Aufgeschlossen sein
Dadd werd ich der Dame aber morgen vor die Füss röcheln. "Allet, Gnädigste, nur wegen ihrer Topfflora, sui Nachbarsgeranie,sui!"
Treppenhütt- und Kehrwoche würd von mür eingestellt.
Nun, ich wollt Ihnen ja nur ein wenig meinen sportlich Fleyschesmanne protzen. Haben sui auch Jod im Haus?
Bodyunbilder A
und ab, auf die Traumpfade...Gutes Nächtle
Interessantes Gespräch hier. Ich weiß zwar nicht, wovon ihr redet, aber es weckt Spaß beim Lesen.
Taxinchen, aufgeschlossen sollte man sein, doch, und da kann ich den guten Tolstoi schon verstehen, lässt sich das nicht immer mit sich selbst vereinbaren.
Trotzdem gibt es immer Kunst, die mir weniger zusagt oder gar nicht gefällt. Und das liegt nicht immer am toten Bild.
Ich grüße euch
Ferro
Lieber Ferro,
Tolstoi sagt aber auch, dass es im Menschen selbst liegt, sein Wesen zu bestimmen und nicht um die Überwältigung durch ein Außen geht.
Er bezieht sich da zwar auf "das Gute im Menschen", der also hier selbst bestimmt, ob er gut oder schlecht sein möchte, aber genauso gut kann man das auf das "Mit sich Vereinbaren" beziehen.
Doch Kunst ist eben schwer zu benennen, wer will sich schon festlegen, was nun dieses Wort als Hintergrund birgt. Und der Fluch der großen Schönheiten (in Kunst und Mensch) ist es, dass es am Geschmack happert.
Zumindest löst Kunst eben Gefallen oder Nichtgefallen aus.
Und so soll es auch sein.
Grüße
Taxine
Doch, wie stehen Sui? Ähnlich wie ich, einfach keuchend um der Kunst willen? Geschmack als Eitelkeit, denn der Erkennende will sich selbst erkennen. Auch Egoismus?
Doch, nicht nur Schönheit im Bild regt mich an, sondern die Tiefe des Bildes, den Sinn dahinter.
Und der Künstler, der sagt, er würde auf die Gefühlsduselei, auf den Weltschmerz verzichten, weil er sonst nicht seine Bilder verkaufen könnte, ist mir kein Künstler der Seele, sondern der Macher im Mammon. Und hier, ja hier steht das Bild dann kalt, leer, ohne Emotion. Nur farbig passend zur Couch.
Das ist wohl dann nur Dekoration, nicht Kunst im warmen Blut.
Verbeugend
Taxine
Taxinchen,
sicher muss man sich selbst innerlich steuern, doch durch bestimmte Eindrücke werde ich eben auch gelenkt.
Ascolto, ich finde, ohne Geschmack entsteht kein Eindruck. Man entwickelt ja eigene Maßstäbe, die man auch an die Welt stellt, inbegriffen alle Kunst und Literatur.
Darum ist Geschmack nicht eitel, sondern eine Reaktion aus der eigenen Entwicklung.
Das alte Eisen grüßt die Meute
Ferro
werthet Eisen,
Eindruck isch net was der Intensive sucht, mein kleiner Einwand betraf den Geschmack als vorgegebenes Denkmuster, also die motorische Betrachtung im Eindruck. Mit den Vorurteil, der Zuweisung beginnt die Geschmakslosigkeit!
Poesi kennt keine Muster, keine Analysis, denn was sui anklopft ist über dem Etelscheytel werthfrey!
Ich grüße zurück,
ein A
Das Vorurteil lässt sich leider aus der Kunst nicht hinwegdenken, was ich auch bedauerlich finde. Doch, muss man immer das Intensive suchen? Vielleicht interpretiert aber auch (mal aus der anderen Perspektive) der Betrachter mehr in die Kunst, als der Künstler wollte. Vielleicht wird so mancher Künstler mehr emporgehoben, als er verdient? Das ist für mich die Geschmacklosigkeit. Und wenn man schon auf das Abstrakte trifft, will man nicht von aller Tiefe erschlagen werden, vor allen Dingen, wenn die Tiefe durch den Betrachter erst erzeugt wird.
Poesie und Kunst steht, und da gebe ich dir recht, immer für sich, doch nutzen das manche Künstler auch schamlos aus.
Nicht so einfach, oder?
Ferro
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