Januar, Februar, März 2026
Bei der Lektüre eines speziellen Lexikons, dessen Titel ich hier nicht erwähnen möchte, bin ich mal wieder über William Butler Yeats gestolpert.
Als The Golden Dawn zerbröselte, befand sich Yeats zwischen der magischen Linie Mathers und der mystischen Linie Waites, da er zur Symbolik beider neigte. Damals gab es zudem persönliche Differenzen zwischen Yeats und Aleister Crowley, welcher der magischen Linie folgte. Unter diesem Gesichtspunkt für bemerkenswert halte ich deren spätere stark voneinander abweichende Wirkung auf Musiker:
-- Yeats beeinflusste über viele Jahrzehnte etliche Folk‑Musiker, aber u. a. auch George Antheil, Van Morrison, Angelo Branduardi, The Waterboys, The Cranberries und Hozier.
-- Crowley hingegen u. a. die Beatles, Led Zeppelin (Jimmy Page), Ozzy Osbourne, Iron Maiden, David Bowie, Alan Parsons Project, Marilyn Manson und Jay‑Z.
Aber vielleicht lag dies mitunter weniger an den geschriebenen Werken als an Lebensweise und Temperament.
Wie beispielsweise Page und Plant zum Text des Songs „Stairway to Heaven“ kamen, erinnert durchaus schon stark an Crowleys Version, wie sein Buch entstand. In einer spontanen Session 1971, am Kaminfeuer eines alten Herrenhauses in Hampshire, spielte Page die Akkorde und Plant notierte die Worte, von denen er später behauptete, sie kämen plötzlich, wären von etwas „anderem“ diktiert. Das hat natürlich etliche Verschwörungstheorien hervorgerufen, vor allem die der angeblichen satanischen Rückwärtsbotschaften („Here’s to my sweet Satan“, „He’ll give you 666“ und ähnliches), die wohl eher der Pareidolie zuzurechnen sind. Die Verbindung zum Okkultismus ist jedoch nachgewiesen. Jimmy Page kaufte auch das Haus von Aleister Crowley und sammelte dessen Artefakte.
Sowohl die magische als auch die mystische Linie sind faszinierend, wobei ich der mystischen den Vorzug gebe. Es bleibt die Frage, ob der Mensch nun aktiver Mitschöpfer oder passiver Empfänger der göttlichen oder transzendentalen Kraft ist. Bei der Musik ist es bei mir, um auf deine Beispiele zurückzukommen, tatsächlich umgekehrt, aber auch nicht ausschließlich. Sie ist in ihrer höheren Sphäre durchaus ein starker Übermittler von Emotion und dringt auch ins Unbewusste.
Hast du eigentlich Yeats "A vision" gelesen? Da würde ich gerne irgendwann einmal hineinblättern. Zum Golden Dawn habe ich eine sehr schöne dreibändige Ausgabe, die Hans-Peter Leuenberger 1987 herausgegeben hat, mit dem Titel „Das magische System des Golden Dawn“. Hier sind die Lehren, Rituale, Zeremonien und magischen Praktiken, basierend auf dem englischem Original „The Complete Golden Dawn System of Magic“ von Israel Regardie, gut verständlich zusammengefasst. Die Bände enthalten auch zahlreiche Abbildungen und ermöglichen das autodidaktische Nachvollziehen des Ordenswegs. Da es in solchen esoterischen Orden üblich war, die tieferen Weisheiten immer durch ein menschliches Medium zu übermitteln, so Leuenberger in seiner Einführung, war die Weitervermittlung auch der ganzen menschlichen Unzulänglichkeit ausgesetzt. Das machte so einen destruktiven Charakter wie Crowley möglich, während die kluge Blavatsky sehr viele Schriften geschickt zusammenfasste, sodass sich ihre Lektüre durchaus lohnt.
Ebenfalls aus der Einführung:
"Die durch die Mysterien vermittelte Kosmogonie (Kosmogonie bezeichnet eine Synthese von Religion und Naturwissenschaft) beruht auf dem Prinzip der Evolution. Damit ist gemeint, daß sich die Menschheit wie auch der einzelne Mensch auf einem stetigen Weg der Entwicklung befindet. Dem Individuum ist es praktisch unmöglich, inmitten all der Zeitwirren, Kriege, der politischen und kulturellen Umwälzungen das Gesetz dieser Evolution zu erkennen, weil es größere Dimensionen umfaßt, als Verstand und Bewußtsein des einzelnen Menschen zu überblicken imstande sind. Aufgabe der Mysterien ist es nun, dem einzelnen Menschen die Perspektive für dieses Größere zu öffnen und ihm damit zu ermöglichen, sein persönliches Leben unter dem Gesichtspunkt der Evolution zu verstehen und zu führen.“
Was Israel Regardie in den drei Bänden zusammenfasste, war ja nur, was er zu seiner Zeit vorgefunden und gesammelt hat, weshalb es (laut dem Lexikon hier) in der Forschung nicht als gesichert original gilt und möglicherweise mit eigenen Vorstellungen vermischt wurde. Immerhin kam er erst vierzig Jahre nach Gründung des Golden Dawn in eine der Nachfolgeorganisationen. Gleichwohl ist wohl unbestritten, dass sein Werk ein wichtiges Zeugnis ist.
A Vision kenne ich nur aus der Ferne. In The Tower hatte ich vor Jahren bei Project Gutenberg reingeschaut, was damals von Deutschland aus lustigerweise nur mittels VPN möglich. Voller Symbolik, die aber nicht aufdringlich wirkte. Ansonsten hat er mich sprachlich weniger beeindruckt als beispielsweise einige Cantos von Erza Pound, wobei dies in wesentlich jüngeren Jahren war und die Wirkung seither nachgelassen hat, während Stairway to Heaven noch genauso wirkt wie in den 1970ern.
"I`m looking for the face I had
Before the world was made"
aus Yeats' The Winding Stair hat Borges seiner Biographie von Tadeo Isidoro Cruz (1829-1874) als Motto vorangestellt und in Bemerkung über Walt Whitman schrieb er: "Yeats suchte 1900 [also in der frühen Phase] das Absolute im Umgang mit Symbolen, die das Gedächtnis der Art oder das große Gedächtnis aus dem Schlummer wecken sollten, dessen Puls am Grunde der individuellen Denksphäre schlägt."
Neben der von Dir zitierten Weitung der Perspektive reizt auch deren Wechsel, der durch Symbolik und Interpretationen gefördert werden kann. Kein Wunder, dass sich viele davon inspirieren ließen.
Heute bin ich mit dem Gedanken aufgewacht, dass A Vision lesenswerter sein dürfte, als bislang gedacht. Allein schon "The Great Wheel" mit den Gyres und den Zyklen, auch wegen diesbezüglicher Parallelen und Unterschiede zu anderen Werken.
Yeats kannte offenbar vor A Vision weder Spenglers Werk noch das, was Steiner ab 1904 über die Akasha‑Chronik sagte, aber Yeats und Steiner kannten ja beide Blavatsky. Laut ihr enthält Akasha alle Ereignisse und sie spricht auch von Zyklen, aber ohne vergleichbare Timeline. Letztere ist bei Yeats, Steiner und Spengler erstaunlich ähnlich, trotz unterschiedlicher Interpretation in den Details. Die größten Unterschiede gibt es gegen Ende: Ab der 2000er Wende erwartete Yeats eine Rückkehr zum Kollektiven, Steiner hingegen eine spirituelle Individualisierung. Und im Vergleich zu Spengler beginnen die grundlegend voneinander abweichenden Einschätzungen in der Chronik schon ab 1900.
Ich überlege A Vision in der original 1925 Version zu werben, die als TB neu erhältlich ist, auch wenn mir eine gebundene Ausgabe lieber wäre. Die ebenfalls neu erhältliche 1937er Version mit "A Packet for Erza Ound" und "Stories of Micheal Robartes and His Friends" kostet allerdings gleich 130% mehr. Bei der erst 2014 erschienen ersten deutschen Übersetzung fällt mir auf, dass dieses Buch nur 336 Seiten hat, die vergleichbare englische Ausgabe aber 503 Seiten und das deutsche Format zudem mit 11.4 x 17.7 cm versus 13.97 x 21.27 deutlich kleiner ist. Normalerweise sind Texte in deutscher Sprache länger als in englischer.
Yeats soll zuvor mit seiner Frau das automatische Schreiben ausprobiert haben, was dann zu "A vision" führte, eine Art Schlüssel zu seinem spirituellen Denken, ein mystisches Handbuch über die Zyklen der Zeit und die Vereinigung von Geist und Materie. Er hielt es für das Buch seiner Bücher. Ich habe viel über ihn gelesen, aber noch nichts von ihm. Ich werde, trotz der geringeren Seitenzahl, erst einmal auf die deutsche Ausgabe vom Kröner Verlag zurückgreifen.
»Was wäre, wenn etwa alle zweitausend Jahre in der Welt etwas geschieht, das den einen heilig, den anderen weltlich werden lässt, den einen weise, den anderen töricht, den einen gerecht, den anderen verdorben, den einen göttlich, den anderen teuflisch? Was, wenn es eine Arithmetik oder Geometrie gäbe, mit der man die Neigung der Waage, das Senken einer Schale ganz genau messen und so das Kommen von jenem Etwas datieren könnte?« (Kröner Verlag)
Noch einmal zu Regardie: Er war im Grunde für den endgültigen Zusammenbruch des Golden Dawn verantwortlich, von dem sich auch zuvor schon einzelne Orden abgespaltet haben und eigene Richtungen gegangen sind, wie es heute auch wieder neue Tempel geben soll, vor allem in Amerika, was vielleicht gleichfalls Einfluss auf die Musik hat. Er hielt sich nicht an die geltenden Regeln, indem er das Schweigegelübde brach und das geheime Material der Öffentlichkeit zugänglich machte. Seine Schriften sind durchaus mit persönlichen Erkenntnissen gespickt. Er glaubte an die Selbstinitiation und gab Crowley vor dem christlich inspirierten Waites den Vorzug.
In Leuenbergers Einleitung wird die Geschichte des Ordens oft mit einem Augenzwinkern erzählt, beispielsweise die geduldete Einführung tantrischer Rituale, wobei sich die Mitglieder im damaligen, noch zugeknöpften England damit herausredeten, dass sie beim Empfang der sexuellen Energie ja nur Gefäß seien, nicht bewusst praktizieren würden. Ebenso wird über die zahlreichen Zerwürfnisse berichtet, Westcott vs. Mathers, Crowley vs. Yeats und später auch die Rivalität zwischen Dion Fortune alias Violet Firth und Moina Mathers. Diese trugen den Kampf wohl auf astraler Ebene aus, wobei man sich dann das Lächeln nicht verkneifen kann.
Regardie trat, so ich mich erinnere, in Amerika der Stella Matutina bei und war vorher Crowleys Sekretär, über den er auch eine Biografie schrieb. Dion Fortunes Buch "The Mystical Qabbalah" gilt wiederum bis heute als Klassiker.
Neben Yeats und Crowley waren u. a. auch Bram Stoker und Algernon Blackwood frühe Mitglieder. Doyle wiederum erhielt irgendwann einmal ein Angebot zum Beitritt, lehnte aber höflich ab. Angeblich hat man ihn auch astral, in einem Traum getestet. Was es alles gibt. Er war eher ein Spiritualist, besser gesagt, ein obsessiv Suchender, der den Verlust seines Sohnes im Ersten Weltkrieg nicht verkraftet hat. Blavatsky und die aus der Theosophischen Gesellschaft herauswachsene Anthroposophie entstanden früher und bildeten den Gegenpart zum Golden Dawn. Blavatsky nutzte vermehrt östliche Weisheiten, Steiner baute daraus eine westlich angepasste Esoterik. The Golden Dawn verband Mysterienkulte und Rituale, um eine Verbindung zur Transzendenz herzustellen. Sichtbar ist in allen spirituellen Bereichen, sei es nun östlichen oder westlichen Ursprungs die strenge Nutzung bestimmter Rituale. Musik bzw. Klang gehören auch dazu. Wer weiß, was alles in unser Unterbewusstsein einsickert, ohne dass wir davon Kenntnis haben.
Das Rätsel mit den Seitenzahlen ist gelöst. In der deutschen Ausgabe gibt maximal 19 Seiten Anmerkungen, in der englischen hingegen 70 Seiten. Dazu kommen in der englischen 72 Seiten Appendix mit Korrekturen, Vergleichen und früheren Versionen sowie, laut Inhaltsverzeichnis ebenfalls anders als in der deutschen, 34 Seiten Namensverzeichnis (von mir stets geschätzt). Jene englischen Extras sind komplett in der Leseprobe enthalten, wie auch (in beiden Sprachen) das fast vollständige "A Packet for Erza Pound".
Ich habe mich für die englischsprachige original 1925 Version entschieden.
Die gestern zitierten von Borges als Motto verwendeten Zeilen stammen übrigens gar nicht wie von ihm angegeben aus The Winding Stair, weder aus der so betitelten Sammlung von 1929, noch aus dem Poem, sondern aus dem Poem Before The World Was Made, das 1933 in The Winding Stair and Other Poems veröffentlich wurde. Ein Fehler Borges' war dies aber nicht, da er offensichtlich den letztgenannten Band meinte.
Und da Du das Unterbewusstsein erwähnst: Ich habe mal gelesen, dass Aleister Crowley auch Werbetexte für diverse Marken schrieb, so für Whisky und Colgate.
Ich habe jetzt, nach längerer Zeit des Lesens, die Biografie von Wolfgang Matz "Adalbert Stifter oder Diese fürchterliche Wendung der Dinge" beendet und muss sagen, das war wieder ein schönes Leseerlebnis, nach den Ärgernissen mit den Biografien über Rilke, die sich teilweise anmaßten, aus der heutigen Zeit zu urteilen und zu kritisieren. Stifter ist ein weiterer Selbstmörder, wenn auch von ganz anderem Format als die ewig Ruhelosen. Die Biografie fasst sein Leben gut zusammen, mit allen Höhen und Tiefen, wobei die Tiefen später überwogen. Seine unglückliche Ehe stand im starken Gegensatz zu der idealisierten Liebe in seinen Werken.
Zu Yeats, A Vision:
Beide Versionen werden wegen der erheblichen Unterschiede beide bis heute verlegt. 1937 wollte Yeats dieses Werk weniger esoterisch, weniger prophetisch, weniger von seiner Frau geprägt und mehr philosophisch und allgemein verständlicher gestalten. Abgesehen davon wurde politisch entschärft, um nicht missverstanden zu werden.
Zum Beispiel steht in der Ausgabe von 1925 der Satz: "I Imagine new races, as it were, seeking domination, a world resembling but for its immensity that of the Greek tribes - each with ist own Daimon or ancestral hero - the brood of Leda, War and Love; history grown symbolic, the biography changed into a myth."
Laut der Editor's Introduction fehlt 1937 dieser Satz. Obwohl es in dem Buch bei "races" nicht um Ethnien, sondern archetypische Menschentypen ging und bei "ancestral hero" um eine mythische Stammfigur, entsprechend dem klassischen Daimon ein Gegen-Selbst der Gruppe. Letzteres zieht sich als Baustein durch das ganze Werk. Ich glaube, schon seit Platon hat jeder Mensch ein solches Daimon als geistige Instanz, aber erst durch die Hermetik wurde es komplementär besetzt, beim Mann weiblich, bei der Frau männlich.
Ich vermute, dass auch diese Passage zu "complementary dreams" 1937 entfernt wurde:
"When two people meditate upon the one theme, who have established a supersenual link, they will invariably in my experience, no matter who many miles apart, see pass before the mind's eye complementary images, images that complete one another. [...] One, for instance , will receive from a dream figure a ripe apple, another an unripe, one a lighted and one a unlighted candle, and so on. (A Vision, Book II, XXI, 140f)
Ebenfalls in Erinnerung bleiben wahrscheinlich die "Interpenetrating Gyres" und das "Great Wheel" mit 28 Mondphasen. Als "Great Year" verwendet Yeats wie andere Esoteriker das platonische Weltenjahr, das für die Kulturepochen basierend auf den Tierkreiszeichen durch 12 geteilt wurde. Im aktuellen Epochenzyklus sind wir demnach bei Wiederanstieg von Will & Destiny (1200–2400), während Spengler die faustische Kultur bei etwa 1000 bis 2200 datierte (davon die letzten 400 Jahre Massengesellschaft, Imperialismus und Caesarismus). Bemerkenswerterweise erwähnt Yeats diverse Vorgänger mit Zyklen, aber nirgendwo Giambattista Vico.
Wegen seiner Komplexität und eigener Begrifflichkeiten ist A Vision von 1925 nicht leicht zu lesen, und ob die Epochenspannen auch für Ostasien passen, ist eher zweifelhaft, selbst wenn Yeats (oder seine Frau Georgie) so schön schrieb: "The whole world is regarded as a single being with a relation between East and West like that between complementary dreams, Europe being antithetical and Asia primary."
Und noch ein Zitat aus jenem Werk:
"After Plato and Aristotle, the mind is as exhausted as were the armies of Alexander at his death, but the Stoics can discover morals and turn philosophy into a rule of life."
Die Zeit der schöpferischen Geister war vorbei und es folgte eine der moralischen und praktischen Anpassung, was im Epochen-Zyklus auch der heutigen Zeit entsprechen würde.
#9
Zitat von Salin im Beitrag #1
Bei der Lektüre eines speziellen Lexikons, dessen Titel ich hier nicht erwähnen möchte, bin ich mal wieder über William Butler Yeats gestolpert.
Um die Neugier eines potenziellen Lesers zu wecken, dürfte diese Formulierung die geeignetste sein.

Alles, was Geheimbünde und Okkultismus angeht; da kann ich seit Eco und meinen Forschungen zu den Rosenkreuzern und den Illuminaten nicht mehr ran. Freilich, gäbe es diesbezüglich Texte von literarischer Qualität, ich würde mich belehren lassen.
Zu William Butler Yeats dagegen würde ich etwas gesagt haben können, stünden seine wenigen von mir besessenen Werke nicht 110km entfernt, vor allem die grüne Gesamtausgabe der Gedichte. Die sechsbändige Werkausgabe auch von Luchterhand steht schon lange auf meiner Wunschliste; aber ich finde, für ernsthafte Kommentare müsste man ihn in seiner Muttersprache rezipieren; Reclam hat irgendo zweisprachig englische Lyriker. "Die Vision" kenne ich noch nicht. Vielleicht wäre mein Interesse größer, wenn Marlon Brando als Colonel Kurtz Yeats statt T. S. Eliot zitiert hätte im Dschungel ...
Freilich, gäbe es diesbezüglich Texte von literarischer Qualität, ich würde mich belehren lassen.
Faust I & II, Der Meister und Margarita, Huysmans' Tief unten, Mailers Frühe Nächte oder aus der jüngsten Zeit Shehan Karunatilakas The Seven Moons of Maali Almeida, um nur zu erwähnen, was mir dazu gerade einfiel. Auch darüber hinaus wurde hier im Forum einiges schon erwähnt, aber stets primär literarisch/ästhetisch bewertet.
Und dass der Titel jenes Lexikons nicht erwähnt wurde, hatte nix mit Esoterik zu tun.
#11
Zitat von Salin im Beitrag #10
Faust I & II, Der Meister und Margarita, Huysmans' Tief unten, Mailers Frühe Nächte oder aus der jüngsten Zeit Shehan Karunatilakas The Seven Moons of Maali Almeida, um nur zu erwähnen, was mir dazu gerade einfiel. Auch darüber hinaus wurde hier im Forum einiges schon erwähnt, aber stets primär literarisch/ästhetisch bewertet.
Nein, du verstehst mich miss; ich meinte Texte von Protagonisten wie dem von euch erwähnten Aleister Crowley.
Zitat von Salin im Beitrag #10
Und dass der Titel jenes Lexikons nicht erwähnt wurde, hatte nix mit Esoterik zu tun.
Das habe ich auch nicht vermutet, aber die Neugier ist halt einmal geschürt ...

Ja, Blavasky hat das philosophische und östliche Wissen gut sortiert, überrascht auch durch Tiefe. Ich selbst habe mir noch Dion Fortune "Die See Priesterin" angeschafft, die ich bald lesen werde. Dazu auch Karl Heinz Strobls Wälzer "Eleagabal Kuperus". Neben den Schriften der jeweiligen Repräsentanten des Okkultismus' wären noch Romane wie die von Bulwer-Lytton zu nennen, hier vor allem das gelungene Werk "Vril", das Salin und mir gefallen hat.
#14
Oh je, außer Steiner und Bulwer-Lytton kenne ich da niemanden. 

Nun ist aber wie gesagt mein Interesse in diese Richtung doch eher schwach ausgeprägt. Auf Yeats aber hätte ich nun Lust. :)
Wenn ich da meine Lektüre seit Jahresbeginn durchmustere, stellen sich mir schon Fragen:
Ádám Bodor: Die Vögel von Verhovina: Variationen über letzte Tage
Jean Paul: Das Kampaner Tal
Sibylle Berg: GRM. Brainfuck
Sibylle Berg: RCE. #RemoteCodeExecution
Sibylle Berg: PNR. La Bella Vita
Dorothee Elmiger: Einladung an die Waghalsigen
Dorothee Elmiger: Schlafgänger
Dorothee Elmiger: Aus der Zuckerfabrik
Stefan Zweig: Joseph Fouché. Bildnis eines politischen Menschen
Stefan Zweig: Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers
J. M. Coetzee: Der Meister von Petersburg
J. M. Coetzee: Elizabeth Costello: Acht Lehrstücke
Johann Martin Miller: Siegwart, eine Klostergeschichte (noch nicht fertsch)
1. Geht das wilde Durcheinanderlesen schon wieder los?
2. Kann das auf Dauer gut gehen mit den vielen guten Tipps von literarisch versierten Internetkollegen?
3. Ist immer noch Januar?
#15
Zitat von Salin im Beitrag #10
Faust I & II, Der Meister und Margarita, Huysmans' Tief unten, Mailers Frühe Nächte oder aus der jüngsten Zeit Shehan Karunatilakas The Seven Moons of Maali Almeida, um nur zu erwähnen, was mir dazu gerade einfiel. Auch darüber hinaus wurde hier im Forum einiges schon erwähnt, aber stets primär literarisch/ästhetisch bewertet.
Ups, ich habe ganz vergessen nachzufragen. Beim Faust kann ich auf mehrere Kommentare zurückgreifen, Trunz in der Hamburger Ausgabe, Albrecht Schöne beim Deutschen Klassiker Verlag und Ulrich Gaier bei Reclam. Ist da einer besonders spezialisiert in der hier in Rede stehenden Richtung? Bei den anderen wird es wahrscheinlich noch keine kommentierten Ausgaben geben?
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