Film- und Filmemacher
Das wirkt manchmal wirklich wie reine Schikane. Das, was interessiert, kommt, wenn alle schon schlummern. Schweinerei. 
Nun, viel verpasst war wohl nicht, es handelte sich um einen Stummfilm. 
20.15 Uhr. Werde ich mir ansehen. Vielen Dank!
Hm... ins Moderne versetzt (ohne die "Spitzen"), fand ich es gar nicht so schlecht.
Und die Zitate:
Der Mangel ist ein Mangel an Sinn, nicht an Geld!
Bleibt nur eine Frage.
Was sagt das Schwein zu seiner Lage.
Dumm, wenn sich einige Wünsche erfüllt haben.
Nein, dumm nur, wenn es nicht die richtigen waren.
Du entmündigst sie, indem du ihnen Dummheit unterstellst.
Besonders der Wolf:
Ich kenne ein Tier, das du nicht kennst, und das ist stärker...
Was mir gefallen hat:
Er hat sich gewünscht, dass das Kind erlöst wird, so ist es gestorben. Er aber sieht den Tod als Bedrohung, als gegen seinen Wunsch gerichtet, und verliert den Glauben an Gott.
Die Krankheit wird gut dargestellt. Das tote Kind, das durch das Schuldbewusstsein wieder lebendig wird, der Mensch, der stirbt, der eigentlich überlebt. Dann... noch einmal, der Wolf, der Lenz verfolgt. Ich kenn’ ein Tier, das du nicht kennst, und das ist stärker… Geht es um das Überleben? Gedacht von dem, der sich selbst bald verliert.
zum "Lenz", den der Leser Martinus nicht gelesen, nur den Film angeschaut. Also für mich war, aufgrund dieser Null-Vorkenntnis der Film erschwerend, obwohl ich allerdings dann irgendwann gemerkt habe, der Lenz halluzinieret. Nun gut. Kommen wir zu Sigrid Damm, die ein herrliches Werk über Goethe verfasst, ebenso ein Werk über Jakob Michael Reinhold Lenz mit dem Titel "Vögel, die verkünden Land"; der Buchtitel ein Zitat von Lenz, dass auch im Film vorgekommen sein soll. Hier das Original vom Dichter Lenz:
Zitat von Jakob Michael Reinhold Lenz
Es ist wahr, ich schmeckte schon
Augenblicke voll Entzücken,
aber Gott! - in Augenblicken
steht denn da dein ganzer Lohn?
Funken waren das von Freuden,
Vögel, die verkündten Land,
wenn die Seele ihrer Leiden
Höh' und Tief' nicht mehr verstand.
Jakob Michael Reinhold Lenz (1751 - 1792).
Eine literarische Aufarbeitung des Lenz-Thema ziehe ich für nächstes Jahr in Erwägung.
Mit lieben Grüßen
mArtinus
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so spät der Segen, schade....

