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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#31

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 15:12
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Martinus

Zitat von patmöser

Was ist nun mit diesen "geistigen" Entwicklungen der Menschheit?


Ich empfehle dir Jean Gebser "Ursprung und Gegenwart" zu lesen oder/und Ken Wilber "Halbzeit der Evolution". Evolutioniert hat sich auch das menschliche Bewusstsein, und diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Mit Geist meine ich nicht nur unseren menschlichen Verstand, der selbstverständlich begrenzt ist. [/i](Thoreau)




Siehst du, Martin, und genau hier habe ich dann grundlegende Probleme.
Du schreibst: Ich empfehle... Gebser oder Wilber zu lesen... denn... und dann kommen schlaue Sentenzen die mich weder interessieren noch mir etwas geben.

Hier geht es dann so weiter:

Zitat
Die Begrenzungen unseres Bewusstseins werden sich aber irgendwann mal auflösen, wir erfahren dann, dass unsere Hautoberfläche nicht eine Begrenzung zu unserer Außenwelt darstellt, sondern werden erkennen, dass im Grunde genommen alles EINS ist. Dann erleben wir, was Frieden wirklich ist. Wenn wir diesen Zustand entwickelt haben, sind wir im Sinne Thoreaus nicht mehr unwissend und verblendet [i]und können die edlen Früchte des Lebens pflücken.



Oh Samiel, hilf.

...wir werden erkennen, das alles eins ist..., dann erleben wir, was Frieden wirklich ist... und so weiter und so fort.

Für mich ist das nichts weiter, als (entschuldigung) esoterisch verbrämtes Geschwätz. Da nehme ich dann einige buddhistische Sutras, oder das Tao Te King, oder auch das Neue Testament und befinde, oder finde mich dann in den textlichen Umgebungen urreligiöser Schriften bedeutend wohler und - guter.

Verstehst du mich da, Martin?
Du selbst sollst mir erzählen, erklären, mit deinen Worten, deinen Erfahrungen, was der Geist ist. Durch dein Leben, dein Leiden, dein Walten, wie gestaltet sich der Geist, wie schenkt sich der Geist, wie offenbart sich der Geist dir selbst?
Nicht Wilber, nicht Thoreau, nicht Buddha, nicht Jesus und auch nicht Heinz Erhardt, sondern wie spricht und gibt und schenkt sich der Geist dir selbst?

Das hier:

Zitat
Evolutioniert hat sich auch das menschliche Bewusstsein, und diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Mit Geist meine ich nicht nur unseren menschlichen Verstand, der selbstverständlich begrenzt ist. Die Begrenzungen unseres Bewusstseins werden sich aber irgendwann mal auflösen, wir erfahren dann, dass unsere Hautoberfläche nicht eine Begrenzung zu unserer Außenwelt darstellt, sondern werden erkennen, dass im Grunde genommen alles EINS ist. Dann erleben wir, was Frieden wirklich ist.



kann ich in anderer Form, anderer Sprache, oder dem jeweils hochgehypten Religions und Esoteriksprech in tausenden und abertausenden von Traktätchen lesen, diese Welt ist voll davon.
Das was du, du allein erfahren hast, vom Geist, dir mitgeteilt wurde, vom Geist, du erlebt hast, mit dem Geist, das zu lesen und zu hören ist mir wichtig.

zuletzt bearbeitet 20.01.2011 15:37 | nach oben springen

#32

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 15:29
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Taxine


Für mich bleibt Geiststreben immer noch Selbstverantwortung...




Und genau das ist die schwierigste Form, sich dem was die Menschen Geist, oder Gott, oder Thor, oder Gaia nennen, oder was dann auch an unendlich vielgestaltigen religiös/geistigen "Auschauchungen" dann auf diesem Planeten anzutreffen ist, dann auch anzunähern.

Nicht das Abwälzen der Eigenverantwortlichkeit auf andere Götter, Mächte und Gestalten, sondern im Selbst...

Aber genug nun, davon, jedenfalls von meiner Seite, es muss da wohl jeder selbst seine ureigensten Wege gehen. Oder das, was er für den Weg hält, oder meint dann unbedingt dafür halten zu müssen.
Ich glaube da eher, das keiner von uns da etwas richtig macht, weil kein Mensch, nicht ein einziger Mensch, am ende, am wirklichen ende, je etwas falsch gemacht hat.

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#33

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 15:30
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von LX.C
Hier wird hin und her diskutiert, sich mal wieder zerfleischt



Nein, wir dürfen das, denn wir sind das Salz dieser Erde.

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#34

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 19:08
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge

Beim Argumentieren mit fremden Schriften (siehe Wilber und co) muss man natürlich trotzdem bedenken, dass derartige Geistes-Konstrukte trotz allem keinerlei Anspruch auf Wahrheit erheben, sondern eine Annahme bleiben, Lösungsvorschlag und Möglichkeit sind, mit der ein Mensch, der die Ansicht verinnerlicht hat, leben kann. Ich glaube auch nicht, dass das Bewusstsein inmitten solcher Gesellschaftsstrukturen überhaupt die Möglichkeit hat, sich weiter zu entfalten und weiterzuentwickeln, denn sie sind es, die ihn immer mehr begrenzen. Das hat Wilber zwar schön aus etlichen philosophischen Schriften zusammengefasst, jedoch stagniert die Entwicklung im Moment, weil der Mensch hinter seiner Technik und Schnelllebigkeit immer mehr zurücksteht. (Eher erleichtert er sich das Denken, als es herauszufordern.) Ob hier die gleiche Folge hineininterpretiert werden kann, wie sie sich in anderen Zeiten ergab, im Sinne der Sklavenbefreiung, Frauenbewegung u.a., ist natürlich durchaus möglich.
Diesen Stillstand sehe ich z. B. immer dann, wenn ich diese verschiedenst beworbenen Design- und Anwendungsmöglichkeiten für irgendein unnötiges Gerät in den Märkten sehe, während der Geist des Menschen längst ganz andere Auswege für sich hätte schaffen können, das sehe ich bei der Waffenproduktion (ganz dem absurden Argument entsprechend: Wir führen Krieg für den Frieden!), bei der Umweltvergiftung, bei der Reduzierung von Lebensqualität auf simple Lebensweise, wo es doch so notwendig wäre, sich ein gutes und bewusstes Leben zu schaffen. Stattdessen wird der nächste, mächtige und verbesserte Flachbildschirm kreiert, um die neue Lebensqualität in noch bunteren Farben auszustrahlen. (Nur ein Beispiel.)


Zitat von Martinus
Thoreau war mit dem amerikanichen Philosophen Ralph Waldo Emerson befreundet, der der Hauptvertreter des amerikanischen Transzendentialismus gewesen war. Er schrieb das Buch "Nature", in dem er sich für ein einfaches Leben des Menschen mit der Natur einsetzte. Thoreau hat sich sicher davon inspierieren lassen und ging dann selbst in die Hütte.


Ja, er war mit ihm befreundet und hat auch auf seinem Grundstück die Hütte bezogen. Die Natur ist für Thoreau aber das Besinnen auf das Wesentliche, auf die Details (blicke auf ein Blatt, eine Blume, einen Baum) und nicht im Sinne der Transzendenz, sondern der Freiheit:

Zitat von Thoreau
Ich möchte für die Natur meine Stimme erheben, für die absolute Freiheit und Wildheit im Gegensatz zu einer bloß zivilisierten Freiheit und Kultur; ich möchte den Menschen als Bewohner und ursprünglichen Teil der Natur betrachten und nicht als Mitglied der Gesellschaft. Ich möchte einen radikalen Standpunkt einnehmen, und zwar mit aller Entschiedenheit, denn Verfechter der Zivilisation gibt es genug...


(Thoreau: "Vom Gehen durch die Natur")

(Eher gehört er zu den von Wilber verurteilten Natur-Anbetern, möchte man es denn so vereinfachen oder abtun.)
Thoreau suchte in erster Linie das "einfache Leben", all das, was nichts bedeutet (Regierungen, Gesellschaftsformen, die eigene Selbstversklavung), abzustreifen, nur das zu beschaffen, was an Grundbedürfnis notwendig ist. Das fand er in Walden, beim Spazierengehen in der Natur... usw.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 21.01.2011 17:58 | nach oben springen

#35

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 19:31
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge

Zitat von Patmos
Und genau das ist die schwierigste Form, sich dem was die Menschen Geist, oder Gott, oder Thor, oder Gaia nennen, oder was dann auch an unendlich vielgestaltigen religiös/geistigen "Auschauchungen" dann auf diesem Planeten anzutreffen ist, dann auch anzunähern.

Nicht das Abwälzen der Eigenverantwortlichkeit auf andere Götter, Mächte und Gestalten, sondern im Selbst...


... da stimme ich mit dir völlig überein.




Surreale Vorstellungen
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#36

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 19:35
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Taxine

Zitat von Patmos
Und genau das ist die schwierigste Form, sich dem was die Menschen Geist, oder Gott, oder Thor, oder Gaia nennen, oder was dann auch an unendlich vielgestaltigen religiös/geistigen "Auschauchungen" dann auf diesem Planeten anzutreffen ist, dann auch anzunähern.

Nicht das Abwälzen der Eigenverantwortlichkeit auf andere Götter, Mächte und Gestalten, sondern im Selbst...


... da stimme ich mit dir völlig überein.




Danke, liebes Taxinchen, aber ich werde hier, in diesem doch eigentlich sehr interessanten Ordnerchen, wohl lieber nicht mehr scribentieren, sonst bezichtigt mich man wieder forummlicher Emeuten. Was soll's, ich bin nun einmal eine unangepasste Mem - Schleuder!

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#37

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 19:46
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge

Zur Eigenverantwortlichkeit: Zumindest wird sich der Mensch, der den GEIST akzeptiert, immer einreden können, sein Bewusstsein wäre bereits weiter entwickelt als bei denjenigen, die auf das Selbst vertrauen. Denn dieses Selbst ist ja schwach und in seinem Verstand begrenzt und darum auch so unbeholfen (wenn auch nur aus dem Denken des GEIST-Vertrauenden, gleichfalls nur Mensch). Die Gutmütigkeit, diesem Selbst dann trotzdem die Hand zu reichen (oder ihm wohl noch über das Köpfchen zu streicheln, weil es an andere Bedingungen glaubt), ist vielleicht ähnlich wie das, was Krümel angesprochen hat, dieses "Von oben Herab-Sprechen", denn nur, weil jemand glaubt und Vertrauen in eine höhere Sache hat, heißt es durchaus nicht, dass er mehr begriffen hat. All das ist Quelle, Mensch-gemacht, Mensch-verwirklicht.
Ich glaube, der Mensch, der sein Leben so einrichtet, dass er darin Frieden und Zufriedenheit findet, und sich mit diesem inneren Gleichgewicht anderen zuwendet, der hat begriffen, worum es geht, völlig egal, ob er an Gaia, Gott, GEIST oder an sich selbst glaubt. Wie er das erreicht, ist ganz dem Menschen seine Sache.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 20.01.2011 19:47 | nach oben springen

#38

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 19:52
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Taxine

Ich glaube, der Mensch, der sein Leben so einrichtet, dass er darin Frieden und Zufriedenheit findet, und sich mit diesem inneren Gleichgewicht anderen zuwendet, der hat begriffen, worum es geht, völlig egal, ob er an Gaia, Gott, GEIST oder an sich selbst glaubt. Wie er das erreicht, ist ganz dem Menschen seine Sache.



Danke, liebes Taxinchen, so und in dieser Richtung habe ich eigentlich die ganze Zeit argumentieren wollen, auch Roquairol gegenüber, nur, nur hast du dafür die richtigen Worte (und auch die richtige Tonlage) gefunden.
Na ja, Damens, eben!



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#39

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 19:59
von Martinus • 3.194 Beiträge

Zitat von Taxine
Zur Eigenverantwortlichkeit: Zumindest wird sich der Mensch, der den GEIST akzeptiert, immer einreden können, sein Bewusstsein wäre bereits weiter entwickelt als bei denjenigen, die auf das Selbst vertrauen.



Er sollte sich dieses lieber nicht einreden, dass wäre m.M.n. arrogant, außerdem würde sich so einer nur einbilden, er wäre etwas besseres. Ein Mensch, der sich vom Ego befreit hat, kann auch nicht vom Hohen Ross heruntergucken, weil er sich vom Ego befreit hat.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 20.01.2011 20:02 | nach oben springen

#40

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 20:02
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge

Werter Martinus, so leicht ironisch war es durchaus gemeint.




Surreale Vorstellungen
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#41

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 20:04
von Martinus • 3.194 Beiträge

Es lebe die Ironie.

Zitat von Taxine
Beim Argumentieren mit fremden Schriften (siehe Wilber und co) muss man natürlich trotzdem bedenken, dass derartige Geistes-Konstrukte trotz allem keinerlei Anspruch auf Wahrheit erheben, sondern eine Annahme bleiben,...



Ja, prüfe man immer selber nach, mache man sich Gedanken darüber (Genauso wie man sagt: "Prüfe wer sich ewig bindet")




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 20.01.2011 20:11 | nach oben springen

#42

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 20:09
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge

Zitat von Martinus
Ein Mensch, der sich vom Ego befreit hat, kann auch nicht vom Hohen Ross heruntergucken, weil er sich vom Ego befreit hat.

Das stimmt, nur ist die Befreiung vom Ego ja gerade die Herausforderung, weil ja Mensch immer Mensch bleibt und kein fiktiv geistiges Gebilde. Und trotzdem gibt es einige wenige, die immer noch ganz Ego sind, jedoch gar nicht wissen, dass sie noch ganz Ego sind. Das sind die, die predigen, ohne auf sich selbst anzuwenden, und die, ja die... die meine ich dann auch.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 20.01.2011 20:13 | nach oben springen

#43

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 20:20
von Martinus • 3.194 Beiträge

In meiner Fantasie habe ich manchmal auch Angst vor dem Egoverlust. Tja, die westliche Psychologie sagt, man solle sein Selbst entwickeln, die im Osten sagen, man löse das Selbst auf oder es sei eine Illusion, oder ein Nicht-Selbst. Aber wenn ich den Exegeten Thich Nhat Hanh glauben schenken darf, ist diese Auslöschung, dieses Nirwana nicht mit Angst besetzt, es ist auch kein Nihilismus, sondern ein friedvoller Zustand.... aber mit Worten kann man das sowieso nicht erfassen....




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#44

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 20:26
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge

Das Ich ist eine Illusion, das Ego ebenso. Dieses gilt es unbedingt zu überwinden, weil man sonst gar nicht begreift, wie unnötig man dahinlebt inmitten all der Nichtigkeiten, die uns umgeben und auch ablenken. Der Westen sagt vielleicht Selbst, aber er meint das Ich, den Verstand. Das Selbst ist etwas anderes und reicht wesentlich tiefer.

Durch das Ich wird einem selbst auch so viel vorgegaukelt, was sich z. B. gerade auch in diesem Ordner zeigte. Es erschafft Feinde, die gar nicht da sind, da man voraussetzt, was vielleicht gar nicht ist. Das Ich ist der eigene begrenzte Raum und diesen muss man reinigen und von sich selbst befreien.




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zuletzt bearbeitet 20.01.2011 20:30 | nach oben springen

#45

RE: Henry D. Thoreau

in Die schöne Welt der Bücher 20.01.2011 22:05
von LX.C • 2.687 Beiträge

Zitat von Patmöser

Zitat von LX.C
Hier wird hin und her diskutiert, sich mal wieder zerfleischt



Nein, wir dürfen das, denn wir sind das Salz dieser Erde.




Das Salz in der Suppe meinst. Aber Uschi VI war geil, hat mir den verseuchten Alltag versüßt
Du hast Recht, die Diskussion hat sich längst verselbstständigt. Weitermachen! Gute Nacht.


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
zuletzt bearbeitet 20.01.2011 22:06 | nach oben springen


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