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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#16

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 18.12.2007 18:50
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Liebes Wesen,

ich verstehe durchaus uiren Standpunkt und genieße die verschiedene Ansicht hier. Genau dadurch wird der "Glaube" viel sichtbarer, weil er aus der verschiedenen Perspektive sich gegenseitig erneuert und bereichert.

Vielen Dank.
Aber, sui wissen, nach einiger Überlegung: Es kömmt noch watt!!!

Eine Umarmung
Taxine




Surreale Vorstellungen
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#17

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 18.12.2007 18:52
von Martinus • 3.194 Beiträge
Zitat von Taxine
Wenn aber der Mensch ohne Religion läuft, (sicherlich erst, nachdem er sich damit auseinandergesetzt hat) weiß er um die eigene Verantwortung


Verantwortung haben Menschen immer, seien sie religiös oder nicht. Religion heißt für mich nicht, mich einer Lehre stur hinzugeben, dadurch etwas von meiner Verantwortung abzugeben. In allem geht es doch darum, dass die Menschen an das Gute in ihrem gegenüber glauben.

Die Sache mit dem Bettler, Taxine. Ja, so mag es sein und ist so. Ein Kirchgänger im Rituale im Gottesdienst, in der nächsten Woche böse auf den Kollegen oder übersieht mit Absicht einen Bettler. Hier kommt es doch darauf an, ob ein Christ auch im Herzen ein Christ ist, ein Christ sein möchte oder nicht. Andererseits hat das alles auch mit einer gewissen Lebenseinstellung zu tun, die meines erachtens nicht von einer Religion abhängig sein muss.

Demuth, Liebe und das Einssein im Thomasevangelium, werther ascoto, dadd ist das Wesentliche. Im Gegenüber sehe ich auch ein Teil meiner selbst. Ich bin ein Mensch wie du oder in dir wohnt auch das Göttliche, das Guthe.

Kommen wir zurück zu den Bettler, genauergesagt ins "Neue Testament". Dort gibt jemand seinen letzten Groschen dem Bettler. Jesus sagt, er habe das meiste gegeben, nämlich alles, was er hat. Das ist die Liebe zum Nächsten, nicht wahr?

Grüßerly
vom Martinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 18.12.2007 19:03 | nach oben springen

#18

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 18.12.2007 18:58
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
Für mich:

Ich erlerne Nächstenliebe nicht aus einem Evangelium, nicht aus einem Glauben an Gott. Zwischen Glauben und Nicht-Glauben liegt in meinen Augen ein großer Unterschied im Sinne der Verantwortung.
Was ich mit dem Bettler meinte: Ich wollte aufzeigen, dass die Moral der Religionen nicht den Menschen selbst zur Liebe verleitet. Nur der Mensch, der für sich begreift, weiß aus dieser Sicherheit zu handeln.

Liebe Grüße
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 18.12.2007 18:58 | nach oben springen

#19

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 18.12.2007 19:00
von ascolto • 1.289 Beiträge
Werter Moulin,

Ich dachte der Ausgang dedd Frag-mentchen war Gott, Glaube und Skepsis!
Net: Allmacht der Kasten/Hirachien aus dem Bramanischen bis in die heutige Christliche Historie.

Demnach ist es Meynereyns: Das Gott und Glaube sowie die Skepsis kein Christliches Fragmentchen, sondern eine umfassende Kontemplation die erst die Begrifflichkeiten definiert um dann in den Disput oder die Debatte einzufädeln.....

So üben Buddhisten...

Grüße, vom A


Werthe tAxine, werther Martinus,

aus welchen Bemühungen sich Mitgefühl formt und zum Handeln anregt ist nicht entscheidend. Die Bemühung ist wunderherrlich und wenn dies nur zum Christenfest, dennoch wundervoll. Herrlich (Göttlich ) wer dies, wenn das Mitgefühl nicht zeitlich abbegrenzt sondern immer aktiv und zum Handeln berührt?!

Euch,
Herzensgrüße, dadd A

zuletzt bearbeitet 18.12.2007 19:10 | nach oben springen

#20

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 18.12.2007 19:03
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Noch etwas, gerade in der Verbindung:

In den "Grausamen Geschichten" gibt es eine schöne Kurzgeschichte, wo ein Bettler durch alle Zeit hindurch immer das Gleiche predigt:
"Habt Mitleid mit einem armen Blinden!"

Es geht darum, dass die Zeit immer neue Parolen annimmt. Einmal ein Hoch auf den Kaiser, dann auf die Republik, dann auf die Kommune, usw., während der Bettler immer in gleichen Worten um sein Essen bittet.
Er bittet aber nicht, sondern will mit dem immer Dagewesenen die Menschen daran erinnern, was Nächstenliebe ist.
Und darüber hinaus hat er seine Religion für sich begriffen!




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#21

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 18.12.2007 19:06
von Moulin • 395 Beiträge

Zitat von ascolto

Ich dachte der Ausgang dedd Frag-mentchen war Gott, Glaube und Skepsis!
Grüße, vom A


...ja, meine Skepsis...

schmunzelt Moulin


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#22

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 18.12.2007 19:32
von Martinus • 3.194 Beiträge
Hallo Moulin

Zitat von Moulin
Die niedergeschriebenen Testamente (als Beispiel) haben sicher bis heute in vieler Hinsicht dazu geführt, dass Menschen aus Angst vor einer göttlichen Bestrafung von einem unmoralischen Handeln abgesehen haben.


für das Neue Testament gilt das nicht, so meine ich das jedenfalls verstanden zu haben. Der NT-Gott verzeiht doch; Christsein heißt auch Vergebung..and so on

Liebe Grüße
Martinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 18.12.2007 20:01 | nach oben springen

#23

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 18.12.2007 19:50
von ascolto • 1.289 Beiträge
Hierzu kleyngedrucktes LESEN/vergleichen....

Der Talmut, also dadd abgewandelte (Alt Testament/ hebräische Geschichte) uins neue Verfasste (Neue Testament) aus dem Herzen Jesu: NEU:

Kein Völkchen üscht auserwählt und nur der Vater allmächtig (hier ist die Methode gemeint) während die Mutter (die Weisheit) also dass Mitgefühl symbolisiert durch ihre Reinheit. Nicht zu verwechseln mit einer körperlichen Geburt,gelle!

Siehe dazu Bunarottis Piäta,

Dadd A büscht Du.....?!

zuletzt bearbeitet 18.12.2007 19:55 | nach oben springen

#24

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 19.12.2007 14:54
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
Na gut, in mich gegangen, muss ich der Religion zugestehen, dass man durch sie Anstöße zu Selbstbetrachtung erhält, dabei dann seine eigene Ethik zu veredeln, anhand bestimmter Schriften (Verneinung, Mitgefühl, Nächstenliebe) das eigene Selbst besser zu erkennen, zu bestimmen, was man selbst für richtig hält, an was man nicht glauben kann, man entwickelt also eine Form der "eigenen Religion".

Dass aber der Mensch oft Besänftigung für seine Umstände in der Religion findet, ist genau das, was mich ärgert. Statt das Leben mit dem bewussten Blick auf sich selbst eigenhändig zu ändern, zu verbessern, sich also der eigenen, menschlichen Macht bewusst zu werden, wird lieber nach einem Mittel gesucht, das Dasein des Augenblicks durch Gott und Glaube besser zu ertragen. Diese Form des Glaubens ist mir immer suspekt.

Liebe Grüße
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 19.12.2007 14:55 | nach oben springen

#25

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 21.12.2007 13:43
von ascolto
avatar

Werte tAxine,

dies entnahm ich Deinen Zeilen: Ärger!

Doch wofür? Alle Phänomene werden aus unterschiedlicher Perspektive genutzt. Demnach ist es nicht die Religion (und Du agumentierst hier aus der Christlichen) die Verantwortung übernimmt, es sind die Wirrungen und somit geistig unreflektierten Zustände die jene Hirachien hervorbringen und in denen sich die Wesen ein-unterordnen.

Jesus war aus meiner wenigen Erkenntnis ein Anarchist, der die damaligen Hirachien in Fragmentchen geteilt, hierfür starb er am Kreuz.
Buddha stellte die Bhramanen in Frage (Kasten).........

Sowie man hineinschaut so deutelt es Einem.
Oder: Was der Denker denkt, beweißt der Beweißführer!

Euch allen Freude und Güte,Geistesfrieden

keinenfalls Ärger, denn der ist unfriedlich

dadd A

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#26

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 21.12.2007 14:37
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
Wertester Ascolto,

sui werden wohl nicht aus einem ganzen Absatz ein vereinzeltes Wort herauszunehmen? Ich hätte auch "verwundert", "irritiert", "traurig macht" schreiben können. Warum sollte mich der Glaube selbst stören? Natürlich verwundert mich nur die Scheinheiligkeit daran.

Vielleicht einmal aus einer anderen Sicht.
Was wäre, wenn man sich von diesem ganzen Sinn, dieser riesig aufgequollenen Bedeutung des Menschen befreit, würde es dann noch die Religion geben?
Die von mir bezeichneten Menschen sind sicherlich die große Masse, die sich nach den Stichworten der Religion richten, sie in "wahren" Glauben nicht verinnerlicht haben. Diese nutzen die Religion grundsätzlich dazu, um das Leben leichter zu ertragen. Meine Frage ist: was daran ist denn nun so schwer zu ertragen? Die Betrachtung des Leids auf der Welt (um dann ... hoho ... nichts machen zu können) ist in erster Linie eine Ablenkung von der Selbstbetrachtung, die scheinheilige Ausrede von Menschen, die gerne in dieser "Stimmung" schwanken, würde nämlich jeder auf sich selbst blicken, um mit sich ins Reine zu kommen, dann gäbe es niemanden, der für sich nicht die Nächstenliebe erkennt, weil ein mit sich selbst zufriedener Mensch grundsätzlich etwas von seiner Zufriedenheit in die Welt gibt. Dadurch aber, dass ganze Systeme geschaffen werden, die oft als Zwang und Muss verbreitet werden, gibt es natürlich auch den Ausbruch, das Zuwiderhandeln, alleine um der Gegenbewegung willen. Manche Religion ist scheinbar für bestimmte Menschen unumgänglich, die am Leben wie an einer Krankheit leiden. Das könnte ruhig aus der Welt geschafft werden, was nicht unbedingt mit Hilfe bestimmter Religionen möglich ist.

Ach ja, immer dieser Idealismus, was?

Liebe, schon gar nicht ärgerliche Grüße
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 22.12.2007 13:34 | nach oben springen

#27

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 24.12.2007 17:45
von ascolto • 1.289 Beiträge
Werthe Dame,

sei aus dem begrüßt.
Noch ein paar fragment.Gedank-chen zu Deinen Zeylen.

Der Glaube,also die Zuwendung in die entsprechende Ethik einer Religion ist "Scheinheilig"?
Oder ist damit die unvollkommende, also das "menschlich, alzu menschliche " gemeint. Ergo, die Unvollkommenheit und das unpraktizieren dieser gelehrten ursprünglichen Ethik?

Die Stifterreligionen setzen doch keineswegs den Menschen in die Heiligkeit, auch nicht die Popen usw., demnach ist der Mensch ein Wesen das nur durch die Praxis, also Anwendung der Religion Diese verstehen kann und somit sein eth. Verhalten mehrt und sein öffnet????

Das Leben ist beschwerlich zu ertragen?
Nun, woher stammen den die Gefühle der Enttäuschungen,Trauer usw.?
Verändern kann das lehren des INSICH Blickenden, wobei das Ich(insich) vielleicht keinerlei Rolle spielt?

Nun, Werteste, befrag mal wer denn dauerhaftes Glück erlebt? Wie sehr an materielen, neurotischen und groben Handlungen die Wesen leiden? Wie oft in Ihnen vom Ärger bis in die Wut/Zorn der Hass bittert?!
Betrachte Hunger, Krankheit und den Tod?

Was hat Zufriedenheit mit Nächstenliebe, also Mitgefühl zu tun?

Ich sehe hier nur noch Widersprüchlichkeiten, vermischte unklare Begrifflichkeiten und verstehe aus Dir nur Skepsis .
Ergo, beschließe ich meine Gesprächsbeteiligung, mit meinem klitzekleinen Bekenntnis:

Religion ist die Lehre der Weisheit (Geist)!

Dennoch weiß ich, viele Menschen denken/vermuten:

misantroh.pi.r.sch -an dem Reinem im Menschen......
nihi.list.i.s.ch -Gott(die Weisheit) ist Tod.....
skept.i.s.ch -Glaube ist etwas für die Menschen die an dem Leben als Krankheit leiden!

Und klagen....sorgen...grämen....ängsteln.....sind gefüllt mit Leid! Sehnen sich nach dem dauerhaften Glück!


Om A Ra Pa Tsa Na Dhi,

in der Verneigung,
der A btritt aus dieser contro.verse

zuletzt bearbeitet 24.12.2007 18:16 | nach oben springen

#28

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 25.12.2007 08:24
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Liebe Diskutanten in und aus der Kontroverse, im Geiste einer Religion zu leben kann sehr schön sein. Natürlich ist es ein Unterschied. ob ich einfach nur Kirchensteuer bezahle oder Religion ein Weg fürmich ist. Mit Scheinheikigkeit hätte beides nichts zu tun. Die Wahrheit ist.. die Bibel hat fur mich viel an Weisheit und Schöngeist. Trotzdem betrachte ich mich als Gottzweifler. Die Neurobiolobgie mit ihrem Gott im Hirn. selbst das nervt zeitweis. und dann faziniert mich Gott im Geyste Schellings. Ich. Martinus, inspiriert von geistvollen Ideen und weiss nicht. wie es letztendlich um Gott steht. Religion kann den Menschen helfen. siehe Hiob, Scheinheiligkeit ist wass anderes. Liebe Grüsse, Martinus

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#29

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 28.12.2007 19:42
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
Werter Ascolto,

etwas kehren sui hier aber auch meine Ausführungen ins Gegenteil. Zumindest in den Fragen, die sui teilweise erheben.
Scheinheilig ist nicht der Glaube, sondern das Beharren darauf, (und, was ich meinte) wenn es entweder gerade in den Kram passt, oder, wenn es fanatisch wird, wenn über diese Zuwendung zum Glauben ein anderes Denken, Handeln, ein anderer Glaube oder Nichtglaube nicht akzeptiert wird. Scheinheilig ist nicht der, der einer Religion ergeben ist, sei sie auch noch so wenig für mich erfassbar. Das habe ich auch nie gesagt. Es geht in der Betrachtung auf eine stete Übertragung bestimmter und uralter Glaubens"Regeln", die aber, warum ich hier niemals den Glauben selbst verurteile, ihre Weisheit wie auch ihre Werte enthalten. Vielleicht ist es für mich, um noch einmal allgemeiner zu sprechen, nur nicht fassbar, wie man sich an etwas Höheres klammert, während man das eigene Ich übersieht. Und ich meine hierbei die Menschen, die Glaube und Religion als Rechtfertigung nehmen, um nicht auf sich selbst zu blicken. Die sich am Leid der Welt laben, indem sie daran "verzweifeln".

Noch ein Gedanke zu der Frage, was Zufriedenheit mit Nächstenliebe zutun hat. Ich glaube, dass nur ein zufriedener Mensch etwas geben kann, sei es Liebe, sei es ein Rat, usw. Ein Mensch, dem es nicht gut geht, glaubt nur zu geben (selbst, wenn er sein letztes Hemd teilt), während ein zufriedener Mensch tatsächlich etwas geben kann (und niemals materiell betrachtet).

Jedoch... (große Betonung), ich gebe uinen völlig recht, dass meine Betrachtungen zu subjektiv sind, dass ich dadurch, dass es mir gut geht, dass ich (mal als Beispiel) gesund, zufrieden und glücklich bin, leicht übersehe, dass andere Menschen diesen Weg nicht finden oder nicht gefunden haben.
Für mich steht über jede Sicht immer die eigene, dass heißt, man sucht sich einen Weg, das Leben in vollen Zügen zu nutzen, es selbst als etwas heiliges zu betrachten. Ich habe lange anders gedacht, besser gesagt, nicht erkannt, dass es in so vielen Dingen so einfach ist.
Trotzdem verkenne ich hierbei den Menschen in anderer Situation.

Seien's ebenso begrüßt und get,
der Diskussion im Abbruch zugewendet,
jedoch auch dankbar für die erweiterte Sicht,
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 28.12.2007 19:54 | nach oben springen

#30

RE: Gott, Glaube und Skepsis

in An der Philosophie orientierte Gedanken 29.12.2007 16:53
von ascolto • 1.289 Beiträge
Werte Dame,

weiter gehts......

die dualistische Betrachtung, ob Gott/Allwissend und der Glaube an sich Rein, die Lehre/Regeln in der Zuwendung dennoch nur aus einer Suche des Menschen/Unwissend formuliert und darum nicht engültig wahrhaftig ist, teile ich.

Jede Betrachtung, die entweder aus einer fundamentalen Perspektive oder aus einer Intolleranz gefestigt, stellt den Fokus des Betrachtenden Gott gleich und ist somit eine unwissende Beurteilung, ergo; eine Projektion des Betrachtenden.
Das hieraus in der Tragödie der Menschheit viele Gewalten sich multipliziert und Leiden in die Körper sowie den Geist gepflanzt und daraus zu häufig Fanatismus/-Streit ableitet und daraus Kriege, machtpolitische Handlungen sich entfalten haben und werden, steht außer Frage.
Dies ist die egomanische materiele Deutung und Auslegung der Texte die über die Stifterreligionen existieren, eine Deutung die dem Wohlergehen eines Machtanspruch, ergo; eines oder gewissen Egos dient, doch keineswegs die Ethik berücksichtigt die alle Stifterreligionen definieren.
Gott ist vielleicht der GeistesFRIEDEN, also die wahrhaftige Erkenntnis der endgültigen Realität. Die Ethik, die Schulung um diesen Geistesfrieden zu erlangen, ist der Weg den man als Glaube definieren könnte. Also, glaubt Derjenige an den Geistesfrieden der Gott in dieser Ethik/ sowie Methode (Gebete/Meditations usw.) sucht.
Gibt es einen allumfassenden Frieden im Geist und wie entsteht Dieser, dies ist die Suche, also das Glaubensbekenntnis????? Skepsis

Nun zu meiner Lieblingsskepsis...denn...

da mir die buddhistischen Texte (Dharma) am nächsten, ich darüber am intensivsten kontempliert, meine Kurzfassung um die Skepsis in der Übung:
Buddha Shakjamuni, der Gründerbuddha dieses Zeitalter lehrte den Umgang mit der Skepsis in seinen Sutras, also den Reden über die Unwissenheit und wie die Weisheit und mit welcher Methode Diese erlangt wird.Mehrmalig in seinen Sutras fordert er den Studierenden/Höhrer:

Prüfe meine Rede wie Gold!!!!


Und aus meiner Unwissenheit,Prüfung betrachte ich z.Zt. Gott/Nirvana als den Geistesfrieden, das Erwachen in diesen Zustand, das geübt und praktiziert werden kann, bis der Feind (das Ego) zerstörrt und daraus alle Unkenntnis/Befleckung abfällt und unsere eigentliche Natur handelt.
D.H. Jedes Wesen/Mensch ist ein Buddha, doch verblendet aus seiner Unwissenheit, woraus die Geistesgifte (Begierde/Leidenschaften...) entspringen, ihn zum egosistischen Handeln verleiten und daraus sich das Karma, also der Zustand aus dem dazugehörige Wesen/Bewußtsein die subjektive Realität spiegelt.

Daraus folgt mir: Zufriedenheit könnte der Zustand des Betrachten sein, doch nicht das handeln aus dem Wissen um die endgültige Realität. Zufrieden birgt den Weg, den Pfad zum Frieden, dennoch nicht sein endgültigen Zustand: Geistesfrieden.
Vielleicht noch meine Interpretation zur Methode:

Ein Mantra /Manjushri (Geisteszustand der Weisheit aller Buddhas):

Om a ra pa tsa na dhi:

Om ist allumfassend, also der Weg zum Geistesfrieden, A ist die Freigibigkeit, hieraus erwächst in der Ethik das Ra, die Güte, ist diese genügend ausgeprägt/erwacht, handelt die Geduld/Pa und daraus erwacht die Freude an der , den mitfühlenden Taten/Tsa die sich aus Gedanken formen. Dies wird beleuchtet/gesehen aus der Sammlung/ Na, der Konzentration und den daraus nicht abschweifendem Geist(Shamantha) der erwacht dann in die Sichtweise der endgültigen Realität/Dhi, der Weisheit.
Skepsis?????

Na klar, dennoch keine Verneinung Gottes und des Glaubens, nur die Erkenntnis das derjenige (also mein Bewußtsein) nur auf der Höhe des Berges zurück ins Tal blicken kann, sonst sieht man den Wald vor lauter Bäumen net, gell!

Klammern?! Wem sein Glaube, Versöhnung und Trost lehrt, sich also friedvoll übt der darf doch klammern, wer daraus Feinde und Machtabspruch ableitet versteht nicht Gott(Frieden), also übt sich nicht im Glauben!

???

Der Mensch/ die Wesen sind/ist auf dem Weg/Suche ins Nirvana, alle Deutungen über Gott kann nur der vollkommende Erwachte aus dem allumfassenden Geistesfrieden lehren!

In der Übung und ganz im A nfang

zuletzt bearbeitet 29.12.2007 17:09 | nach oben springen


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