliveira Salazar, Portugals Diktator, also dessen Diktatur ist bei António Lobo Antunes auch gegenwärtig und im August komme ich wieder zu W G. Sebald. "Die Ausgewanderten", das sind Erzählungen über jüdische Schicksale (im Exil, glaube ich). Ich komme nicht davon los.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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20.07.2010 18:49
#32
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Heute frisch und neu eigetroffen:

Flann O' Brien, Aus Dalkeys Archiven, Suhrkamp.

So langsam kriege ich das Gesamtwerk des O'Brien schon noch zusammen.
(Irgendwie haben sie alle einen Joyce - Komplex. Die Iren. Obwohl doch O'Brien nicht hinter dem irischen Franzosen zurück - steht.)


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20.07.2010 20:52
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#33
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von LX.C
Was sind schon Worte ohne Inhalt. Sicher weniger als Zyp sich eingestehen will, sonst hätte ihm ja das Jelinek-Buch gefallen

Sehr wahr, sehr wahr. Mein letzter Beitrag basierte ja auch auf einer Eichbaum-Ureich-Premium-Pils-Nacht ungeahnten Ausmaßes (wusste gar nicht, dass noch so viel Bier in mich passt ...). Bin dann doch immer wieder verblüfft, wenn ich derart entstandene Zeilen meiner lese, dass sie nicht schlimmer ausgefallen respektive man sie gar lesen kann und sie halbwegs einen Sinn ergeben.


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20.07.2010 20:55
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#34
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von Patmöser
Begonnen:

Peter Handke - Mein Jahr in der Niemandsbucht, Suhrkamp, die gebundene Ausgabe.

Hätte ich gewusst, das es einen "lebenden" Deutschen gibt, der mit dieser glutvollen Wort und Sprachgewalt...

Danke, lieben Dank für den "Handke - Tip".
(Eigentlich geht es in diesem Buch um nichts, nichts, einfach nichts, aber was interessiert mich das, wenn ein Mensch "so schön" von innen heraus schreiben kann!)

Ja, ne. Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen. Werde ich mir wohl in Kürze auch ordern. Bin grad selber extrem am Texten. Im Herbst geht's bei mir wieder ruhiger zu. Wenn die Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt mich lässt, werde ich da auch wieder so manches Buch aufsaugen.


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20.07.2010 21:00 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2010 21:00)
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#35
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von Patmöser
Du hast Ulysses gelesen!

Ja, ich bin einer jener 50 Menschen kosmo-weit, die das Buch wirklich gelesen haben. Gibt so ein paar Textmonster, durch die hab ich mich wirklich peu à peu leidenschaftlich durchgefressen. Lest doch einfach mal alle Unendlicher Spaß von Wallace komplett durch, damit ich nicht immer so einsam und alleine bin in meiner Bewunderung für den (leider inzwischen aufgehinkten) Autor.


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20.07.2010 21:03
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#36
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von LX.C
Ich bräuchte jetzt was richtig Fesselndes. Aber ich weiß momentan nicht was

Vielleicht n Krimi? Edgar Wallace?


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20.07.2010 21:05
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#37
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von Patmöser
Nun denn, dann empfehle ich dir: Carlos Fuentes, Terra Nostra.

Notiert. Merci.


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20.07.2010 21:07
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#38
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von Martinus
Elfriede Jelinek gehört gelesen: "Die Klavierspielerin", "Lust" usw. Ein Blick auf ihre Homepage lohnt.

Ja, das finde ich auch. Hab ich auch gelesen.


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21.07.2010 15:50
#39
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Zitat von Zypresserich
Lest doch einfach mal alle Unendlicher Spaß von Wallace komplett durch, damit ich nicht immer so einsam und alleine bin in meiner Bewunderung für den (leider inzwischen aufgehinkten) Autor.



Ich würde ja nur zu gern, Zypresserich, aber dieses Büchlein ist sehr, sehr Euronisch. Irgendwie.

Selbst Sekkond Händ sieht's da sehr trübe aus. Du scheinst da in deiner Bewunderung, für Wallace, also für David Foster Wallace, bei weitem nicht der Einzige zu sein!

Mal sehn, wie...


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21.07.2010 17:16 (zuletzt bearbeitet: 21.07.2010 17:17)
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#40
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Zitat von Zypresserich

Zitat von LX.C
Ich bräuchte jetzt was richtig Fesselndes. Aber ich weiß momentan nicht was

Vielleicht n Krimi? Edgar Wallace?




Nee, ach, mit Krimis bin ich durch. Ich musste mich beschäfigen, aber nun reichts auch.
Hab in Archipel Gulag von Solschenizyn schon das Richtige gefunden. Man kommt immer wieder ins Grübeln, wie barbarisch die Russen doch trotz aller Kultur sind oder waren, und, ob sich diese Anlage verbessert, verändert hat. Der Kommunismus war mit Stalin gescheitert, er war im A..., bevor er überhaupt begonnen hatte, das wird jedenfalls noch mal ganz klar durch Solschenizyn. Aber da erzähle ich ja nichts Neues.


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23.07.2010 17:01
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#41
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Zur Auflockerung etwas französische Gegenwartsliteratur.

Gavalda - Ein geschenkter Tag


@Lennie. Hast du davon schon gehört? Soll in Frankreich 2009 sehr erfolgreich gewesen sein. "L' Échappée belle", so der Originaltitel.


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23.07.2010 17:27
avatar  Lennie
#42
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L'échappée belle: Ja, gehört habe ich davon schon, aber ich kenne es nicht. Ist so'n kleines, relativ dünnes Buch, ne?

Ich hab mir neulich von Gavalda "La consolante" gekauft (keine Ahnung, ob's das auf Deutsch schon gibt, ist relativ neu, übersetzt müsste es "Die Trösterin" oder so heißen). Das ist dick! Hab immer gern viel Buch für mein Geld. Aber auch noch nicht gelesen. Man kommt ja zu nüscht in diesem Sommer...


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23.07.2010 17:55
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#43
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Ja, ist eine kleine, dünne "Sommernovelle". Hab so viele dicke Bücher gelesen und bin noch am lesen, da tut so etwas zwischendurch ganz gut.


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23.07.2010 18:20
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#44
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Zypresserich ( gelöscht )

Zitat von Lennie
... "Die Trösterin" ...

So eine könnt ich jetzt gebrauchen. Wie immer: Freitag Abend, kurz vorm Ersten kein Geld, und keine Kuh in der Prärie vor der Flinte. Wasn Elend.


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24.07.2010 17:56 (zuletzt bearbeitet: 24.07.2010 17:59)
avatar  LX.C
#45
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Zitat von LX.C
Solschenizyn - Der Archipel Gulag



Für mich steht jetzt schon fest. Archipel Gulag muss man gelesen haben. Man macht sich ein falsches Bild, wenn man denkt, hier wird Lageralltag beschrieben.
Solschenizyn liefert eine gesamtgesellschaftliche, ja, sozialpsychologische Skizze über Russland. Das ist einfach nur ganz groß.


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