Januar 2011
Mir beim Antiquariatsbummel heute förmlich in die Händchen gehüpfet:
Flann O'Brien: Irischer Lebenslauf. Suhrkamp Verlag


Und dann empfahl mit meine Buchdame noch, mit einem begeisterten Glitzern in den Augen (ich vertraue diesem Glitzern nun schon seit nahezu zwanzig Jährchen), also sie empfahl mir hoffnungslosen Romantiker dann noch:
Sam Savage: Firmin - Ein Rattenleben
Soll ich, oder soll ich..., denn das Buch soll traurig ausgehen, und diese kleine und so liebenswerte Ratte tut mir ja jetzt schon leid, und in letzter Zeit werde ich immer anfälliger für - sowas. Ich weiß nicht, ich weiß nicht...
Flann O'Brien Irischer Lebenslauf
Kenn ich noch nicht. Lass dann mal verlauten, ob es mit seinen anderen Büchern mithalten kann. Es kann eigentlich nur ein Ja geben ![]()
Zitat von Patmöser
Sam Savage: Firmin - Ein Rattenleben
Soll ich, oder soll ich..., denn das Buch soll traurig ausgehen, und diese kleine und so liebenswerte Ratte tut mir ja jetzt schon leid, und in letzter Zeit werde ich immer anfälliger für - sowas. Ich weiß nicht, ich weiß nicht...
Würde abraten. Anfangs ganz niedlich, doch bald nervts. Die intertextuellen Bezüge, die das Werk für den Büchermenschen so "gehaltvoll" machen sollen, bleiben nichts als eine Aneinanderreihung oberflächlicher Referenzen.
Zitat von LX.CZitat von Patmöser
Sam Savage: Firmin - Ein Rattenleben
Soll ich, oder soll ich..., denn das Buch soll traurig ausgehen, und diese kleine und so liebenswerte Ratte tut mir ja jetzt schon leid, und in letzter Zeit werde ich immer anfälliger für - sowas. Ich weiß nicht, ich weiß nicht...
Würde abraten. Anfangs ganz niedlich, doch bald nervts. Die intertextuellen Bezüge, die das Werk für den Büchermenschen so "gehaltvoll" machen sollen, bleiben nichts als eine Aneinanderreihung oberflächlicher Referenzen.
Danke!
Die Euronen kann ich dann, lesetechnisch, anderwertig anlegen.
Zitat von Martinus
Toni Morrison: Liebe
Der Romantitel nicht gerade einfallsreich. Wie ich gelesen habe, handelt es sich eher um schwere Literatur. Mehrere Erzählstimmen umkreisen das Thema, der Roman wie ein Puzzle. Es wird von der dunklen Seite der Liebe erzählt. Leidenschaft die Leiden schafft.
Ich war ja gewarnt, bzw. habe ich mich selber gewarnt. Und nun habe ich abgebrochen, weil der Romanfaden ziemlich verpuzzelt wird. In jedem Kapitel tauchen neue Personen auf, mit denen man fertig werden muss. Weil ich nach 104 Seiten immer noch so dumm vor dem Buch hocke, lege ich es lieber zur Seite und verspreche gar nichts, ob ich es mal zuende lese. Damit können sich irgendwelche Gehirnakrobaten beschäftigen, aber nicht ich. Basta.
Darum habe ich lieber zu Nikolai Leskow gegriffen: "Am Ende der Welt"(Erzählung)
Zitat von Martinus
Darum habe ich lieber zu Nikolai Leskow gegriffen: "Am Ende der Welt"(Erzählung)
Ein großartiger Schriftsteller voll erzählerischer Kraft, der Zeit sein Lebens für ein wirklich menschliches (humanes) Christentum eintrat.
Ich habe hier die Ausgaben der Diederich'schen Verlagsbuchhandlung. Unter anderem mit dem versiegelten Engel, am Ende der Welt, das Kadettenkloster, der unsterbliche Golowin und dem Wachtposten.
Des weiteren den Erzählband - Der Weg aus dem Dunkel. Hier dann mit der großartigen und wohl bekanntesten Erzählung: Die Lady Macbeth des Mzensker Landkreises, der ungetaufte Pope (herrlich), der Linkshänder, die Teufelsaustreibung, das Tier, das Schreckgespenst und seinem berühmten Gaukler Pamphlaton.
Leskow ist immer eine Empfehlung wert und es muss ja nun wirklich nicht immer Dostojewski sein.
Zitat von Patmos
Leskow ist immer eine Empfehlung wert und es muss ja nun wirklich nicht immer Dostojewski sein.
... es müssen nicht einmal immer nur Russen sein. 
Zitat von PatmöserZitat von TaxineZitat von Patmos
Leskow ist immer eine Empfehlung wert und es muss ja nun wirklich nicht immer Dostojewski sein.
... es müssen nicht einmal immer nur Russen sein.
... es müssen nicht einmal nicht immer nur - Bücher sein!
... und zu guter Letzt: es müsste ja nicht einmal immer nur - s e i n. 
Zitat von TaxineZitat von PatmöserZitat von TaxineZitat von Patmos
Leskow ist immer eine Empfehlung wert und es muss ja nun wirklich nicht immer Dostojewski sein.
... es müssen nicht einmal immer nur Russen sein.
... es müssen nicht einmal nicht immer nur - Bücher sein!
... und zu guter Letzt: es müsste ja nicht einmal immer nur - s e i n.
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((->
))
=Sein!

Na, ich meinte eher so was:
Lässig ins Nichts starren und nichts denken. Har har... 

Aaahhhh... na klar... denn in Armen der holden Weiblichkeit denkt man nicht, man liebet... jawoll...
Dein Bilderbogen sprechet ja nur die reinste Wahrheit.
![]()
Zitat von Taxine
... denn in holder Weiblichkeit denkt man nicht,
Hähä, an nichts dachte ich in meinem, zugegeben etwas lotterhafte Dasein mehr, als an die holden und so feinen Damens. Und diese Damens müssen, dessouisch und verbalissimo, nicht einmal auf dem neuesten Stand sein.
Ehrlich!
Nein, nein, du warst zu schnell, bevor ich... In den Armen der Weiblichkeit, dort denkt man nicht, in den Armen...
Der Weiblichkeit so eigen ist es leiderst, dass hier manchmal der Kopf noch waltet, wenn's gar nicht mehr notwendig ist. 
P.S. Wir müssen also doppelte Barrieren überspringen.
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