Dezember 2010
Zitat von Krümel
Fast tiefste Schwermut legten sich über die Tage beim Lesen, und deshalb kann ich dieses Buch nur eingeschränkt weiterempfehlen. Aber, ich bin ja auch ein Jammerlappen
Weltliteratur ist meist irgendwie tragisch.
Zitat von Martinus
Ja, sehr gut. Lest das alle. Drei Menschenschicksale werden miteinander verwoben, stream of consciousness. Ich kann mir gut vorstellen, dass dir und euch dieser Roman gefällt. Anspruchsvoll, eine Handlung die mitreißt, sprachlich wird es euren/deinen literarischen Ansprüchen genügen- also, mal ganz ehrlich, one of the best from USA.
Stimmt, einfach großartige Litertur. Ergreifend, das jedenfalls, was ich bisher las.
(Ein anderes Wort als - ergreifend fällt mir jetzt wirklich nicht ein.)
Krümelchen schrieb:
Zitat
Paul Ingendaay schreibt in der neuen Übersetzung zum Werk “verstörend”, und genauso habe ich es empfunden. Fast tiefste Schwermut legten sich über die Tage beim Lesen,
Wobei ich verstörend nicht unbedingt sagen würde, aber ein Hauch von Schwermut und Ergebenheit in das Schicksal , das spürt man (erahnend - das Unausweichliche, das Leid, das Leiden dann annehment, vielleicht auch "herbei sehnend", als Erlösung im weitesten und auch tiefsten Sinne). Faulkner ist das wohl mehr als nur ein Meister der Sprache und der "Seelen". Ich habe da noch ein paar ältere Ausgaben vom Verlag - Volk und Welt, auch die Erzählungen. Nun denn, bleibe ich erst einmal bei Faulkner.
Welche Ausgabe von Faulkners "Licht im August" hast du, Patmos? Volk und Welt?
Zitat von Taxine
Welche Ausgabe von Faulkners "Licht im August" hast du, Patmos? Volk und Welt?
Verlag - Volk und Welt, 1985. Aus der Reihe EXLIBRIS (schöne Fadenheftung, erstklassige Papierqualität, was ja auch nicht immer selbstverständlich, damals). Die Übersetzungen dieses Verlages waren eigentlich immer beispielgebend, weil, weil man mit einem Äuglein immer in Richtung eines eventuellen Exportes..., und damit auf die lieben $ schielte.
Vielen Dank, lieber Patmos, Volk und Welt sagt mir auch zu. Beispielsweise erlebte ich das vor einigen Tagen mal wieder, als ich mir "Zwölf Stühle" von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow bestellt habe. Ich wollte unbedingt die Übersetzung von Thomas Reschke, gab's nur von Volk und Welt. Das ist nämlich einer, der sich grundsätzlich an die unübersetzbaren Meisterwerke wagt. Hat auch Bulgakow übersetzt und andere...
Zitat von Taxine
Vielen Dank, lieber Patmos, Volk und Welt sagt mir auch zu. Beispielsweise erlebte ich das vor einigen Tagen mal wieder, als ich mir "Zwölf Stühle" von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow bestellt habe. Ich wollte unbedingt die Übersetzung von Thomas Reschke, gab's nur von Volk und Welt. Das ist nämlich einer, der sich grundsätzlich an die unübersetzbaren Meisterwerke wagt. Hat auch Bulgakow übersetzt und andere...
Deshalb liebe ich auch unsere "ostzonalen" Antiquariate, liebes Taxinchen, da hat man immer so gewisse "rücksehnende Gefühlseinheiten an lang verschollene Kindertage". Oft hat man dort, auf einmal und weiß nicht wie, ein altes und oft schon schmuddeliges Kinder oder Jugendbuch in der Hand, und dann beginnt man zu träumen..., mit welcher Inbrunst es doch damals gelesen wurde, geliebt wurde..., ist schon etwas wirklich wunderbares.
Das hast du mal wieder schön gesagt, liebester Patmos. 
Das allerletzte Buch in diesem Jahr:
Ferdinand von Schirach: Verbrechen, stories
ein Anwalt/Strafverteidiger erzählt aus dem wahren schrecklichen Leben
ein Weihnachtsmannbüchl, was gelesen werden muss
Zitat von Martinus
ein Anwalt/Strafverteidiger erzählt aus dem wahren schrecklichen Leben
Glaub nicht, hab' mal ein Interview gesehen. Mit dem Wort Stories distanziert er sich ja bereits vom "wahren Leben" und verweist auf die Fiktionalität seiner Geschichten.
Wenn das der war, dann erinnere ich mich an einen Strafverteidiger, der ausgesprochen viel Spaß an seiner Phantasie hat.
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