Januar, Februar, März 2026

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27.01.2026 16:24
#16
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Ich darf des Weiteren nicht verhehlen, dass ich täglich meiner Gemahlin hieraus vorlese:

Karl Weissbrodt: Die eheliche Pflicht: Ein ärztlicher Führer aus Uromas Zeiten (1897)



Sie vergilt es mir mit:

Dennis Diclaudio: Der kleine Hypochonder: Lexikon der eingebildeten Krankheiten (2006)



Zum Frühstück und Abendbrot gibt es hier wechselseitige Lesungen und Zitatenschlachten, vergnüglich allemal ...

„Mit der Vielzelligkeit kam der Tod, mit dem Nervensystem der Schmerz, mit dem Bewusstsein die Angst, mit dem Besitz die Sorge.“ (Rupert Riedl)

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27.01.2026 17:12
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#17
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Das stelle ich mir als hervorragenden Start in den Tag vor, ebenso als Abschluss, um ordentlich Tränen zu lachen. Aber Obacht beim letzten Werk. Moliere spielte auch seinen eingebildeten Kranken und brach dann auf der Bühne zusammen.

Ich habe nun mit Dion Fortunes "Seepriesterin" angefangen. Man merkt durchaus den Hintergrund des Ordens (sie war nach dem "Golden Dawn" im "Order of the Inner Light"), vor allem, wenn sie jene magischen Kräfte näher beschreibt. Stilistisch ist wenig geboten. Sicherlich ist sie in ihren Schriften über die Kabbalah besser. Etwas erinnert sie mich an Anne Brontë und ihre "Herrin von Wildfell", allerdings dann doch ohne diese wunderbare Atmosphäre und die Spannung, die bei Brontë entsteht. Anne finde ich übrigens in diesem Werk nicht wesentlich schlechter als Emilys Meisterwerk und die dahinter doch zurückstehenden Romane von Charlotte. Beschäftigt man sich natürlich mit dem Leben der Schwestern, sind alle interessant.

Bei Fortune heißt es:
"Und ich sah, dass das Leben des Menschen wie ein Faden zwischen unwiderstehlichen Kräften gesponnen ist, die ihn mit einem Atemzug vernichten können, doch dass sie von diesen Mächten dennoch ihre Kraft bezogen."

Das ist ganz Spiritismus und Okkultismus. Die Geschichte dreht sich um einen jungen Mann, der den Besitz anderer verwaltet und auf eine Frau trifft, die nach seinen Unterlagen eigentlich schon sehr alt sein müsste, jedoch attraktiv und jung erscheint. Natürlich zieht sie ihn bald in ihren Bann, aber nicht aus Liebe, sondern, so die Vermutung von ihm, um ihn zu opfern. Ich bin gespannt, wie es ausgeht. Auch diese Stelle verweist auf den Orden:

"Und sie erzählte mir, dass aufrichtige Menschen aller Glaubensrichtungen stets der Überzeugung waren, dass es der Seele durch Verehrung, Meditation und Hingabe möglich ist, sich auf einen Punkt zu fokussieren und dass Gott herabkam, wenn das geschah, und von dem Angebeteten Besitz ergriff, sodass die Macht Gottes durch ihn hindurchschien so wie das Licht aus einer Lampe scheint.


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28.01.2026 07:29
#18
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Zitat von Taxine im Beitrag #17
Das stelle ich mir als hervorragenden Start in den Tag vor, ebenso als Abschluss, um ordentlich Tränen zu lachen. Aber Obacht beim letzten Werk. Moliere spielte auch seinen eingebildeten Kranken und brach dann auf der Bühne zusammen.


Da muss ich nun einen meiner wenigen Lieblingswitze zitieren:

Zitat
Ruft die Krankenschwester: „Herr Doktor, Herr Doktor! Der Simulant in Zimmer 7 ist gestorben.“ Darauf der Doktor: „Langsam übertreibt er aber...“





Dion Fortunes "Seepriesterin" scheint deiner Schilderung nach zu den Büchern zu gehören, die mich nicht tangieren. Darüber bin ich sehr froh, wo sollte das alles sonst enden?!

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29.01.2026 11:52
#19
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Da wir es neulich von Büchern hatten, die man des Nachts weiterlesen muss; bei mir hat es letzte eingeschlagen mit Pat Barkers "Niemandsland" (1991, dt. 1997) aus der Regeneration Trilogy. Da werden die beiden Folgebände "Das Auge in der Tür" (1993, dt.1998.) und "Die Straße der Geister" (1995, dt. 2000) auch dran glauben müssen. Ich geriet daran über Robert von Ranke-Graves, dessen griechische Mythologie ich viel benutzte und der hier vorkommt. Überhaupt habe ich ein Faible für die Psychiatrie.

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30.01.2026 08:55 (zuletzt bearbeitet: 30.01.2026 08:56)
#20
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Natürlich hat mich das Stalingradthema mal wieder in Antony Beevors Buch blättern lassen. Ich habe alle seine Bücher und bin mir eigentlich nur beim letzten zur Russischen Revolution und zum Bürgerkrieg nicht sicher, ob mir Orlando Figes Die Tragödie eines Volkes: Die Epoche der russischen Revolution 1891 bis 1924 nicht doch besser gefällt, zumindest im erzählerischen Zugriff.

P.S. Ich verlinke zu Amazon, weil diese Verbrecher die größte Reichweite haben; würde aber auch andere Plattformen nutzen.

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30.01.2026 22:23
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#21
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Orlando Figes ist einer meiner bevorzugten Historiker, was die Geschichte Russlands und der Sowjetunion angeht. Seine Werke sind immer so spannend wie ein Roman.

Ich habe nun Pelewins "Das heilige Buch der Werwölfe" begonnen und werde durch ihn genötigt, danach wohl auch noch zu "Die Reise in den Westen" zu greifen, knapp 1.500 Seiten, auf zwei Bände verteilt, die die Geschichte des Steinaffenkönigs Sun Wukong erzählen, der im Dao nach Unsterblichkeit strebt. Ich hab's geahnt...

"Der Traum der roten Kammer" liegt hier auch noch herum.


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31.01.2026 06:19 (zuletzt bearbeitet: 31.01.2026 06:20)
#22
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Zitat von Taxine im Beitrag #21
Orlando Figes ist einer meiner bevorzugten Historiker, was die Geschichte Russlands und der Sowjetunion angeht. Seine Werke sind immer so spannend wie ein Roman.

Absolut, freilich wird ihm hin und wieder seine westliche Perspektive vorgeworfen, etwa im Buch zum Krimkrieg.

Zitat von Taxine im Beitrag #21

Ich habe nun Pelewins "Das heilige Buch der Werwölfe" begonnen und werde durch ihn genötigt, danach wohl auch noch zu "Die Reise in den Westen" zu greifen, knapp 1.500 Seiten, auf zwei Bände verteilt, die die Geschichte des Steinaffenkönigs Sun Wukong erzählen, der im Dao nach Unsterblichkeit strebt. Ich hab's geahnt...

"Der Traum der roten Kammer" liegt hier auch noch herum.




So ein Leserleben ist eine unendliche Odyssee durch die Literaturen der Zeiten und Völker. Man taumelt von Hinweis zu Hinweis, von Assoziation zu Assoziation, von Lesefrucht zu Lesefrucht wie ein leicht benommener und vom Nektar berauschter Hautflügler. Meine chinesische Abteilung muss man als eher karg bezeichnen: Von den Vier klassischen chinesischen Romanen habe ich nur eine Insel-Ausgabe der Drei Reiche. Inzwischen scheint es ja alle vollständig in teuren Editionen deutsch zu geben. Höhepunkte meiner Bibliothek sind hier "Der Weg zu den weißen Wolken - Geschichten aus dem Gelehrtenwald" (2 Bände) von Wu Jingzi bei Kiepenheuer und "Die Schnapsstadt" von Mo Yan.

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31.01.2026 11:41
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#23
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Zitat von Yorick Ruthenus im Beitrag #22
Absolut, freilich wird ihm hin und wieder seine westliche Perspektive vorgeworfen, etwa im Buch zum Krimkrieg

Mich hat er eher positiv überrascht, in seinen oftmals tiefen Kenntnissen über die damaligen Verhältnisse, z. B. in "Die Flüsterer". Eine Enttäuschung war dagegen Schlögel, der sich in Deutschland ja geradezu anbiedert, um den Kessel weiter anzuheizen. Seine Bücher über Moskau und St. Petersburg hatte ich damals verschlungen. Wer sich so benimmt und einseitig äußert, dem traue ich auch kein umfassendes Wissen zu. Er schreibt ja keine Romane, wo man das verzeihen könnte.

Zitat von Yorick Ruthenus im Beitrag #22
Meine chinesische Abteilung muss man als eher karg bezeichnen: Von den Vier klassischen chinesischen Romanen habe ich nur eine Insel-Ausgabe der Drei Reiche. Inzwischen scheint es ja alle vollständig in teuren Editionen deutsch zu geben. Höhepunkte meiner Bibliothek sind hier "Der Weg zu den weißen Wolken - Geschichten aus dem Gelehrtenwald" (2 Bände) von Wu Jingzi bei Kiepenheuer und "Die Schnapsstadt" von Mo Yan


Das geht mir ähnlich. Wu Jingzi hat mir auch sehr gefallen. Im Zuge des Literaturnobelpreises lasen wir hier im Forum einiges von Mo Yan, mit dem Highlight "Die Knoblauchrevolte". Zu nennen wäre vielleicht noch Yu Hua und sein humorvoller Roman "Brüder". An der "Reise in den Westen" interessiert mich vor allem der buddhistische Hintergrund. Die Übersetzung von Eva Lüdi Kong ist großartig.


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31.01.2026 16:35
#24
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Zitat von Taxine im Beitrag #23
Eine Enttäuschung war dagegen Schlögel, der sich in Deutschland ja geradezu anbiedert, um den Kessel weiter anzuheizen. Seine Bücher über Moskau und St. Petersburg hatte ich damals verschlungen. Wer sich so benimmt und einseitig äußert, dem traue ich auch kein umfassendes Wissen zu. Er schreibt ja keine Romane, wo man das verzeihen könnte.

Schwierig. Wissen und Erkenntnis sind ja nicht deckungsgleich. Der Kärrner Wagner oder eben Faust. Das geht ja noch weiter: Intelligenz (kognitive, soziale, kommunikative, emotionale etc.), Klugheit, Schläue, Wissen, Bildung etc. - nichts davon ließe sich synonym verwenden. Aber ich weiß, was du meinst und wahrscheinlich hast du recht.

Ich habe die letzten Jahre aus der leider nicht durchweg überzeugenden, aber stets preisintensiven Historischen Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung Manfred Hildermeiers Geschichte Russlands. Vom Mittelalter bis zur Oktoberrevolution erstanden und auszugsweise gelesen und schließlich auch dessen Geschichte der Sowjetunion 1917-1991. Entstehung und Niedergang des ersten sozialistischen Staates. Mit einem zusätzlichen Kapitel über das postsowjetische Russland 1991-2016, von der ich aber nur die Jahre bis zur Gründung der Sowjetunion im Vergleich mit Figes und Beevors las. Aber auch wenn ich schon vor 36 Jahren in Halle und Jena zur russischen Geschichte hörte und privat vorbelastet bin, ist das Feld der osteuropäischen Geschichte nicht so nebenher zu beackern, die Zeit ist zu lang und der Raum ist zu groß. Dafür müsste man vor Ort leben und sich täglich im Russischen üben.

Zitat von Taxine im Beitrag #23
Das geht mir ähnlich. Wu Jingzi hat mir auch sehr gefallen.


Gibt es etwas, das du nicht kennst? Du kannst doch in deinem kurzen Leben bisher nicht nur gelesen haben?

Zitat von Taxine im Beitrag #23
An der "Reise in den Westen" interessiert mich vor allem der buddhistische Hintergrund.


Ja, der Buddhismus beschäftigt mich auch schon viele Jahrzehnte und ich bin sicher nicht der einzige Westler bzw. Mitteleuropäer, der zwar einiges bis viel von ihm weiß, aber letztlich gar nichts verstanden hat; weil ich quasi täglich scheitere an seiner Praxis, selbst bei den einfachsten Fragen.

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31.01.2026 17:10
avatar  Taxine
#25
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Zitat von Yorick Ruthenus im Beitrag #24
Gibt es etwas, das du nicht kennst? Du kannst doch in deinem kurzen Leben bisher nicht nur gelesen haben?

Da kann ich dir nur mit einem lauten und dämonischen Lachen antworten. Aber dieses Werk ist ja durchaus bekannter.

Zitat von Yorick Ruthenus im Beitrag #24
Schwierig. Wissen und Erkenntnis sind ja nicht deckungsgleich. Der Kärrner Wagner oder eben Faust. Das geht ja noch weiter: Intelligenz (kognitive, soziale, kommunikative, emotionale etc.), Klugheit, Schläue, Wissen, Bildung etc. - nichts davon ließe sich synonym verwenden. (...)

Das mag stimmen, aber ich bin in solchen Dingen sehr dünnhäutig geworden. Menschen, die bewusst an Hetze und Verfälschung des aktuellen Geschehens teilnehmen, boykottiere ich im Lesen. Da gibt es mittlerweile einige, mögen sie auch noch so gut sein oder gut schreiben. Das Vertrauen ist erschüttert.


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31.01.2026 20:09 (zuletzt bearbeitet: 01.02.2026 09:03)
#26
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Zitat von Taxine im Beitrag #25
Da kann ich dir nur mit einem lauten und dämonischen Lachen antworten. Aber dieses Werk ist ja durchaus bekannter.




Ich hatte so etwas vermutet. Die Saat Liliths stirbt nie ... der Herr sei meiner armen Seele gnädig ...

Zitat von Taxine im Beitrag #25
Aber dieses Werk ist ja durchaus bekannter.


Das stimmt natürlich: Konfuzius, Lao Tse, Sunzi, Jin Ping Mei (Kin Ping Meh), Li Yu, Zhuangzi (Dschuang Dsi), Liezi (Liä Dsi), die Vier klassischen Romane und dann kommt schon Wu Jingzi. Ich habe dann nur noch Lao She, Mao, Mo Yan und von Reclam Altchinesische Fabeln und von Rütten & Loening Chrysanthemen im Spiegel. Klassische chinesische Dichtungen, Der Ruf der Phönixflöte - Klassische chinesische Prosa und Der Fremde mit dem Lockenbart. Erzählungen aus dem China der Tang-Zeit. Meine indischen, japanischen und vor allem arabischen Ecken fallen deutlich umfangreicher aus ...

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01.02.2026 09:15 (zuletzt bearbeitet: 01.02.2026 09:17)
#27
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Zitat von Yorick Ruthenus im Beitrag #24
Zitat von Taxine im Beitrag #23
An der "Reise in den Westen" interessiert mich vor allem der buddhistische Hintergrund.


Ja, der Buddhismus beschäftigt mich auch schon viele Jahrzehnte und ich bin sicher nicht der einzige Westler bzw. Mitteleuropäer, der zwar einiges bis viel von ihm weiß, aber letztlich gar nichts verstanden hat; weil ich quasi täglich scheitere an seiner Praxis, selbst bei den einfachsten Fragen.


Man verzeihe mir, wenn ich mich selbst zitiere; eine alte Angewohnheit aus einsameren Tagen; aber neben den vielen Darstellungen zum Buddhismus, den Reden Buddhas und den Vier edlen Wahrheiten (Reclam) ist es vor allem Matthieu Ricard gewesen, der mich zunächst in Interviews und dann mit seinen Büchern stark beeindruckt hat.



Der Mann lag stundenlang seelenruhig im MRT oder CT und hat meditiert, während man seine Hirnaktivitäten maß. Ich dagegen schiebe nach 20 Minuten schon Panik in diesen High-Tech-Sarg.

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02.02.2026 16:22
#28
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Ja, ja - die Einschübe. Eben habe ich Ciorans "Über das reaktionäre Denken: Zwei Essays" (Bibliothek Suhrkamp) eingeschoben ...



Und nun konnte ich 2,13 Euro nicht widerstehen für die digitalen Gesammelten Werke von Stanislaw Przybyszewski.

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02.02.2026 16:47
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Zitat von Taxine im Beitrag #21
danach wohl auch noch zu "Die Reise in den Westen" zu greifen, knapp 1.500 Seiten, auf zwei Bände verteilt, die die Geschichte des Steinaffenkönigs Sun Wukong erzählen, der im Dao nach Unsterblichkeit strebt. Ich hab's geahnt...


Werden das 88 oder 39,99 in harter Währung?

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02.02.2026 19:00
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#30
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48 Euro, als Paperback im Schuber. Eine, wie ich finde, lohnenswerte Investition.

Cioran könnte ich auch einmal wieder lesen. Der dicke Wälzer seiner Notizen lächelt mich gerade aus dem Regal an und ruft nach einer Fortsetzung der Lektüre. Ist bei diesem Ebook von Przybyszewski auch sein autobiografisches Werk enthalten? Wenn du mit "Der Schrei" beginnst, ist alles andere auch gut erträglich. (Vergiss nicht, mich an den Proust zu erinnern, sobald du dein neues Gerät zur Verfügung hast.)


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